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Kaiser Otto der Große
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439
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Tod des Erzbischofs Wilhelm von Mainz 968."

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Quedlinburg seine auf den Tod daniederliegende Großmutter Mahthildebesucht hatte. Er starb zu Rottleberode auf dem Wege nach Mainzbegriffen (woselbst er im St. Albanskloster begraben wurde), indemjene, die ihm kaum erst ihre letzten Aufträge mitgegeben, seinen Todmit prophetischem Blicke voraussah?) Wenn Wilhelm auch früherden großartigen Plänen seines königlichen Vaters in Bezug auf dieStiftung der slavischen Metropole in etwas engherziger Weise wider-strebt hatte ein Widerstand, den er wahrscheinlich nicht bis zuletztfesthielt, 2) so besaß er doch im übrigen Ottos volles Vertrauenund vertrat ihn hauptsächlich wahrend seiner Römerzüge, zumal während«des ersten als Leiter und Erzieher des jungen Königs Otto, der nach«seiner Eingebung urkundliche Verfügungen erließ?) Ein kluger und«frommer Mann, gegen Jedermann zuvorkommend, heißt er bei Widu-kind, der ihn persönlich kannte?) Selbst Gelehrter, aber allzusehrdurch das praktische Leben in Anspruch genommen, beförderte er beiandern wenigstens literarische Thätigkeit, und durch seine Hände sowiedurch die der mit ihm befreundeten und verwandten Aebtissin Ger-berga von Gandersheim wollte daher die Nonne Hrotsvith ihr Gedichtüber die Thaten Ottos dem Kaiser vor Augen legen. Wilhelms«

Amrinn. 8eot. 890 (968): VuUiüelinns episv. AoZontinns oln'it 6 Xou, Anrt.et sepuitus sst nute nltmrs 8. 8tspbsvi in inonnstsrio 8. Xlbnni in No-gontis» Aus den 1. Merz setzt seinen Tod das Xserol. Aogunt. (cknM Hibl,III, 724), aus den 2. die übrigen, zumal auch Mrietwsr. II o. 12, Xnn.Eorbsi. 967, Xserol. ImnsdniK., zVeisseuburg., b. Anriss Caldens., Ilildss-dsim. (Pertz Archiv VII, 416), Lrewsnss (Vaterland. Archiv für Nieders-1835 S. 287), An§dsl>nr°«. (Neue Mittheil. X, 261), Xuld. (Forsch. XVI, 172),Seine Grabschrist aus St. Alban bei ckntke Lidliotd. III, 719.

t! zVidnüind. Ille. 75: Ilio eum nudissst, nsArotnre eoepisss rnntrsmimpsrntoris . . duingus eins sxpsetnt tnnns, proprio Innere ipsius Innusproesdit; ähnlich Thietmar lll e. 12), der den Tag und Ort (Lsdulrvsrotlre,hinzusügt und die Prophezeihung der Königin. Den Ort nennt auch die V.Anlrtlnldis post. e. 25: Dpiseopus nutom inds in Lgdulverotd pergensidiqns rnedieinnlein neoipisns potionsm snbitnnsn inorts dslnngitur, denBesuch und die Vorhersagnng erzählen beide, prior e. 15, postsr. o. 24. 25.Die Lage des Ortes (südlich von Stolberg) gebe ich nach Förstemann (KleinereSchriften zur Gesch. Nordhausens I, 72).

2) Dafür spricht, daß auf der Ravennatischen Synode im April 967 nurvon den, noch zu besiegenden Widerstande des Halberstädter Bischofs die Redeist, seiner daß Thietmar (Olrron. II e. 12) von ihm berichtet: eni enrn nl>iinpsrntors . . vominissn Init ?nrtlrsuopolim disponendi. Vielleicht wardie Erhaltung des Bisthums Halberstadt (unter Mainz) das Zugeständnis, durchdas er beschwichtigt wurde. Eine ganz verworrene Erinnerung an einen Zwie-spalt zwischen Otto und Wilhelm bei 9strns Onnnnni opnse. 34 e. 7, vgl.Haupts Zeitschr. für deutsches Alterih. XIV, 559. Ich würde diese Sage kaummit Waitz (Verfgesch. VI, 477) einenspäteren Bericht" nennen.

g S. die beiden euin eonsilio nrelnspiseopi Willilrelini Irntris seil,nostri erlassenen Urk. Ottos II. vom 21. Juli 963, 8t. 552. 553.

9 Widuk. III e. 74; Hrotsviths Widmung der Ksstn Oddonis anGerberga (88. IV, 317): Vestro gntsno vsstriqns Inmilinrissimi, eni bauerustieitntsin snnxistis prssskntntnin iri, seil, sretiiprnssulis IVillisIwiiudivio, qnoguomodo Inetunr sit, nsstimnndnm rslinczuo. lieber das Ver-hältnis Widukinds zu Wilhelm vgl. Köpke Widukind S. 66, doch hat Watten-bach (Deutschlands Geschichtsqn. I, 245) gegen diese Vermutungen mit RechtEinspruch erhoben.