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Udalrich und Adalbero. Otto in Tribnr.
scheidend die beiden Stifter zur Herausgabe derselben sowie zur Zah-lung einer Strafsumme von 30 Pfund Goldes verurtheilt haben?)indessen unterliegt die darüber ausgestellte Urkunde gerechten Bedenkenund es scheint wegen jener Zehnten beim Alten geblieben zu sein.Unter den Anwesenden befand sich auch der hochbetagte und allver-ehrte Bischof Udalrich von Augsburg mit seinem Schwestersohn Adal-bero. Dieser, sorgfältig von ihm erzogen und im Felde wie am Hofeschon längst sein gern gesehener Vertreter?) war nach Genehmigungdes Kaisers seit etwa zwei Jahren von ihm mit der Verwaltung desganzen Bisthnms betraut worden, mit der er den Besitz der AbteiOttobeuern verband, und während Udalrich beschlossen hatte, dennahen Tag seines Hinscheidens in der Kutte der Benedictiner zu er-warten, trat Adalbero als sein anerkannter Erbe bereits mit demHirtenstabe auf. Diese Anmaßung, die er auch in Udalrichs Be-gleitung in Ingelheim fortsetzte, erregte allgemeinen Unwillen undAdalbero wurde genöthigt, zu beschwören, daß er nur unwissentlicheine derartige Ketzerei sich habe zu Schulden kommen lassen. Vonseinem Wunsche aber, in ein Kloster einzutreten und den Neffen nochbei seinen Lebzeiten znm Bischöfe weihen zu lassen, wurde Udalrichdurch die gütlichen Vorstellungen seiner Amtsbrüder zurückgebracht,indem diese daraus hinwiesen, wie übel ein solches Beispiel aus ehr-geizige Verwandte und Geistliche andrer Bischöfe- wirken könnte?)Zufrieden gestellt durch die eidliche Zusicherung der Nachfolge für ihnhatte der alte Bischof den Schmerz, im April des nächsten Jahres denreichbegabten und vielversprechenden Jüngling Plötzlich vor sich dahin-sterben zu sehen?)
Von Ingelheim begab sich Otto nach der alten KaiserpfalzTribnr und beschenkte hier am 7. October seine Nichte, die AebtissinGerberga von Gandersheim, mit Gütern zu Boldshansen und Bellingenim Taubergau?) Zwischen dem Erzbischöfe Adalbert von Magdeburgund dem Abte Werinher von Fulda wurde daselbst in seiner Gegen-wart ein Tausch über beiderseitige Besitzungen abgeschlossen, wodurch
') A. a. O. i 8iegue sbbss et sbbstisss suigus Isutorss s^noäslissntsntis eonvieti cissimss spissopo rsääiäorunt st trißgnts librss suripro iniustitis ilists . . psrsolvenäos promiserunt, vql. Wilmaus Kaiserurk.I, Z6I.
Vita 8. Ouäslrisi o. 3: lls das pro ssrto ssäulitsto sius ssrvitncottiäisni eonssssum sst sius svuusuio spissopo Ouäslrieo, ut prsskatus^ckslbsro in sius viss itinsrs bostiiis ouin miiisis spiseopsii in volun-tstsm impsrstoris persgsrst et in surts impsrstoris sius viss sssiäuitstsssrvitii morsrstur, e. 21. 22.
°) Vits. 8. Oudsirisi s. 24: guis si sx ts tslis eonsustuäo insipitpsrpstrsri, in postsruin inultis rsvsrsnäis st donis spissopis ab sorumnspotibus st elsrisis tsiis ciesiclsrsntibus muits eonsrsseunt scivsrss.
Ebd. e. 24 (daraus üsrimsnn. ^.UA. 973), 2t.nn. 8soAsII. MSI. 973:et nepos sius -däslbsro.
^) I,sibnitü 7t.ni>. imp. III, 297 (8t. 518): ob intsrvsntnm UilsetissimseeoniuAis nostrss ^.clslksickss . . Oerb^rZss (Isntksrssbeimsnsi sbbstissssnsptigus nostrss impsrisli.