Anfänge des Christenthums in Ungarin
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Arkadiopolis im I. 97Ü verwickelt?) Schon vor der AugsburgerSchlacht hatten zwei Häupter des gespaltenen nngrischen Volkes, derKarchan Bultzu .und der Gylas in Constantinopel, die Taufe an-genommen und waren mit den Abzeichen des Patriciates geschmücktworden. War auch die Bekehrung des elfteren, wie sein nachherigerAbfall bewies, nur scheinbar gewesen, so zeigte sich die des letzterenum so wirksamer, denn ein von dem Patriarchen Theophylaktus(933—956) zum Bischöfe geweihter Mönch Hierotheus taufte in demGebiete des Gylas, dessen Lage nicht näher bekannt ist, viele Heidenund verbreitete christliche Anschauungen?) Mit einer dem Christen-thume ungehörigen Schwester des Polenherzogs Miesko, wenn wirspäteren Berichten trauen dürfen, einer Frau von männlichem Geiste,vermählte sich Herzog Geisa, oder Dewix, der Sohn des Taxis, derals Nachkomme Arpads die Herrschaft über das ganze Volk als seinErbtheil in Anspruch nahm, in Wahrheit aber mehr nur über diewestlichen Theile des Landes von Gran aus geboten zu haben scheint?)Unter Geisa, dem eigentlichen Begründer eines ungrischen Staates,beginnt die Einführung des Christenthums, das er, selbst noch Heide,zuerst begünstigte und sogar durch Zwangsmaßregeln beförderte, biser sich endlich selbst dazu bekannte?)
Der erste, welcher in Deutschland von diesem Umschwünge derVerhältnisse Gebrauch machte, war der Schwabe Wolfgang, der frühereFreund und Mitschüler des Erzbischofs Heinrich von Trier, der zuerst
9 Vgl. Büdinger Oesterreich. Gesch. I, 370 ff. Wir kennen Ungerneinfällein das griechische Reich in den Jahren 934, 943, 948, sodann 901, 962,969—970.
U Reorgii Oscirsni Ristoriar. Lompsnä. II, 328: «I.? ö TU«;u.T/rr roox n-.U
rml «Licäv X«, ^2ki>,'>L(,rüv. Ans dem Schweigen Ccnstantins in
dem Buche I)s all ministe. Imp. über diese Thatsachen darf man schließen, daßsie nicht vor 950 stattfanden.
9 Vgl. über ihn Büdinger Oesterreich. Gesch. I, 396.
Urunonis V. 4UaIIisrti e. 23: itlisernt Ins äisdus aä Rugworumssuiorsm inLAnum, immo uct nxorsm eins guas totum rsAnum manntsnuit. virum nt c^uas nennt viei ipsa rsAsbat, gus. eines srat eüeistianitnseospta, set inmisesdatur vnrn pagunismo pollutu rsligio, nt oospit ästsrloresse dardnrismo lauAuiclus st trepiäus (tspiclus?) eliristianismus; 8tspüanivitn minor e. I: Unter eins (se. 8tspüani) rsx gniäsm, sscl primumMntilis üuit. Unstern . . vitas et vias lumen UAnovit; Vita in reine e. 2:Xrat tune prinesps . . nomine Osiere, skverus eguiäsm st eeuelelis vslutipotsntirelitse uZsus in suos ste.; 4'üintinreri Oleron. VIII e. 3: Ruins (se.stspleani) pater seat Rsuuix noinins, aümocium ernäolis, st multos ödsudituin kurorsm snnm oeoiäsus. Hui eum eleeistianns skVesrstur säeorroborauäam leane kicism eontra rsluotuntes sudäitos ssvit . . Rxoeautsm vius UelelcnSKlni . . supra mockum didsdat st in sguo mors militisitee UASns qnencZam verum iraenuclias nimio Isrvors oeeiciit. Daß dieseStelle nicht, wie Büdinger (Oesterreich. Gesch. I, 392> annahm, aus den Gylas,sondern ans Geisa geht, hat Zeißberg (Archiv für Lsterreich. Geschichtsgu.XXXVIII, 110) unwiderleglich dargethan, Geisas Vermählung mit MieskosSchwester Athleida dagegen beruht erst auf einer Quelle des 12. Jahrh. (s.ebd. I14V