Versammlung zu Ravenna, Ostern 967.
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Bischof Landulf von Benevent alle Besitzungen und Privilegien seinerKirche?) Zweifelhaft bleibt das Verhältnis Gisulfs von Salerno, erscheint sich damals noch nicht dem Kaiser angeschlossen zu haben.
Von diesem Ausfluge kehrte Otto bald wieder nach Rom zurückund begab sich mit dem Papste zugleich über Spoleto nach Ravenna,um hier an diesem alten Sitze der letzten weströmischen Kaiser mitihm das Osterfest (31. Merz) zu feiern?) Indem er den ganzenApril hindurch daselbst verweilte, vereinigte sich um die beiden Ober-häupter der Christenheit eine ebenso zahlreiche als glänzende Ver-sammlung geistlicher und weltlicher Würdenträger, die, Reichstag undSynode zugleich, eine Reihe der wichtigsten staatlichen wie kirchlichenAngelegenheiten erledigte?) Wir finden darunter drei ErzbischöfePetrus von Ravenna, Walbert von Mailand und Radoald von Aglei,der den Titel eines Patriarchen führte, von deutschen Bischöfen nurdie beiden treuen Begleiter Ottos auf diesem wie auf dem früherenRömerzuge, Lautward und Otger?) dazu kamen mehr als fünfzigBischöfe, die nach und nach aus dem oberen und mittleren Italienund namentlich auch aus dem unmittelbaren Sprengel von Rom hierzusammentrafen. Von bekannteren Namen Ottos Erzkanzler Hubertvon Parma und dessen abgesetzter Vorgänger Wido von Modena,Ratherius von Verona und Liudprand (Liuzo) von Cremona, Ermenaldvon Reggio u. s. w?) Sigols von Piacenza fehlte natürlich noch.
Urk. in Rensveiitana sivitats ausgestellt bei OgchsU! It. saera VIII,58 (8t. 418): OanäoUus dilsstua nostsr nostrain äsprssatns est sxssUsntiam,nt in ssslssia . . Lsnsvsntanao st Lipontinas ssäis spissopalis, uln I,an-üoltns rovsrsntissimus spissopns prassst sts. Hieher gehört wohl RupusRrotospatar. 967: Usasonclit Otto rsx st ssnsx, pstsr Ottonis rSUs.
2) Oontin. RsAin. 967: Incks proArsciisus psr 8polstuiii liavounamnciiit, idiczns psseba oelsbrans ouin äoinuo lolianns papa, plurinios ibiex Italia st Romania spissopos soaännavit, st lradita sz'noäo multa aäutilitatsm sanetas esslssias aäinvsnit.
In der Bulle sür Magdeburg: Ipso namczns anno una nobissnmlavsnts st sonsentients inviotissimo prasäisto inpsrators, asta sat maAnas^noäus Ravennas XII Hai. blaii eonvsnisntidns areirispiseopis st spiseo-pia siranmgnagns sx omni Italia, rssiUentidus nobia in ssslssia d. 8isvsrieonlsssoris Odristi, st idi statntis omnibua rsdus seoississtisis sssunclnmstatuta eanonnin st ässrsta autssessoruin nostrorum (Ooct. 8axonias rsA.I, 3), für Quedlinburg: alludssssntidns eonsentisntivusgus in dos nostrasapostolieas patsrnitati arskilratrivus in s^noänm liavsnnas aAFrsAatis,nimirum Rstro Ravennats, Roäalclo patriarsda ^guilsASnss, sastsrisetiam spiseopis Wiäons 8^'lvas Oanäiäsnsi, Rsnsäisto Rortnsnss, Llarino8utrisnsi, 8issons Rissano (sorr. Ris6a.no), lodanns . . 8pirsnss, Ran-6oar6o blinäousnss, Ruittikriüo stiarn RapiZsnss, Rintpranäo Orsinonsnss,Unbsrto Rarmsnss, aliisgus 8 im ul sonlratrivus nostris spiseopis Itaiieisst nitramontanis nurnsro guinguaMnta (Rsidnitii Xnn. irnp. II l, 189).Die Bulle für Salzburg unterschrieben 3 Erzbischöfe und LI Bischöfe, unterdenen Sico von Bieda und Liutfrid von Pavia fehlen (Kleimayrn JuvaviaAnh. S- 184; .laSs 2847-49,.
') Ouaibsrtus arsdisp. Nsciiolan. wird in der Urk. für Ravenna (Ran-tnori blonum. Rav. III, 27) und in der Bulle für Salzburg genannt, ebensoRanärvaräns und Otüsius (wofür in jener Obdsrius steht).
Liudprand unterschrieb sich als Inuoo (Riusio) Orsmonsnsis eesl. ep,die Urk. sür Aglei dagegen nennt ihn Riutprauciuin vsnsrab. Orsmon. esst.