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Tod Bernhards von Halberstadt 968.
von seiner Gemahlin und dem vertrauten Bischöfe Theoderich vonMetz begleitet, einige Tage aufhielt?)
Mehrere wichtige Todesfälle, zu denen der Hintritt der BischöfeDrogo von Osnabrück und Hildebald von Münster im I. 967 nurin minderem Grade zu zählen ist?) hatten nämlich inzwischen dieGestalt der Dinge in Deutschland wesentlich verändert. Ani 2. oder3. Februar starb Bischof Bernhard von Halberstadt, der bisher un-überwindliche Gegner des neu zu errichtenden Erzbisthums Magde-burg, nachdem er vierundvierzig Jahre hindurch den Krummstab ge-führt hatte, in hohem Ansehen sowohl wegen seiner vornehmen Ab-kunft als auch wegen seiner echten Frömigkeit?) Am 2. Merz endeteOttos Sohn, der Erzbischof Wilhelm von Mainz?) als er so eben in
*) Otto urkundete am 29. Juni intorvsntn ckilooto ooningis nostroIl.äo1oickas et Ibeockorioi vonsrabilis Uotsnsis soel. oxisoopi für das KlosterElten Vistoriao, am 36. für das Kloster S. Vinccnzo di Volturno in monteubi 8taknlo rogis ckioitur, ebenso am 1. Juli in inouts ubi 8tapbulo regiockioitur (Lacomblet Niederrh. Urkb. I, 65; Nuratori 88. rer. Ital. I b, 439;Oattula ^.eoess. acl bist. Oasin. 72, 8t. 446—448). Die zweite tlrk. erwähntLeo (Obroniea monast. Oasin. ll e. 4).
2) ^nn. Oorboions. (ckatkö Libliotb. I, 36): ^nno ckom. ine. 967 2Ick. IVIartii obiit Vlabtbilckis rogina; 5 Xorias Illartü obiit Willibolmusarebispisoopus; 2 Xon. obiit Lornbaräus episoopus; 15 Kal. Oooombrisobiit Kilckibolckus oxisaopus; 7 Ickus Xovombris obiit Drogo opisoopus.(Der Annalist geht bei dieser Aufzählung rückwärts vom Merz 968 bis November967; hinter 2 Xon. ist Kobruarii zu ergänzen.) Den Todestag Drogos hatauch das Todtenbuch von Osnabrück (Mittheil. des histor. Vereins zu Osn. IV,188) und Merseburg (Neue Mitth. XI, 244), den Todestag Hildibolds dasletztere unter XII1I Kal. Xov. Liltiboltus opise. obiit, ebenso b, blariaoVutck. (Kontos IV, 455). Die beiden Todtcnbllcher von Fulda setzen Hildi-bolds Tod erst unter 969 (Oontes III, 154. 157); Florenz von Wevelinghoven(Obroniea episoop. Llonastsrions., Münstcrsche Geschichtsqu. I, 13): Iluius(so. Killsboläi) tomporibus tuit in univorso muncko maxima mortabtasbominum, in gua et ipso periit. Auf Drogo folgte der kaiserliche KanzlerLiudolf (s. Stumpf Reichskanzler II, 8. 48i, auf Hilvibold Dodo. Erchenbaldvon Straßburg weihte euin Volemaro 8. Ooloniensis eeol. arobiopisoopoD^näollum Osinburgonsom axuck Xantuin (Wimpbolingi Oatalog. p. 33).Urk. Ottos I. und II. nennen Liudolf einen Blutsverwandten (Möser Osnabrück.Gesch. IV, 26. 28, 8t. 517. 648), doch weiß ich nicht, weshalb Wilmans(Kaiserurk. I, 423) ihn gerade zu einem Bruder Wichmanns II. macht.
ch Xoorol. Vuick. inin., wai. 968: Lornbarckus epise. V Ick. Vobr. (Inn.Oorbsi. dagegen zum 4. Fcbr.); Vbietmari Obron. II o. 12 (ebenso wie dasXoorol. Ilalbsrstack. in den neuen Mittheil. VIII e, 61, Xoorol. lirowonss),zum 3. Febr., fälschlich im 48. Jahre der Weihe, daraus ^.nnalista 8axo 968,bei dem er heißt (a. 923): vir nobilis ao sauotus ao regni prinoipum jirimusund (a. 968) vir snmms abstinentiss ot religionis sgrogio. Hieraus schöpfenwieder die öosta opisoop. Ilalbsrstack. p. 85. Vgl. IVickllbinck. III L. 75:Illo guoguo tomporo Lornbarckns, ut ab omni populo praockioabatur, suistowxoribus saoorckotio ckignissimus, ckiem lunxit extrsmnm. lieber den Zeit-punkt seiner Weihe im I. 924 f. Waitz Jahrb. Heinrichs S. 78, doch paßt ineiner Urk. Bernhards von 965 die Zeitbestimmung orckinationis autsm mosanno XDIII besser zu 923 <v. Loinomann Oock. /Inbalt. I, 34).
0 Sein Todesjahr haben das Xeorot. Vulck. min., mai., ^lnn. 8. Loni-kaoü broviss., KUckosk. oto., 8. Xsxarii (88. III, 118; XVII, 33); Tag undJahr Xeor. Vnlck. mai. (mit dem Zusatze orckinationis sns anno XIIII);