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Kaiser Otto der Große
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Piligrim, Bischof von Passau.

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jener eine Anzahl von slavischen Familien bewohnter Dörfer erhielt?)Am 18. October hielt Otto sich mit seinem Sohne in Nierstein auf,woselbst sein Neffe, der junge Baieruherzog, und sein Vetter, der BischofTheoderich von Metz, bei beiden Ottonen sich für die Passauer Kircheverwendeten?) Auf den am 15. Juni 971 verstorbenen Adalbert ^)war in dieser ein Verwandter des Erzbischofs Friedrich von Salzburgund Zögling des Klosters Altaich, Piligrim, als Bischof gefolgt?) Ihnbeseelte der Ehrgeiz, seiner durch die Verwüstungen der Ungern schwer-beschädigten und tief herabgekommenen Kirche neuen Glanz zu verleihen.Dazu aber schien dieser Zeitpunkt vorzüglich geeignet, da innerhalb seinesehemaligen Sprengels die deutschen Waffen wieder erobernd Vor-gängen und schon seit etlichen Jahren ein Markgraf Burchard, derzugleich Burggraf von Regensburg war, über einen Theil der altenOstmark gebot. In seinem Gebiete zwischen Altaicher und FreisingerBesitzungen am linken Donauufer bei Krems lag die Wachau, welcheOtto jetzt Piligrim zum Geschenke machte?) Wenn letzterer bei dieser

? Oronks Oocl. Oulä. 331, Urk. Ottos II. vom 22. Oct. 973 <8t. 612):?üa>bsiti soll. snnotas NsAaäaburASnsis asoolssias arolnspisoopi stIVsrinbarii vsnsrancli abbatis sanoti Oniäsnsis oosnobii oouonmbinm abillis in prasssntin püssimi Ksnitoris nostri Vriburis laotnm nostra itemauetoritats roboraro äsorsvimns sto.

? ü-lon. Iloion XXVIIIn, 192. 194 (8t. 519. 574). Inder ersten heißtes: intsrventns nspotis nostri ünrissiini cluois Osinrilli atgus Düsotbsrioireversnäi prassnlis nostram impsrialom iwplornvorunt oslsituclinom, gnn-tsnns sanotas Oauriaoensis aseolesiao vonernbili pontiüoi i?iÜAriino <>nan-üam traäitionom ouinsüam nntoeessoris nostri Obuclorvioi seil. rSAis . .renovaroinus; in der andern üileotus nepos nostsr Osinrions Unx viäsi.Laionrioruin uostrnm impor. implornvit oolsituclinsm sto., beide mit dem/tetum Xeristsin nnd allerdings verwirrten Daten, doch möchte ich ihre Echt-heit nicht mehr anfechten, wie ich cs früher (Piligrim v. Passau S. 63) mitungenügenden Gründen gethan habe, und nach mir Blumberger (Archiv sürösterreich. Gcsch. XI??, 268 270). Stumpf hält ihre Originale im MünchnerReichsarchive für unzweifelhaft echt.

") Seinen von den Passauer Quellen (s. Piligrim S. 146) überliefertenTodestag bestätigt das Xsorol. OrisinZ. (Forsch. XV, 163): XVII Rial. lul.Xäslbsrtns spisoopns obiit. Er wurde etwa 945 Bischos.

^) IVollbsrii V. doüsbarüi prior e. 6 (88. XI, 172): (Oritbsrious)praoäioto pusri (so. Ooctslmrä!) magistro äs Xltaba aooito insimul sos. . Oatavinm . . transmisit ibig!uo sos sno c>uiäsm nspoti i?anr:oni sins-6sm looi spisoopo, gui panlo ants ipsius aclinvnmins cts soäow Xltabsnsimouastsrio in bnno spisoopatnin snbingrossus sst, oommisit; XrvolänsOs 8. Rinnierninwo II o. 2: gui (so. Riligrimns) erat nctprims srnäitusst Asnsrs nobilissirnns.

? Xlon. Loioa a. a. O.: in looo gui clioitur Waobova in ripa Oannbiiin oomitatn Ilurolinrcli mnrobionis vinsas gnasüain st montsm sto., ebenso194: in oornitatn rsvsrsnäi rnnrobionis Onrobaräi. Otto II. bestätigte22. Juli 976 dem Bischof Piligrim St. Pölten an der Trafen, worüber cs ineiner Aufzeichnung von 985 heißt (ülon. Iloioa XXVIII v, 209): Vrsisimameivitatein sanol! Vpoliti martiris sa ints§rits.lo, nt quonclam bsats nrsm.Xünlbertns spisoopus snb Ourolmräo inarobions In sna tsnnit vsstitnra;Xrnoiclns Os 8. Ommsrnmmo I o. 16: Oral qniänrn vir in^snuns Lnrobaräimarebioömitis st prsloeti Hatisdonsnsis vssallns, vgl. II o. 2. Nach derVermutung von Waitz (88. IV, 415 n. 66) wäre dieser Burchard der in der