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Hildeward, Bischof von Halberstadt 968.
h. Dionysius?) endlich zu Pöhlde weihte sie abermals dem h. Servatiusein Kloster?) Von diesen Gotteshäusern lag der Königin zuletzt Nord-hausen zu allermeist am Herzen. Wie sie bei ihrem letzten Zusammen-sein mit ihrem Sohne, dem Kaiser, ihm diese ihre jüngste Schöpfungbesonders empfohlen, so suchte sie auch an dem Erzbischöfe Wilhelmbei dessen Besuche an ihrem Sterbebette einen Fürsprecher sich zugewinnen, und als Otto in Italien die Nachricht von dem Tode derMutter, die tieferschütternde, erhielt?) ließ er es sich nach ihrem Willenangelegen sein, das Nordhäuser Kloster durch einen Theil ihrer Güterbesser auszustatten und von dem Papste eine Bulle zu seiner Siche-rung zu erbitten.
So schmerzlich der Tod der hochbetagten, allverehrten Mutter dasHerz Ottos berühren mußte, so hatte derselbe doch bei der klösterlichenZurückgezogenheit, in welcher sie seit Jahren sich gefiel, keinerlei Ein-fluß auf die allgemeine Lage des Reiches; um so wichtiger erschien esdagegen für die Mageburger Pläne, daß gleichzeitig die BisthümerMainz und Halberstadt erledigt wurden. Für letzteres veranstalteteHerzog Hermann in besonderem Aufträge als Stellvertreter des Kaiserszu Werla am 30. Merz eine neue Bischofswahl?) welche sich ein-stimmig auf den von Bernhard wegen seiner echt christlichen Ge-sinnung °) zum Nachfolger empfohlenen Probst Hildeward lenkte.Geboren in dem Jahre, in welchem Bernhard Bischof geworden, Hwar er ein Sohn jenes Grafen Erich, der als Theilnehmer der Ver-
0 lieber diese Stiftung und ihren Ursprung durch Widukind bandelt Wil-mans Kaiserurk. der Prov. Wests. 439—446.
2 ) Vita Nabtb. aut. 0 . 11, postsr. 0 . 15: kalitbi olsricorum iustituitoatsrvam; Xuu. lUalid. 924: Naoktiläis rsZiua Gloriosa lOaliäsnssm soolssism ssä st Xortbussussm t'uuäavit.
0 V. Nabtb. post. 0 . 26, aut. e. 16: Hua UIs voos psrospta totussxoussus, t'asis palliäus, lasriiuis obortis uborrims Ilsvit, inateruo illuiusxoitauts aruors. Osiucis oruuia ss iuplsturuiu cpms Asuitrix pstisrat ak-tiiiuabat sts. Am 10. Apr. 970 schenkte Otto für das Seelenheil seiner Elterndem Nonnenkloster iu subnrbio Xortbussu, czuock a prsäiota Nomina Ulsob-tilcis rsZiua ocliüoatum in tiouorsm sauets . . clsi Asuitriois . . ersotum . .SS8S oopstat, das benachbarte Dorf Bliedungen (Zeitschr. des HarzvereinsVI, 528).
H Xvuslista 8sxo 968: (jui (so. Ililäivearclus) rs^ularitsr uuauimitoeins eleri ao populi ooussusu slsotns ootavus Unis solosis ab Lsrimauuo8axouum äuos iu IVerlaou oastsllo ooustitutns lutravit spissopus. DenTag der Wahl verdanken wir den Kssta episeopor. Halbsrstaä. (88. XXIII,85), vgl Forschungen XI, 503.
') In den H.UU. (isnsciliudurg. 996 heißt er gsmma stiam saosrUotumet spisoopalis aursnm äsous äigmitatis und iliius (so. Okristp bnmilitatisst äilsotiouis, snpsr puam orsäi potsst, pis imitator stksotus; Vbistmar.II 0 . 14: Klsotum namens a ouuoto sauotas Halvsrsticlsusis aeoolssiaoolsro st populo Lilli^aräum tune prspositum st a äomuo suimst Lsru-baräo acl boo prssiAuatum; IV 0 . 17: vsrus Israslita; Xuual. 8axo 968:Liläiivarclum aursnm cleous priorum prssulum, pressutibus uormam,postsris saoots vits sxemplum; Otssta spisoop. Ilalbsrstaci. (88. XXIII, 88).
Xuu. Ousäliub. 925: Oni Usrobaräns iu spiseopatu sueosssit, sius-qus suaosssor IZilcisrvarclus nasoitur. lieber seine Herkunft s. IkistmariObrou. II s. 14-