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Kaiser Otto der Große
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Synode zu Ingelheim, 'September 972

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hatte nämlich der Krone das Anrecht darauf bestritten und den Hoffür die Kirche Schennis in Anspruch genommen. Durch das eidlicheZeugnis mehrerer Bürger von Chur, die der Kaiser nach Konstanzkommen ließ, wurde seine Behauptung vor einem Hofgerichte von10 Grafen und andern schwäbischen Großen, an deren Spitze derPfalzgraf Berno stand, widerlegt und der Königshof dem Bisthumezugesprochcn.

Vom Bodensee aus gieng es weiter rheinabwärts nach Franken,und hier in Ingelheim fand um die Mitte September die schon inRom beschlossene Synode der gesamten deutschen Kirche statt. Un-gemein vollzählig erschienen hier die Kirchenhirten/) Rodbert vonMainz mit acht Suffragancn, Gero von Köln mit drei, Theoderichvon Trier ebenfalls mit drei, — den lothringischen Bischöfen, diekurz zuvor zu Ehren der aus Italien entführten Reliquien zwei neueAltäre in der seit vier Jahren neu erbauten, noch unvollendetenVincenzkirche in Metz am 6. August geweiht hatten, — Friedrichvon Salzburg und Adaldag von Hamburg allein, Adalbert vonMagdeburg endlich, der sich hier zum erstenmale den fünf älterenMetropoliten ebenbürtig anschloß, mit zwei Suffragancn. Außerdemfehlte es nicht an vornehmen Geistlichen und Laien, zumal da jederder Bischöfe einige geistliche Begleiter mitzubringen Pflegte.

Von den Angelegenheiten, welche eine so stattliche und glänzendeVersammlung durch mehrere Tage beschäftigten, ist uns jedoch nuräußerst wenig bekannt. Zn dem Streite des Bischofs Liudolf vonOsnabrück über die ihm durch die Klöster Korvei und Herford vor-enthnltenen Zehnten soll die Synode völlig zu seinen Gunsten ent-

Ourisusiuw. lieber die Weihe Hildebalds s, VVimpdslinAi OataloA. spisoop.^.rusntin. p. 34: (Lrelrsndalclus eousseravit) ouw eoclsw Ockalrieo . .IVilckebalüum (oorr. Ililcksd.) Ourisnssin.

fl, Ihre Namen, offenbar aus wirklichen Synodalactcn, in der Urk. Ottosfür Osnabrück (Moser Osnabrück. Gesch. IV, 20) mit dem Zusatze: itlultiqusalii nostri rvAni prinoipes, ckuess, eomites, derlei st laiei, guorum nominast nurnsrus eoinprodsncli non possunt; Llsrbarcki V. 8. Ouelalriei o. 23:kosten vsro revsrtentibus cls Italia iinpsratoridus, patre seil, st eins proli,aä kranaiam, t'aeta est s^nockus in loeo qui ckidtur Ingelundsiw, ackZuain arelrispiseopi euw eastsris suis suüragansis sanetum Ouckalrieuineum suis IsZatis bonorities invitaverunt; e. 24: kraeclieta vsro sinockusin autumnali tempore psraeta est. Hieraus schöpft Ilsriinanni ü.ux. edrov.a. 972. Widukiud (III e. 75) sagt von der Rückkehr des Kaisers: eum vietri-eibus alis Oalliam ingressus sst.

ch 8igibsrti V. Osockeriei o. 18. Die Altäre wurden geweiht zu Ehrender h. Lucia aus Syracus und der h- Protus und Jaciutus ans Farfa, vgl.^nn. 8. Vinesirtii blstt. 970: lkranslatio sanetas üueias st aliaruw reli-quiaruin, guas elomnus Osockerieus ad Italia in dune loeum transtulit,^nn. 8. .lernulü 970: Dranslatio sanets üueis. lieber Handschriften, dieTheoderich dorthin stiftete, s. den OatalvA. eockie. eollegü Olarornont. (karis1764) p. 154. 247. 25l. In einer Sammlung von Heiligenleben (p. 255)findet sich die Angabe: in boe corpore oontinentur passiones vel vitaesanotoruin, guorum sorpora et rsliquias opera ckowni Osockeriei ssniorisälstsnsis spisoopi ab Italia ckso missrants trauslata sunt ack wonasterium8. Vineentii wart, se levitas a ss eonstructuw in insula bletsnsis urbis.