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Kaiser Otto der Große
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Ottos zweite Romfahrt 966.

Den Rhein aufwärts trat der Kaiser alsdann seinen Zug an:am 21. August berührte er Speier,H am 24. und 25. finden wirihn zu Straßburg im Elsaß, am 27. zu Rufach. Von dort gieriges nach Chur und weiter über die Alpen (d. h. über den Septimer)in derselben Richtung, in der er, früher nur seinen Rückweg ein-geschlagen. Eine zahlreichere Begleitung deutscher Fürsten scheint nichtstattgefunden zu haben, da Otto für seine weiteren Unternehmungenauf seine italienischen Getreuen rechnete, die ihm ihre Vassallen zurRomfahrt zusühren mußten. Von den deutschen Bischöfen folgtenihm insbesondere Lantward von Minden und Otger von Speier?)die, mit den Verhältnissen Italiens von früher her vertraut, dem Kaiserauch diesmal als Rathgeber zur Seite stehen sollten.

In der Lombardei stieß Otto nirgend auf Widerstand. Adalbert,wegn er gleich seinen Hoffnungen noch keineswegs entsagte, hatte ihmdas Feld geräumt. Bischof Sigolf von Piacenza, einst ein Zeugeder Lehnshuldigung der italienischen Könige zu Augsburg, und einigevon den Grafen, die im vorigen Jahre zu ihm abgefallen waren,wurden zur Strafe nach Sachsen und Franken in die Verbannunggeschickt.^) Wido von Modena dagegen, der das gleiche Loos erlitten,ward damals oder etwas später seinem Sitze zurückgegeben, wie wirauch nach einem Jahre etwa Sigolf wieder im Besitze seines Bis-thums sehen. Am 2. December stand Otto auf dem Wege nachRom bereits zu Vado in der Grafschaft Pisa, wo er dem BischöfePetrus von Volterra seinen Besitz bestätigte, selbigem seinen König-

tdto Mim nrodispisoopo dlnAnntino Drelrendalilns oonseoravit spisoopumListettensem in VVorinatin, die aus guter Quelle zu stammen scheint. Vonzweifelhafter Echtheit sind 2 Urk. Ottos für Starchand, beide undatiert und aufFürbitte Brunos, Bestätigung von Herriedcu und Immunität für Heidenheini(Vlon. Uoios. XXXIa, 189. I9o, 8t. 593. 534), jene von Otto III. 10. Nov.995 bestätigt.

Urk. bei Lünig Deutsches Reichsarchiv XXI, 1293 (8t. 408): nos 6mm-desto üctsli nostro UUsetir XUntüsiäg. ooniuAS nostrs. neonon VVillrstmoaiolriepisoopo intervsnisntivns in pNAo W ormatisnss in villn lünrintz-Ireim nnnonpatn (Türkheim) 4 innnsos kVaneornin iucUoio in nostruinüsoum reänetos in propristatem . . Uonnvimus. Vielleicht wurden diese4 Husen auch in Worms eingezogen.

2) Oontin. lietzin. 966: inüe per XIss.tig.in st Lnriam Xipss transosn-cisns Itslinm intravit; Xnn. Lilüssd. eto. 966: Itsrum terein vios ndiitOtto iwperntor Italinm; Xnn. dlnAcioburg. 966: Isstinus Xlpinm ingntrnnsZreUisns. Auf den Weg des Kaisers weisen die 8trnsdnrso ausgestelltenUrk. vom 24. und 25., die aus Lnvnolnr vom 27. August (8t. 40941 1).Otto III. zog zweimal aus demselben Wege, s. lolmnnis Oüron. Vsnst. (88.VII, 30. 33).

2 ) Ihre Namen begegnen uns in den Actenstucken ans Ravenna, s. S. 415 A. 3.4.lieber die Italiener s. Ilatlierii Itinerarinm e. 1 (Opp. 437): Xon imporisii,gnia impsratuin sst minime, inssu (so. illno vnüo): milites solnm utinittsrein moos, ad so oum midi sit imperatnm (Anfang Dec. 966).

Oontin. Lsgin. 966: in transalpines partes Vranoiae vel 8s.xoninooustoäienäos äirexit, vgl. oben S. 38 > A. 2. Die Bulle für Meißen vom2. Jan. 968 unterschrieb wieder 8iAoIkns episoopns snnotao ?taLentinaseeolesine (Log. üipl. 8axonine reg I, 7).