Hatto, Erzbischof von Mainz.
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schwöruug gegen Otto im I. 941 fiel, und hatte seine wissenschaft-liche Bildung im Kloster St. Gallen erhalten?) Hermann setzte ihnvorläufig in das ihm bestimmte Bisthum ein. Von Italien ausentsandte inzwischen der Kaiser den Abt Egilulf von Hersfeld, derihm bis nach Apulien gefolgt war, nach Deutschland, um die Wahleines Nachfolgers für Erzbischof Wilhelm in seinem Sinne zu lenken?)d. h. auf einen Mann, von welchem in der Magdeburger Angelegen-heit volle Willfährigkeit zu erwarten sei. Da Otto dafür den AbtHatto von Fulda iu's Auge gefaßt hatte, so begab sich Egilulf zuerstin die Abtei, um hier Werinher, einen Vetter des Bischofs Ulrich vonAugsburg, als den vom Kaiser gewünschten Nachfolger Hattos zu be-zeichnen, alsdann nach Mainz, das schon gewohnt war, seine Metro-politen in der Regel aus Fulda zu empfangen. Geistlichkeit und Volkleisteten daher den kaiserlichen Weisungen Folge und wählte Hatto?)
Die beiden neugewählten Bischöfe, Hatto und Hildeward?) beschiel)Otto nach Italien, um vor ihrer förmlichen Belehnung mit ihnenüber die Magdeburger Sache in Verhandlung zu treten. Ihnenfolgten über die Alpen von ihren Amtsbrüdern noch Reginold vonEichstedt, Abraham von Freising und Eberachar von Lüttich, der oftvon der Heerfahrt aus poetische Grüße zur Aufmunterung an seineDomschüler sandte, sowie Adalbert, der vertriebene Bischof von Ruß-land, nicht bloß um ihren Rath bei dieser Gelegenheit zu ertheilen?)
Hildiward weihte am 16. Oct. 992 die von ihm erbaute Kirche zuHalberstadt ein: Vs8tivitss autsm erat eaäem Obristi eoirlsssoris dalli, ineulus mouastsrio prsäistus prs8ul s6ootu8 sst, et ictso ssmpsr stuUuit inIrrrv eslebritats suuin psrüosrs üesiäeriurn ('Ibietmari LIrron. IV v. 12).
^.nn. miäeslrsim. 968: LAillnIIus Hsrvstäensm abba transrnissusest ex parts impsratoris 6s Italis, nt t'ratrss Vutcteimes gViriuIiariumeliAerenr a6 abbatsm. Inäsgus aäiit üloAontiam, nt itte elsrus simntgustotus populus Ilattonsm virum vensradilem sivi eonstituerent in üominuinpantikioalis iionor>8. Werner, der in Gerhards Vita Ouäalrisi o. 26. 28 innäheren Beziehungen zn demselben erscheint, war nach Brower (Xntiguit. Vuläsns.P- 83) duius 6ivi inatertsra satus.
^) Xun. 8. öonitaoii breviss. 968: Hatto spiseopus elsotus est, IVer-neru8 abba8 eleotu8 68t; dainbsrti ann. 968; Äariani 8votti ebron. 996968). In Hattos Grabschrift (latke Libl III 720) heißt es von ihm: kur8U8äoetoruin pater extiterat monaelrorum ! j?u16s eoenobii.
Unstmar. II e. II: Hillirvaräurn . . liomam venire prsespit. Aufden Namen Rom ist hiebei wohl kein besonderes Gewicht zu legen, da Otto schonin Ravenna mit ihm verhandelte.
? Auf der Ravennatischen Synode unterschrieben u. a. nach den ^nn.AaAäsburA. 968 (88. XVI, 150) Hatto, Hildeward, LeKiuoI6u8 Ludiionsnsisaseel. op., Xüstbsrtus RnZorum ep., Lantward von Minden, Lveraerusfteo6ieen8i8 aseel. ep. Die Synodalacten lassen Adalbert fort, fügen aberhinzu Xbrabarn 8. VrwinA. eoel sp8. und Wigfrid von Verdun (I^sibnitii^nn. iwp. III, 210). HattoS Berzichturk. unterschrieben Everacrus undReginold (ebd. 231), die Bulle Johanns XIII. für Benevent vom 26. Mai9K9 die Bischöfe von Verdun, Freising,' Eichstedt, aber ihre Echtheit ist zweifel-haft (s. unten S. 162 A. 3). Die Anwesenheit des Lüttichers in Italien folgt auchaus t)n8slmi deata epwe. deo6. e. 21 <88. VII, 202), wo es u. a. heißt: seo-Isrum ma^istroa litteria animars, ipbi8 ersbro 6ulei earmins alluäsrssolebat . . 8sp6 ab Italia, ssps a Lalabria, nt earos ülios a6 stuäia iu-eenäsbat; vgl. Vogel Ratherius I, 122.