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Kaiser Otto der Große
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Zusammenkunft . Ottos I. und II. in Verona.

ein fröhliches Wiedersehen, an welchem Konrad von Burgund, derOheim des jüngeren Otto, und eine zahlreiche Versammlung vonGroßen des italienischen Reiches geistlichen und weltlichen Standes,darunter der Patriarch Radoald von Aglei?) theilnahm. ErzbischofAdaldag von Hamburg entsandte hicher einen eigenen Boten, um sichvon dem jungen Könige die Immunität seiner Kirche bestätigen zulassen, wodurch sie mit ihren Besitzungen von jeder herzoglichen odermarkgräflichen Gewalt ausgenommen wurde?) Wahrscheinlich hierbrachte der König Konrad die bedrängte Lage des burgundischenKlosters Mvutier-Grnndval zur Sprache, das, einst dem Grafen Lut-frid zu Lehen gegeben, von ihm und seinen Kindern wie ein vollesEigenthum behandelt wurde. Die beiden Ottonen und die Anwesen-den erklärten sich grundsätzlich gegen eine derartige Veräußerung einesunter königlicher Genehmigung gestifteten Klosters und gaben dadurchKonrad Anlaß, den Nachkommen des Grafen Lutfrid ihre Beute wiederzu entreißen?)

1) Xnnal. 8axo 967: Vsrons pntri 8U0 occurrit; Ottouis Kapitals.lOs^x. II, 93): usqus all tsmpus sst sxpsctstum, quoll Aloriosissimisugusti Ottonw rsx Otto gloriosus lilius. st Oüuonrallus Lur^unlliss rsxItalism propsrsntss Vsronas Colloquium cum omuibus Itsliss procsribusdsbusruut. Die Anwesenheit Radoalds ergibt sich aus den Worten Rathersüber eine damals von ihm ansgestellte Urk. in der sp. XV >Opp. p. 567): stmanu patriarcbas st msa omniumqus nostras provincias cospiscoporumürmavsram. Ans Verona vom 25. October ist eine Urk. Ottos II. fürWeißenburg erhalten (Trallitionss WixsnburA.. 2euss p. 317, 8t, 561),die aber, abgesehen davon, daß Otto ohne seinen Vater tuitionsm impsrialsmertheilt und von dem Ivppinus quonllam impsrator spricht, sich schon dadurchals Fälschung verräth, daß sic dem am 20. Sept. 960(!> bereits verstorbenenAbte Geilo ertheilt wird. Aus dem richtigen Actum und der notariellen Unter-schrift: Xmbrosius not. v. Iluppsrti arcbicap. möchte man jedoch schließen,daß eine echte Vorlage vorhanden gewesen. Sickel tActa Xarolinor. II, 386)scheint die Urk. für echt zu halten.

2) Lappenberg Hamburg. Urkb. I, 49 (8t. 562): ^.llalllaxus 8. Ilamma-bni'A. ssal. arcliispiscopus nostram rsrzism llsprscatus sst lli^nitatsmpsr üllslem onnm missum nomins WiAdsrtum, qustsnus prucspka snostris antscsssoridus suas 8. scsi, antsa collata nostra tuitions con-ürmsrsntur. Ouins pstitionsm quis iustam 638S coAnovimus, Asnitorisnostri Ottonis seil. impsrstoris Consilium quill inlls nobis lacisnlluur sssstiuvsstiAsviinus. ipss vsro non solum consilium llsbst, vsrum stism »t itaNASrsmus prscipisbat, maximg quin quosllsm si Vase in quoquam Irsnxsrsposssnt tsm>itantss aullivit. Onsproptsr concsllimus prsllicto mouastsriocum omnidus aliis monastsriis sidl subllitis vill. Ursmun, IIukkun, llircsiuuust Ilsramusla . . ut nuUrw llux usqus marclrio vsl coinco aut alia qussllamiullisisria potsstas uilanr sidi in prsllictis omuidus usurpsnt potsstatsm.

°> Urk. Konrads (Vrouillat Nonumsnts äs llsils I, 135>: tum stinmiuvsnta vst convcntio Ottonio impsrstoris st kilü sui rsgis st nostra lluci-I)U8 ivillsm prssssntibus spiscopis comitidus multis csstsrisqus som-pluribus. IIUc uoo psrcunctantss, si monsstsrium. quoll psr privUsAiaconstructum sst, psr manum rsZiam in propristatsm llaii licsrst, iiliscunctis communitsr iullicantibus, quoll nnllstsnus licitum sssst, consiliuinllsllsrunt nobis, ut prasllicti Outkrilli lüium IsAalitsr all palatium nostrumvocarsmus stc. Diese Urk. trägt das Datum des 9. silier; 957, in welchesJahr sie wegen der den beiden Ottonen ertheilten Titel unmöglich gehörenkann, aber auch das von Forel (Nsmoirss lls In 8uisse llomsnlls XIX, 49)u. a. dafür geletzte Jahr 962 will gar nicht passen. G. von Wvß (Anzeiger für