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Kaiser Otto der Große
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Besuch Ottos tu Reichenau.

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eine Urkunde/) die erste, die er auf Verwendung seiner theuerstenGemahlin Theophano ausstellte, Bestätigung aller seiner bisherigenGerechtsame, der freien Abtswahl, des Königsschutzes, des Rechtes,durch einen Zwangseid die Ansprüche des Klosters zu erweisen, u. s. w.An demselben Tage verbürgte er auch dem Stifte Einsiedeln seinesämtlichen Besitzungen?)

Von St. Gallen zogen die Kaiser weiter nach dem Schwester-kloster Reichenau, und hier gewährte Otto II. den Mönchen von Ein-siedeln nach dem Wunsche des Herzogs Burchard von Schwaben dieZollfreiheit in Zürich?) lieber den Abt Eggehard von Reichenauward die Absetzung verhängt, weil er in seiner fünfzehnjährigenRegierung das ihm anvertraute Gotteshaus durch schlechte Wirthschaftin Noth und Armut gebracht hatte, der Probst Roudman, ein strengerund scharfer Gebieter, trat als Abt an seine Stelle und brachte dieAbtei wieder zu großem Reichthume?) Derselbe Roudman hatte inSt., Gallen einen sehr Übeln Nachruhm hinterlassen, da auf seine An-schuldigung, daß die St. Galler nicht genugsam der Regel Benedictsunter der wenig kräftigen Leitung des Abtes Burchard nachlebten, im

Heidemann annahm (Forsch, z. d. Gesch. VIII, NO). Ueber Notker s. Ekkeharta. a. O- p. N6. 124. 135. 137. Er starb 975 nach den Xun. 8suAaU. mai.und zwar am 12. Nov., s. Xseroi. 8. (lalli z. d. T.: II 16. Xov. ObitusXotllsri beniAnissiini ckoetoris et me6isi.

9 8tumpt' ^ota imp. ine6. p. 314; Wartmann Urkb. der Abtei St. GallenIII, 2k (8t. 572): vsnsrabilis abbas monastsrii saneti 6aüi Xotllsr pernostri gsnitoris dilsetissimi ae ooimperatoris voluntatein earissiinasgueeoningis nostras Vbeopbanu obuixum intsrvsntuin imploravit, quatiuuseonsoriptiones et prsospta ab antsesssoribus nostris . . e6ita nostra stiameonürmations roboramus ete. Obgleich das Original XV Xsl. 8ept. hat,muß dock), wie auch Wartmann annimmt, ein Fehler sich eingeschlichen haben,da die andre Urk. aus St. Gallen vom >4. datiert ist, und vom 17. und 18.Urk. aus Reichenau und Konstanz vorliegen.

-) Wirtemberg. Urkb. I, 218 (8t. 571): patrs nostro 6ileotissimo aeooimperators volsnte.

/ Wyß Geschichte der Abtei Zürich S. 34 (8t. 573) Xu^iae Insulari,ausgestellt soisntia ne volnntats Uurebarcki XIamanoruni 6uois servis äsisolitarüs in ooenobio silvsstri NsAinraüsseslla, weiterhin perüonavimusseiiiset, nt boininss iliorum nsosssaria ssrvitia prov!6sntss msreimonioguolibet in bae oivitato (se. Vursgo) nSAotiantes vel nnmmularios guas-rsntes sine omni ckistrivtious boo iisraZers iioeant.

<) llsrimann. XnA. Obronie. 972: XuZias ll^^sliarcko abbats ob rs8aeeolesias in paupsrtatein rs6aetas inousato st ab Imperators Ottonsprivato Iiou6manuus praspositus »bbao 24 promotus praskuit annis 14niwisgus abbatiam ckitavit; Oatalog. abbat. XuAisns. (88. II, 38): XßAS-bar6us annis 15. I8ts soels8iain 8. lobannis oonstrnxit, tan6smgns proptsrres inoiiasterii in paupsrtatsm reclaetas ab Imperators Ottone II 6epo-nitur. Er starb nach dem Xeerol. Xn§. (Isontss IV, 143) ani 22., nach demXser. 8. KaUi am 23. Sept. lieber semen Nachsolger s. I?urebar6i OestaIViti^oivoiiis v. 73. 84 (88. IV, 624): vita postquam privabar am ataXuockmanni patris, mibi (se. XuZiasi qui lar^itor bonoris jj auZsbat ckotssoub Aa^a ckivito poUsn8, v. 295, Ekkehart (Lasus 8. Oalli, 88. II, 123):kositus ost . . XuZisnsibus abbas 6s kratribus ipsornm Ruo6mannus,ani eum suis t^raunios prassssst . . linAuarn guogus maÜAnam in sanetiOalli monaobos . . guagua poterat 6iiatabat.