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Kaiser Otto der Große
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467
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Besetzung der Bisthiimer Köln und Reims 969.

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gänger und Lehrer ein schönes Denkmahl der Verehrung gesetzt, indemer den Diaconus Ruotger veranlaßte, das Leben und Wirken desselbenzu schildern. Die von Bruno gestiftete Pantaleonskirche außerhalbder Stadt, die bereits 966 wieder einstürzte, ließ er größer und statt-licher aufbauen und wurde für dies Werk der Pietät dadurch belohnt,daß bei der Grundlegung sich die Gebeine eines unbekannten HeiligenMaurinus fanden. Die Wahl der Kölner fiel auf einen Sachsen, denkaiserlichen Caplan Gero, Bruder des Markgrafen Thietmar, dem derKaiser anfänglich diese Würde nicht zugestehen wollte, weil er, wiees heißt, jenem Thietmar aus verschiedenen Gründen zürnte. *) In-dessen der Himmel hatte einmal seine Nachfolge beschlossen, und wieihm selbst diese durch' eine Erscheinung der Heiligen Petrus undAmbrosius während der Messe verkündigt wurde, so soll Otto einEngel mit entblößtem Schwerte erschienen sein und ihn durch drohen-den Zuruf zum Nachgeben gedrängt haben. In Pavia empfiengdaher Gero von ihm den Hirtenstab.

Von nicht geringem Einflüsse auf die lothringischen Verhältnissewar ein Wechsel auf dem erzbischöflichen Stuhle von Reims: aufOdalrich folgte abermals ein Zögling der Metzer Schule, Adalbero,Sohn des Grafen Gozlin und Neffe des Herzogs Friedrich, auseiner der mächtigsten Familien also. Anfänglich mit kirchlichenStiftungen und Reformen im Sinne seines großen Oheims, desBischofs Adalbero von Metz, beschäftigt, erwies er später als hervor-ragender Staatsmann dem Hause der Ottonen in unverbrüchlicherAnhänglichkeit die wesentlichsten Dienste.

tz Idiotin. Lliron. II s. 16: 6sro, Iratsr dtnstwnri mnrodionis, nelsro st ad omni popnlo slsstus sst; st dos impsrntori inox nänuutintur.Ilie . . änrs dnie spiseopntuin uoluit. luteren is, guin espellnuus tuussrnt, in nno äisrum inissnm eslsdrnns in ?npia eivitnts ste. Gerade dieseErwähnung von Pavia, wo Otto in der That im Sommer 969 verweilte, machtdie Erzählung glaubwürdiger. Das Hin »nie. ÜInZäsb. (sei. älsidom p>. 271 >,das im übrigen Thietmar folgt, gibt die Worte des Engels abweichend vondiesem wieder: eigne torvo vultu st voes inäißunnti äixit: liltio Llsroniserit Imins pln^n wusrouis. IIuns mn^is näseisss eonürmrr sie rssipises.

^) .-äi,n. LlosomnK. 969 (88. III, 169): Iloe anno oräinntns sst Xänl-dsro Remorum nredispisoopus; lliodsri Historinr. III s. 22 (vgl. s. 25):Unis guogus rsAnlis nodilitntis vir Tlänlvsro, sx VIettsnsium siwilitereolle^io, strsnns ns Islioitsr sussossit. Nlach den Osstn spissox. Oninerne.I s. 192 war er der Mitschüler des späteren Bischofs Rothard von Kamerik inssolis doi-Kisnsis wounstsrii (d. i. zu Gorzci. lieber seine Familie s. JLschkerskiGodfried der Bärtige S. 9. Die Xnu. Ilsmensss (88. XVI, 731) setzen seineNachfolge in das I. 967. Als einen Freund der Deutschen klagt ihn späterK. Ludwig V. an, lliedsri Historinr. IV o 2, vgl. Wilmans Jahrb. Ottos III.S. 7, der besonders auf zwei Briefe Adalberos verweist, in denen er innltneiron nos Ottonum dsnellein und nntigunm dsnsvolsutinm äivi nngnsti0. eircn uns nostruingus tnmiiinrs odssguiuin erwähnt (dsrbsrti »pp..Ollsris p. 15. 26, sp. 27. 42); dlirnsnin 8. ü'Iisoäeriei ndd. (Ouelrssus rsr.IVnusienr. 88. III, 437): rsAS Imtlinrio t'nvsnts äomuns äänldero iuäutnssst iulnln lisinsnsis pontiüsii. Hie nitsri Xänibsroni ülstsnsi gniäsmepiseopo nädnersdnt propinguiori linsa oousnuAuinitntis, n gno guinInsrnt n pusro eänentns morivus gnogus nse äiserspnvnt spisoopnsknetus. 8uis snim äisdus in sseissinstieis äiseiplinis nämiuistrnuäis asm»

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