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Ottos II. Zug nach Italien.
Veroneser Zenokloster eine Burg Romaniauum mit den gräflichenRechten über ihre freien Insassen?)
Inzwischen rüstete der damals dreizehnjährige König Otto zudem Zuge nach Italien. Zn Worms, von wo aus auch sein Vaterdie früheren Nomfahrten angetreten, hielt er zur Vorbereitung derfeurigen einen. Reichstag, auf welchem er bereits sehr viele Beweiseseiner künftigen Klugheit und Milde gegeben haben soll?) In Frank-furt feierte er sodann Johannis und Peter und Paul, kehrte aber zurBetreibung der Zurüstungen von dort noch einmal nach Sachsen zurück.Eine Krankheit des Erzbischofs Wilhelm von Mainz hätte für seinVorhaben leicht sehr störend werden können, doch erholte sich derselbezum Glücke bald wieder. Anfang September konnte daher in an-gemessener Begleitung der Aufbruch von Sachsen erfolgen, und derMichaelistag wurde schon in Augsburg begangen?) Nachdem Ottoden Brenner glücklich überschritten, befand er sich am 15. October zuBrixens und bestätigte hier dem Bischof Richbert von Seben denBesitz der schon von seinem Vater demselben verliehenen alten KapelleLudwigs des Deutschen zu Regensburg. Als Fürsprecher erwirktendiese Urkunde der Bischof Theoderich von Metz, der kaiserliche Vetter,der bald einen sehr einflußreichen Platz im Rathe Ottos einnehmensollte, und ein Graf Huoto, Lehrer des jungen Königs, den wir nuraus dieser Erwähnung kennen. In Verona feierten darauf Vaterund Sohn, nachdem sie über ein Jahr von einander getrennt gewesen.
U IlAbsIIi It. saera V, 74 l (8t. 431): Oastollum czuoc! voeatur Ro-maniannm nn m liberis boininibus, gui vuIZo berimanni clieuntur, gniprius ad nostruw rostriotnm respioiobant sta.
2) Loutin. Ite^in. 067: I'nno rox pro clisponsndis ro^ni noZotiis »ntor-unm in Italiain itsr IVormatiam vonit, ibigno in primo suo plaeito, Usopropitio, plurima lnturas prndoutias simnl ot elsmentiau siiris indieiaprasmonstravit. Vgl. über die Art seiner Mitregierung Waitz Verfgesch.VI, 2 >2; oben S. 323 A. 5; 325 A. 3; 370 A. 3; 371 A. 3.
Hiemit schließt der Ooutin. IIsAinonis in der Ausgabe der Non. (lärm.88. I. 629, aber den wirklichen Schluß hat uns der Xnnalista 8axo bewahrt,wie zuerst Leibniz (Lun. imp. HI, 198) vermutete, s. Waitz in den Nachr. derGöttinger Gescllsch. von >87! S. 370.
Xnnalista 8axo 967: indegns prvArsssus per 'I'risntinam vallem;Urk. Ottos (Non. Uoioa XXVIII a, 190, 8t. 560): novsrint omnss . .tidolss . . gnalitsr venerabilia nomine Ribportns Uribsinensis sanetao eoel.epi8eopus nostram adiens olsmeirtiam per interventum vsuerabilinnivirornin Oiotrioi episeopi et Nuotonis eomitis dilsetiguo maAistri nostriprseatns srt, nt anti!>nam cappellam . . in liadkwpona vivitato . . guampriu8 vonsrandas memoria« (!) pius Aonitor noster Otto imp. suZ. remi-niseena illins pristini servieii pretato spiLvopo . . in proprietatem donaverat. Xt nos per dileetornm rationabilsm virornm snpplieationsn,et ob illius promptissimi optimam obsegnii volnntatem praslatam eapel-Ism prasseripto episeopo donavimus etc. Diese damals verfallene Kapelle(modo dilapsa est atqns distruota) war nicht von einem Kaiser Ludwig,sondern von Ludwig dem Deutschen gestiftet, s. meine Gesch. des Ostfränk. ReichesI, 859. Erst K. Heinrich II. stellte oapellam gnam otim vet^rem vovabant1002 wieder her und stattete sie reichlich aus (Non. Union XXVnkl a, 298. 302),vgl. Hirsch Heinrich I, 100. 233.