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Kaiser Otto der Große
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Ottos Besuch in Konstanz 972.

I. 966 eine Abordnung von 8 Bischöfen und 8 Aebten von demKaiser beauftragt wurde, die Zustände des Klosters zu untersuchen?)Obgleich ihr Bericht fast durchaus günstig gelautet haben soll, wurdedennoch nachmals auf Roudmans Betreiben der Lothringer Sandrat,ein Mönch von St. Maximin, mit der Reform des Stiftes betraut,der er sich schon nach 16 Wochen wieder entzog.

Nach den beiden Klöstern stattete der Kaiser der benachbartenStadt Konstanz und ihrem frommen Bischöfe Konrad einen mehrtägigenBesuch ab (18.25. August), der wiederum durch mehrfache Gnaden-beweise bezeichnet wurde: das Kloster Rheinau (bei Schaffhausen)empfieng eine Bestätigung aller früheren Verleihungen?) Abt Gisel-fred von Kempten Zollfreiheit im Lobden-, Kraich- und Neckargau, vonwo die Mönche ihren Neckarwein zu beziehen pflegten?) über denKönigshof Zizers endlich, den Otto vor Jahren dem Bisthum Churgeschenkt hatte, fand zu Gunsten des damaligen Bischofs Hildebaldeine Verhandlung statt?) Ein gewisser Arnald, der Sohn Udalrichs,

*) lieber die St. Galler Visitation s. Lun. 8anAaII. insi. 905 und 966,nickt gleichzeitig, sondern von Ekkeharts IV. Hand nachgetragen, der uns einenausführlichen Bericht in seinen Onsno, 88. II, 123146, hinterlassen hat.Heidemann (Forsch. VIII, 166113) versuchte, diesen in der Hauptsache zuretten; schon Mabillon rügte (^nn. III, 593) die starken und unlösbaren Wider-sprüche in den Namen, die er auf unklare mündliche Ucberlieferung zurückführt,doch steht dem freilich Ekkeharts ausdrückliche Berufung auf einen schriftlichenBericht im Wege (p. 131 n. 18), und bleibt es befremdlich, daß die Namender Gesandten in libro vitao nicht nachzuweisen sind. Alle Versuche einer zeit-lichen Einordnung sind mislich, und läßt sich wohl nicht über eine ganz allge-meine Anerkennung der Thatsache hinauskommen. Die polemische Absicht Ekke-harts hat Heidemann (a. a. O. S. 98. 113) gewis richtig erkannt.

-) Aapt klonnm. anseelota 1,457 (8t. 514): vansrabilis Oonstantiensisnsalesias spiseopus Olluonrsckns nostrain imploravit sarsnitatern oto.Xotuin Oonstantias.

2) Non. Loioa XXXIa, 216 (8t. 515): (lisollrecko Oainpickoneiwi abbationrn obnoxia t'ratrum ooruiuloin postulatious roAitanti . . perckonavimns,nt I>omins8 ilioruin osrvitio inournliLntss vsl plaustroruin vsliieulis vinninIratribno ckalsrentsg vel euiuslibst nscsssnrii oominocko Iiao via transsuntssin aoinilatildus LoI>ituuA6nv6, Oroibllonvo, . . vartosnvs a nullo borninumtbsloneum rscicksrs 60 N 8 triuAantur oto.

^) v. Nobr Ooä. ciipl. Last. I, 91 (8t. 516: das durch Sickel zu S. Paulwieder anfgefundene Original hat die Daten XV Lai. 8spt. 972 inck. XVa. r. 34 a. i. 12), nach Wiederholung der llrk. vom 28. Dee. 956 (8t. 236)heißt es hier: obeunto nainguo prolibato sinsäsm soalssias spiseopo Ililcki-balckus ven. epise. aius loco satio pro meritis snbroAatns 68t, guock pv8teaguickarn -l.rnalckus lickalriei lilius gusrelanclo nos ackiens sirmitor prolsssusoontra Ino loeum eunciarn sibi luisss onbtraotum mnltogns oguius ack 8uameeolaoiam 8ebsnninis voeabulo appertinsrs oanckein eurtsm, czuarn nbi nooaontracliclimu8. Xo8 guipps vsritati8 rsi per8pivienck»s cau8a eiveoOnr>en8S8 Oon8tantio nobi8 obviain aonvsnirs iu38iinu8 . .; 8ub no8triprss8snt1a estarorumgus no8trorum primatum Lsrnonio vicksl. ooniitiopalatini, Lsiuonracki, Ilckalriei, ^.ckaldsrti, Kluobalcli, Rikrvini (Neffe desh. Udalrichl, Ootelracki, NanaZolcli, Lanttolcki, V^ollracli, Liutolcli oomitumaliorumgus optimornin guarnplurium iurancko lirmare aa veraoitsr ooin-probars, sl iainckiota curtis tune tsinporis guancko aam illuo traciickiinu8,nontri 6886t iurio ao pot68tati8 6t6. Hartberl von Chur starb um 968(Liallliorn Lpmoop. Ourians. p. 56), am 29. Dec. nach dem Xavrvl. 8. Olalli(St. Galler Mittheil. IX, 62), am 6. Januar nach dem Xoerol. vanouioor.