Liudprand in Constantinopel.
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den Pallast wie die Pest scheute, streng gegen sich selbst und andre,karg und einfach, ja sogar hartherzig und geizig, in der Rede rauhund barsch, von starkem Haar, tiefliegenden, uberbuschten Augen,dunkler Gesichtsfarbe, kleiner Gestalt, breiter Brust und schon vor-gerückteren Jahren, machte er auf den Gesandten Ottos geradezueinen widerwärtigen, abstoßenden Eindruck. Mit lebhaften Vorwürfenempsieng er ihn sofort wegen der Gewaltthaten, die Otto gegen dieRömer sich erlaubt habe und wegen des freilich erfolglosen Angriffesauf die zum griechischen Reiche gehörigen Städte in Apulien. Durchdiesen letzteren vorzüglich sei die durch einen Ehebund zu befestigendeFreundschaft beider Reiche-zerrissen worden. Liudprand erinnerte demgegenüber daran, dast Otto Rom von der Herrschaft der Buhlerinnenbefreit, unter welche es durch Vernachlässigung der griechischen Kaisergerathen sei, und daselbst nur Meineidige und Aufrührer bestrafthabe, daß ferner Apulien, ein seiner Bevölkerung nach durchausitalienisches Land, von Alters her zu Italien gehört habe; dennochdeutete er an, daß sein Herr geneigt sei, es fürderhin auszugeben,wenn die von ihm gewünschte Vermählung zu Stande komme, sichselbst aber schrieb er das Verdienst zu, ihn zu vorläufigem Rückzugebewogen zu haben.
Diese erste Unterredung führte zu keiner Annäherung, vielmehrsah sich Liudprand selbst an der kaiserlichen Tafel von schmähendenStichesreden gegen seine Auftraggeber verfolgt, die er freilich beißendgenug zurück zu geben wußte, und bald auch in seiner ungesundenWohnung vpn Krankheit heimgesucht. In einem zweiten Gesprächemit dem kaiserlichen Oberkämmerer Basilius wurde zwar von diesemdie Familienverbindung, wenn sie auch eine Erniedrigung sei,') nichtganz und gar von der Hand gewiesen, als Gegenforderung aber dieHerausgabe von Ravenna und Rom nebst allem, was südlich vondiesen Städten liege, verlangt. Wenn aber Otto ohne Verwandtschaftmit dem griechischen Hofe nur in Freundschaft zu leben begehre, somöge er Rom freigeben und die Fürsten von Benevent und Capua
gut stimmt dazu auch der Fortsetzer des Oeorgius Humartol. p. 802 sä.Äurnlt, der nach einer wahren Hausung von Lobsprüchen hinzufügt: ä'-.to Oe
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5/ck-.-.n. Noch viel weiter ausgeführt wird dies bei GeorgiuS Cedreuus(Listor. Lomp. II p. 367 —370. 373), der doch seine Tapferkeit gebärendanerkennt (p. 330. 310. 364), er schließt: ch/kux p-o^rö,' 75««« 75«r-rc,x
«rAp!»75c,o ^«1 Trcli'rkx rhu roürov >ttr«unuA«r xcrrciUrixxpche Vgl.
Lbrouic. Lsloruit. s. 173: lins tsinpsstnts Imperator dlieikorus praserst,vir Konus st iustus ntgus äivsrsorucu gentium prosüstor; s. 174: euinesset iustus st iure legis ssrvntor (l,so Düill. V e. 8: 5rrn,,l»5«5n ck/xc-liwr'xni 1-ouoAcrcür eluc/ngmr).
D,eg. s. 15 : Inauäitn res sst, ut porpü^rogeuiti porpb^rogsnita. .gsntibus wiseentur. Constantin llls närniu. imp. e. 13 p. 86 eä. ösklrsr),indem-er Familienverbindungen mit andern Völkern verwirft, nimmt die Franken
ausdrücklich aus, <k«< ichr >'<i'5o7-k>, rcöi- :xkir<or ae) vkrmr' 75 5»,-
'/nrk,«r xa, .5i'/t,'5,«r.