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Feldzug gegen die Griechen 969.
Die Übeln Nachrichten, welche über die Fortschritte der Griechenim Süden an den kaiserlichen Hof gelangten, bewogen Otto zurAbfindung eines Heeres in jene Gegenden, er selbst aber nahm andem Zuge keinen Theil. An der Spitze der deutschen Truppen, welchesich mit den Spoletinern vereinigten, stand der tapfere MarkgrafGünther von Meißen, Graf Sigfrid und Cono?) Man rückte zuerstgegen Capua, von wo aber die Griechen bereits abgezogen waren,dann wurde das Neapolitanische Gebiet ausgeplündert und mit denCapuanern zusammen die Stadt Neapel selbst bedrängt. Avellino,das sich vorher freiwillig den Griechen angeschlossen, ward jetzt wiedervon den Deutschen und Beneventanern erobert: In Benevent hörtedas Heer sodann die Messe bei dem Erzbischöfe Landulf und empfiengvon ihm das Abendmahl sowie den bischöflichen Segen für die weitereHeerfahrt. Eugenius fand man nicht mehr in Apulien vor, denner war seiner Grausamkeit wegen von den Seinigen abgesetzt undnach Constantinopel befördert worden.
Als das deutsche Heer feinen Marsch gegen Ascoli fortsetzte, be-gegnete ihm der Patricias Abdila mit sehr zahlreichen Scharen, undunfern der Stadt wurde man handgemein. Vorzüglich durch dieTapferkeit des Grafen Cono erlitten die Byzantiner in raschem An-griffe eine vollständige Niederlage, in der nicht wenige fielen, dieübrigen flohen. Den Anführer rettete nur sein gutes Pferd vor derGefangenschaft, verwundet erreichte er Ascoli. Ein zweiter griechischerHeerhaufe, den Abdila gegen die Spoletiner ausgeschickt hatte, wurdevon deren Grafen Sico^) ebenfalls auf's gründlichste geschlagen, derAnführer Romuald, ein Bruder Pandulfs, der aber, unter den Griechenaufgewachsen, es ganz mit ihrer Partei hielt, nebst vielen andern ge-fangen genommen?) Während auf griechischer Seite gegen 1500 Mann
illo religiosior, simulgue in ssoularibus incüeiis pertraetanciis nemo psr-spieaoior inveniebatur, V-ppencl. s,cl Vlodoard. (sä. 8irrnond p. 403):äomnus Adalbero, Ilsnriei oomitis Kater 6s terra Ootiiariensium, ad pon-tiüealem oatbedram tavors .. Ootbarii re^is sssumptus sst. ()ui siquidemvir iiobiiis . . rsligionsm Demsnsis seolssiae nimis tepskaetam in bonumreparavit statum.
y IVidull. III e. 72: Lt ills super Iiis eommotus »6 lloe dsdsousdiluendum eum Zravi manu viros eminentes, domestieis st extern!» rebusiam saepe olaros laetos, Ountbarium et ^iiridnm inittit in Oalabriam;Ollroniv. 8alernit. e. 173: Ourn patrata taba t'uisssnt, non inuitos postdies oxsroitus ^.lainannorum 8politinorum 8axonumc>us Oapuam venit,sst Oraseorum talanx minime ibidem repperit. Ich zweifle nicht, daß andiesen beiden Orten von demselben Zuge die Rede ist. lieber Günther s. obenS. 388 A. 2. Der nur in dem Lllron. 8a1ernit. genannte Cono ist vielleichtderselbe, der in der Vita Oeoderioi vorkommt: Lase omnia ^delbsrtusolerieus enm Oonons oomite transtulit (88. IV, 474), nämlich Reliquien ausItalien nach Metz. Er heißt dort eomes ^Ismannorum 8axonum(>us . . ipssautem eomss vooabatur nomine Oono.
A. a. O.: 8poiitinorum eomes, 8ieo nomine, ohne Zweifel derselbe,der in der Urk. Ottos für S. Bincenzo di Voltnrno als 8ieo mareliio saoripalstii erscheint (bluratori 88. rer. Ital. l b, 443).
Ngl. o. 172: guia Asrmanus I'aidulti liomualt inter Eraeeos »pueritia tusrat et iam miniine patria sua rspedare voisbant propter suamsuperbiam.