Reichsversammlung ;u Ravenna 967.
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nicht abhalten, auch ferner seine kaiserlichen Rechte in Rabenna zuüben, wie denn sogar später das Weichbild der Stadt mit Münze,Zoll, Markt, Mauern und Thoren im Besitze der Kaiserin Adelheiderscheint?)
Wie der römischen Kirche ihr Recht gewährt wurde, so suchte derKaiser, indem er selbst Gericht hielt, auch allen den vielen Klagengerecht zu werden, die über Beeinträchtigung der andern Kirchen durchweltliche Gewalt zu ihm drangen?) Die Entscheidung jener hiemitnahe zusammenhängenden Rechtsfrage über die Beibehaltung der Eideals Beweismittel für die Echtheit von Besitztiteln wurde wegen derAbwesenheit einiger vornehmer Männer nochmals vertagt?) Unterden Klägern trat auch der Richter Ursus im Namen des Erzbischofsvon Ravenna auf (am 7. April) und beschuldigte einen DiaconusRainerius, Sohn des ehemaligen Grafen Teudgrim, daß er gewaltsamin Ravenna eingedrungen sei, den Erzbischof Petrus selbst in Bandengelegt und seinen Kirchenschatz geplündert habe?) Nachdem Raineriusschon auf zwei frühere Ladungen in Rom u.nd in S. Apollinare beiRavenna nicht erschienen war, blieb er auch diesmal aus; daher be-lehnte der Kaiser nunmehr, wie es dem geltenden Rechte entsprach,mittelst des vergoldeten Stabes, den er in Händen hielt, den Erz-
domini MSI rsgnis 68t, (piod ad apostolornm bsatorum ssolssiam rsspieit,sanotissimornm apostolornm visario sontnlit. IÄ 8i sst. nt dominus msussx dis omnibns eivitatss, villas, milites aal t'amiliam obtiusat, Neu inoegavi. In einer sür den Bischof Martin von Ferrara daselbst ansgestelltenBulle spricht Johann von unserer Grafschaft Ferrara (Llansi XIX, I; datks2850). Diese Bulle ohne Actum und Datum hat manches Verdächtige (vgl.oben S- 4! 5 A. 5). Martin erscheint wie ein kürzlich Geweihter, und doch warer schon längst Bischof (Vogel Ratherius II, 18). Die Synode findet hier stattinira, basilieam b. Apollinaris eouvoeatur, von den sonst bekannten Theil-nehmcrn wird Niemand genannt, lieber die Kirche von Ferrara verfügt Johannnt sit ssmpsr sub U 08 tra sleetions ordinations st oonsesrations stdistrietni!) und bedroht alle, die sie von der Gewalt des päpstlichen Stuhleslosreißcn würden, mit dem Bannflüche. Unvereinbar scheint mir hiemit eineGerichtsurk., in welcher im I. 970 Bischof Liudprand von Creinona als Inhaberder Grafschaft Ferrara austritt (Lavioli Xnnali Lolognssi Id, 50i.
? «. die Bulle Gregors V. für Gerbert von Ravenna (Ilgbslli It. saoraII, 353; daül's 2971): ox gratuita largitions nostra post mortem Xdelsidasimperatriois augustao douamus tibi tnaogus eeelssias distriotum Ilavon-natis urbis, ripam intsgram, mouötam, tsloneum, msreatnm, mnroo st0 MNV 8 portas sivitatis.
i'antuxxi II, 27: sient longa oonsnotudo dssignat residsntibus eumeis llomanorum Vraneorum Tougobardorum atgus Laxooum . . manornmgsnus sto.
h diSgg. II, 33; IV, 568: Indieio itagus domni papae xiissimigusangnsti sxpestatnin S8t ad illam usgus s^nodum guas parva post intsr-eapedins dadita sst Ravsnuae. Lumgns ibidem sx eadsm rs proelamatiorspstsrstur, ob guornmdam proosrnm absontlam usgus ad id tsmpns sstsxpeotatnm sto.
') k?antuxxi II, 28: so guod iam ants boo tsmpns vsnit ipss llains-rius onm sna toroia st introivit in ipso mso spiseopio sanets Xavsnn.oeel. per vim st disvidieavit msam ssdsm st aprsndit msam psrsooamst misit ms in vinonla, guod srat in sarssrsw, st tnlit tssanrum dsmsam sselssiam st ds mso spiseopio guo dsnumsrars non possnnt.
Jahrb. d. deutschen Gcsch. — Tümmler, Otto der Große. 27