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Kaiser Otto der Große
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Wolfgang, Bischof von Regensburg 972.

in Trier, dann in dem Kloster Einsicdeln sich als Lehrer durch Ge-lehrsamkeit wie durch mönchische Strenge sehr hervorgethan und vieleSchüler um sich versammelt hatte?) Er reiste, von dem BischöfeUdalrich von Augsburg zum Priester geweiht, im Anfänge des I. 972als Glaubensbote nach Ungarn, hatte aber daselbst kaum einige Zeitgewirkt und erst mit geringem Erfolge den Samen der Heilslehreausgestreut?) als Bischof Piligrim, in dessen Sprengel er ohne seineErlaubnis das Werk begonnen, ihn zu sich nach Passau berief?) Vonhier aber ließ er ihn, den er einige Zeit als Gast bei sich behalten, undbewährt gefunden, nicht auf das frühere Arbeitsfeld, das er vermutlichsich und den Seinigen Vorbehalten wollte, zurückkehren, sondern erempfahl ihn vielmehr dem Kaiser mit dem Beistände des bei demselbenvielvermögenden Markgrafen Burchard für das durch den Tod seinesbisherigen Inhabers Michael am 23. Septembers erledigte BisthumRegensburg. Unter Zurückweisung der übrigen Bewerber, daruntereines Verwandten des verstorbenen Bischofs, für dessen Wahl diesererhebliche Geschenke vorbereitet hatte, fand Wolfgang die Gunst desKaisers und wurde von ihm für das Bisthum bestimmt und nachstattgehabter Wahl im December zu Frankfurt damit bekleidet?)

? lieber seine Anfänge s. Otdloni Vita IVolkIrangi o. 1 —11, XrnoldusDo 8. Ömmsr. II o. 1; Hirsch Heinrich I, 112.

2) 4nn. Oinsidl. 972: IVoltganAus monaodus ad IInZaros missns ost,qui soonndo anno Uadospononsis opisoopus ordinatns ost; Xrnoldus 4s8. Ommorammo II o. 1: per XIamaoniam dovonit oxul in Xorioum. 4.4onins orientalem partsin suin dumili somitatn pertendens prs4iean4iZratia Oannoniae petiit oonünia. Othloh (Vita IVoltüanAi o. 13) fügthinzu: Odi onm vstsrum Iruotiees srrornin sxtirpars . . tluAömqns Ldoiinssminars Irustra ladorarst . .

3) Arnold (and den: Othloh nur abschreibt) a. a. O.: Xpud quem stiamro^atus st iussus mansit aliquot diodus; dos intsr ostsra pru4snti soeumtraetans insnts, quare prodiintns sit al> a44nosn4a a4 4suin Kannoniornmgento.

9 Michaels Todesjahr melden die Xnn. 8. Ommsrawmi breviss.,Katispon. 972 (88. XVII, 571. 583), Xeorol. Kuld. mai. 972 (Ueidnitii 88.rsr. Örunsvie. III, 794), min. 973 (Oronüs Tradit. Kuld. 179); Xuotar.Karstense 972 (88. IX, 566); seinen Todestag Xeerol. 8. LmmerammiU>Ion. Loiea XIV, 393), von Obermünster (Kontos 111, 487), IVeltenburn.,Krisinx. (Kontos IV, 573. 587). lieber sein Ende berichtet Arnold (Os 8.Ommer. Io. 17): eum pro opisoopatu euidam nopoti suo ad Imperatorspostulando palatii stationom potsrs doorsvissst, xoniaquo, quidus doo ssinpetraturum sporadat, paravissot, porsnasum sst oi . . quatinus petitio-nom, quam laoero vollot, tdosauris . . inartiris Ommorammi subornarot(was er dann bitter bereut).

6) Xnn. 8. Ommorammi min. 972: 8anotns IVollkanAus ordinatnropiso.; Uatispon., Oinsid!., Xnotar. Karst., Xnn. 8. Ruddsrti 972 (88.1, 94;III, 145; IX, 566. 772). Ausführlich Arnold II o. 2—4, dessen BerichteOthloh (o. 14) nur noch hinzusügt- 8ioc>uo IsZatos osloritor misit, nt idomtamulus doi in looum eatdedrae pontiüoalis oliZorstur, doinds . . adKranoonolnrt . . doduoorstnr. Piligrim schickte ad inarodieornitsm, ouiusoonsilio multa solot kaosrs Imperator (vgl. über diesen Hirsch Heinrich 1,27 A. 4). Arnold und Othloh lassen beide irrig bereits Otto II. regieren,worauf nicht mit Hirsch (a. a. O. S- 114 A. 2) irgend ein Gewicht zulegen ist.