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Kaiser Otto der Große
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Stiftungen der Königin Mahthilde.

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Die Diener und Mägde in ihren Hanse unterwies sie in verschiedenenKünsten, sogar in der Schrift, denn sie selbst kannte die Buchstaben,die sie erst nach dem Tode des Königs gründlich erlernte?) So gabsie also voll an Tagen, voll aller Ehren, voll von guten Werken undAlmosen, nachdem sie alle königlichen Schätze den Dienern undDienerinnen Gottes und den Armen vertheilt hatte, ihre SeeleEhristus zurück." Ein frommer Einsiedler aber glaubte die Seeleder Königin sowie die des Bischofs Bernhard von einer unzählbarenEngelschar zum Himmel getragen zu sehen.

In Quedlinburg, wohin Mahthilde um Weihnachten 967 vonNordhausen znrückgekehrt war?) beschloß sie ihr Leben und fand siean der Seite des Königs Heinrich ihre letzte Ruhestätte?) Ein mitGold gesticktes Gewand, das zufällig ihre Tochter, die Königin Ger-berga, ihr so eben als Geschenk gesandt hatte, bedeckte sie und Heinrichim Grabe?) Ein dauerndes Andenken hatte sie namentlich in denvon ihr gegründeten Klöstern hinterlassen, deren Wachsthum und Ge-deihen sie fort und fort auf das sorgfältigste überwachte?) Dazugehörte vor allem das Stift zu Ehren der Heiligen Dionysiusund Servatius, dem ihre Enkelin Mahthilde damals Vorstand, aufdem Berge von Quedlinburg, ferner in der Vorstadt daselbst auf demköniglichen Hofe ein zweites zu Ehren des Apostels Jakobus und desh. Wigbert, in Nordhansen außerhalb der Stadt das noch unvoll-endete Kloster zur Jungfrau und zum heil. Kreuz unter der Leitungder Aebtissin Richburga, einer von Mahthildens vertrautesten Freundin-nen?) zu Enger in Westfalen, dem alten Stammsitze Widukinds ihresAhnherrn, erweiterte und erneuerte sie dessen Stiftung zu Ehren des

9 V. ^ladtiulelis aut. v. 1!: t'sstis guocjus äisdus leetioui vs.oli.us ssoeeupadat aut ipsa leAsuclo aut ad aliis auckisnäo; V. ül. post. v. 18 fügthinzu st guiciguicl sacra soriptura prasespit, rusiuoritsr tsuuit.

2) lieber ihren letzten Aufenthalt an beiden Orten s. Vita aut. o. 13,post. o. 2-!, wonach sie am 22. Dec. Nordhansen verließ.

b) V. aut. e. 15 : iuxta sspulerum clorniui sul Ilsiurioi reguisseit; post,e. 28; Vdistmar. II e. 12; loouuäi Vrausl. 8. 8srvatii o. 27. Ebendaselbstiu rueäio dasilicss sauoti kstri et saust! 8tepkaui wurde nach den Vuu.Kuoclliud. 909 ihre Enkelin Mahthilde begraben, lieber Heinrichs Grab vgl.Waitz Jahrbücher Heinrichs S. 180 und' über die noch vorhandene KryptaOtte Gcsch. der deutschen Baukunst S. 130.

Vita H'Iaktd. aut. e. 13: uuueii ülias sius rSAiuae OerburAis pailiuinksrsutss auro iutsxtum.

lieber ihre Stiftungen s. Tnualista 8axo, .-tu». ÜIsAklsdurA. 968(88. VI, 621 ; XVI, 149), wo hinzugefügt wird: Lt liest oinuiuiu statumselssiaruiu, czuas vsl uuutiis invissrs vel per ssrust ipsaur aäire potusrat,opidus totisgus viridus sustsutars eurarst, bse tarnen gue preciixiurus,ruouasteria guasi propiori atksotu sibi suogus uoruiui asseripta, siuAU-lariter omuigsueris eomiuoäoruiu usibus kovers uou ässtitit. Irrig rechnetdie V. ölabt. aut. v. 1 1 dazu auch das Kloster Gcrnrode.

°) In der Vita aut. o. 1 1 heißt sie liiedurw guas ipsius in iniurstsriuinprassleeta erat, vgl. e. 15 und posier, e. 16: tiieddured sua tläelis peäis-ssgua, 17. 23: liiedburgain guam uuper ooustitusrat addatissam, 24. Siestarb nach dem Xsoiol. Vuld. mai. am 4. 9iov. 1007.