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Kaiser Otto der Große
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445
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Abtretungen der Bischöfe von Halberstadt und Mainz.!

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dm Zehnten zu hemmen was zum Heile und Wachsthume der Kircheund des Sprengels gereichen solle. Daher überließ er nach dem Ratheder Bischöfe an die Magdeburger Kirche den Theil seines Sprengels, derzwischen der Ohre, Elbe, Saale, Bode und dem sogenannten Friedrichswegelag, d. h. in westlicher Richtung bis zu den Burgen Nnseburg (an derBode), Wanzleben und Haldensleben/) an die Merseburger dagegendas Gebiet im Südosten zwischen dem Wilderbache (bei Eisleben), demsalzigen See, der Saale, Unstrut, Helme und dem Graben bei Wallhausen/)Hatto von Mainz genehmigte urkundlich, daß für die slavischen Völkerjenseit der Elbe und Saale ein erzbischöflicher Sitz zu Magdeburg undein bischöflicher zu Merseburg errichtet würde und entließ zu Gunstendes elfteren die Bischöfe von Brandenburg und Havelberg aus demihm gebürenden Gehorsame?) Der Bischof von Halberstadt, der dochnur gezwungen und sehr ungern zur Zerstückelung seines Sprengelsdie Hand geboten, wurde für seine großen Einbußen"') durch die

fehlen. Van Hont (Os sürouieo ülaAdsburA. p. 2833) hat die Orestio füreine spatere Fälschung erklärt wegen der irrigen Unterschrift Lindprands (wogegenAdalbert B. der Rügen fehlt), wegen der Nichterwähnung Merseburgs und wegender ganz unerhörten Unterschrift: Otzo/lmürosius palatinus oanovllarius suv-soripsi eomplsvi et dedi. Sicherlich haben wir cs nicht mit einer echten ur-kundlichen Aufzeichnung, sondern mit einer im Halberstädter Interesse unter-nommenen Verfälschung zu thnn, welche die Aushebung des Bisthums Merse-burg voranssetzt. Aber auch die ^un. LlaAdedurA. geben nur einen mangel-haften und thcilweise entstellten Auszug, in welchem sich von Hersfeld die falscheAngabe findet: suius stiam abüatias ipss (so. Otto) tundator erst. Richtigerbezieht dies die Orsstio auf die Magdeburger Kirche: <zuia iamdiotus dominusoassar sius luudator st eonstruslor srat. Vgl. über die von Hersfeld ab-getretenen Zehnten weiter unten S. 44ö A. l.

') ü^etmari Ollron. II v. 14: partemqus parroekias, izuas situ estintsr üwom st -rilnm st Oadaur tiuvios st insupsr viam, guas Oritirerisidieitur (schon am 9. Juli IMS verlieh Otto an Magdeburg ornnsm tsionsumint'ra continium aczuarum <zus vosantur Oras et Ilods usgus ad tsrminumgui vosatur via Oriderisi); ^uu. illatzüsb. 968: oinnsm paroelliam sitamintsr tiuvios ^idianr 8alam Iloram et Ilodam, usczus ad ea loea udi oastraIlnnssvursli, IVau^lsva, Ilortsrslsva (Oirronis. NaAdeb.: Otterslsvs). Einvon Grosscld (Os arediepissop. NgAdek. oriAin. p. 75) zuerst veröffentlichtespäpstliches Schreiben, welches die Magdeburger Geschichtschreiber benutzt haben(s. daselbst S- 55), hat Ondssdur^ üüanslsva Ilaideslsva (Ood. 8axon. rsA.I, 18). lieber den Friedrichsweg vgl. die Magdeb. Schöppenchronik von JanickeS. 58 A. 1.

'0 Olnstin. a. a. O.: parrosüiam iaesntsm intsr üuvios VVillsrdmi stsslsum mars et 8alanr ae Ilustrsd st Ilslmana st tvvsaiu, «^uas bst iuxtaValsskusun.

Osivnitii L.nn. imp. III, 234, von sechs Bischöfen unterschrieben außerHatto, ohne Datum und Actum.

') 'Ivistm. II s. 14': Ilis autsm, ut srat sapisns, pias eonivsüatpetisioni; ll.nn. Nagdsd. 968: Ilildsrvardus spissopus . . prompta stli^Iari msnts pis sius pstisioni annuit, dagegen heißt es auf der SynodeBenedicts VII. vom 16. Sept. 981 (Ood. dipl. 8ax. rsn. I, 14), daß Otto, inMerseburg ssdsm epissopalsm sius voussusu atczus suosoriptions oanonieaIratris st sospisvopi nostri Ilildsrvardi, ouius ipsa dioessi sontinstur,oonstituisse, jedenfalls eine unwahre Uebertreibung.

^) Synode Benedicts (a. a. O.): Illud stiam additum sst, illam esels-siam Oalberstadsnssm . . Asmina dississions adso ssss attsnuatam, utpristinas reÜAionis viAorem ssrvars non possit.