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Reichsversammlung zu Ravenna 867.
Unter den weltlichen Hänptern erblicken wir zum Besuche des Kaiserserschienen seinen Schwager, den König Konrad von Burgund, fernereinen Herzog Bncco (vielleicht Burchard von Schwaben?), den Pfalz-grafen Otbert und Markgrafen'Adelm, den Grafen Atto (Adalbert)von Modena und andre italienische Große?) In der Kirche S. Severoaußerhalb der Stadtmauern, die mit einem Kloster verbunden war,gegenüber von S. Apollinare in der Vorstadt Classe fand die Ver-sammlung statt?)
Was Otto schon vor fünf Jahren bei seinem ersten Besuche inRom vergeblich angestrebt hatte, in völligem Einvernehmen mit demPapste alle die geistlichen und weltlichen Angelegenheiten, die ihmvorzüglich am Herzen lagen, zu ordnen und zu entscheiden, sollte ihmhier erst in erwünschter Weise zu Theil werden. Mit Recht rühmteJohann in einer zu Ravenna erlassenen Bulle, Rom, das Haupt desErdkreises und der Sitz der allgemeinen Kirche, durch Missethäter fastzu Grunde gerichtet, sei von dem Herrn Otto, dem großen, von Gottgekrönten und dreimal gesegneten Cäsar errettet und mit aller Ehr-erbietung in seine frühere Würde wieder eingesetzt worden und nachKonstantin habe als dritter sein Sohn, der Kaiser Otto, die römischeKirche am meisten erhöht?) Erst hier nämlich wurde die durch Jo-hanns XII. Abfall einst unterbrochene Herstellung des Kirchenstaatesvollendet, indem Otto dem Papste Stadt und Gebiet von Ravenna,sowie vieles andere zurückgab, was seit langer Zeit seinen Vorgängernentfremdet worden?) Durch diese Abtretung ließ sich jedoch Otto
spisoopnm (llAdoli! It. savra V, 45). In der Bulle Johanns für B Martinvon Ferrara (der bei Kleimayrn fehlt) sind unterschrieben Martin von Sutri(vielmehr Marinus), Wido IZsrssnatis ssrl. (wahrscheinlich gleich DuodoOssinats seei. bei Kleimayrn) und Johannes Oornslisnsis seei. sonst un-bekannt (Nansi Loli. eoneil. XIX, I; llaä's 2850).
^) Rantimüi n, 27: enw sis rssiclsntibus Oädsrtus ^loriosus marodiost eomss palaoio, Lonraäns liliusl!), Oonraäus rsx, Rnoso clux st vassusimpsrialis, Xcislmus marodio, Xmiso somits, Rripranclo eomits, Xttoeomits Nodanensi u. s. w. Die Anwesenheit des letzteren geht auch aus einemam 22. April abgeschlossenen Tauschvertrage zwischen deni Äbte Donninus vonLeno st intsr Xäaidsrtnm gui st 2l,tto gr. clsi eomss Nntinensis hervor,Xetum in loeo gni äioitur 8. 8svsro nbi dominus Otto impsrator prassrst(Tirakosedi Nein. Noäsnssi I Ood. ciipl 133). Der bei Fantuzzi genannteOoncisdsrtus eomits Vsronsnss ist vielleicht der Vorgänger des 968 vor-kommenden Nanno.
2) Rantur^i II, 27: inkra eium (oivitatsm?) ciuäum Olassis inkramansioosm domnioatam, dubi äomnus Otons Imperators rssiäsdat propssanotum 8svsrnm. Der Ort lag daud proeul ad urds Ravsuna und zwarintsr Ravsnnam st monastsrium saneti XpoIIinaris (laks Libl. III,509. 513).
b) Ood. dipl. 8ax. rSA. I, 3: tsrtius post Oonstantinum, der zweite istKarl der Große. Vgl. unten S. 419 A. 2.
') Lontin. RsAin. 867: st apostolioo lolranni urdsm st tsrram
Ravsnnatium aliagus oomplnra, mnitis rstro tsmporibns Romanis ponti-üeibus adlata rsädidit; Riudprandi Reg. e. 5: sanotornm apostolorumvieariis potsstatsm st donorsm omnsm eontradiäit; daher versichert er(o. 17): 8ans guieguid in Italia, ssd st in 8axonia, LaAoaria omnibns