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Kaiser Otto der Große
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407
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Ottos Abschied von der Mutter. Johann XIII. vertrieben. 407

vor allen: an das Herz und erwirkte nicht bloß Anerkennung dessen,was sie selbst schon dahin gestiftet, sondern auch neue Vergabungen.Die Mutter ahnte, daß dies das letzte Beisammensein mit dem ein-zigen ihrer Söhne sein werde, der ihr noch geblieben war. Tief-bewegt feierte sie daher am Tage des Aufbruches mit ihm die Messeund nahm unter heißen Thränen Abschied. Als sie ihn vor diePforte begleitet, wo der Kaiser sein Roß bestieg, kehrte sie eilendsin die Kirche zurück und küßte die Stelle, an der er so eben noch ge-standen. Wie Graf Witigo und einige andre Herren aus dem Ge-folge dies dem Kaiser draußen meldeten, sprang er augenblicklich vomPferde, eilte in die Kirche zu der weinenden und für ihn betendenMutter zurück, und kniete vor ihr mit den Worten nieder:O ver-ehrte Herrin, mit welchem Dienste vermögen wir euch diese Thränenzu vergüten?" Bald aber mußten sie nach dieser Wiedervereinigungsich dennoch für immer von einander losreißen.

Nach Italien stand bereits der Entschluß Ottos fest, um besserzu befestigen und zu vollenden, was bei seinem ersten Aufenthaltenoch schwankend und unsicher geblieben war. In Rom hatte der vondem Kaiser bestätigte Papst Johann XIII. sich sehr bald mit demrömischen Stadtadel überworfen, indem er, auf Ottos Beistand ver-trauend, demselben als Gebieter entgegentrat. H Eine Verschwörungwurde gegen ihn angezettelt, an deren Spitze der Stadtpräfect Petrus ein vom Kaiser wiederhergestelltes Amt, der Graf Rotfrid vonder Campagna und der Vestiarius Stephan standen. Neben denüblichen aber betheiligten sich an der Bewegung anch viele aus demVolke, das mit dem päpstlichen Regimente zugleich das Joch derFremden abschütteln wollte. Die Bannerführer der Miliz ergriffenden Papst am 16. December, und unter Mishandlungen manschlug ihn sogar in's Angesicht wurde er auf die Engelsburg ge-schleppt,^) von dort aber alsbald nach der Campagna in das Gebiet

Xcwtiiussn äsvsnsrunt sivitstsin, st praekutum monustsriuin quisguiämatsr vsl Mus rsx äsäsrant uääsns, st ipss posssssionss oustu manupropriu sudsitz'nutg. ürniitsr in xsi-pstuum truäiäit. Inäs alias populunirsASnäo psraKrans urbss, aiiguoä tsinpus in vis inoradatur rsAionibus.Romani äenuo pstiit, lilio siinul assumto. Viel ausführlicher, aber in dem-selben Zusammenhänge (postsa paritsr psrrsxsrunt) spricht davon die V. Älaütli.postsi. o. 22, die ausdrücklich erwähnt: kosten ssptsin äiss in saäsrn eivi-tats eoinrnorabantur. Da Mähthilde der Weihe ihrer Enkelin zur Aebtissin966 beiwohnte, so kann die Nordhäuser Zusammenkunft als letzte sich nicht un-mittelbar an den Kvlner Tag von 965 angeschlossen haben. Auf das Einzelneist wenig zu geben, s. Heerwagen in den Forsch, z. d. Gesch. VIII, 379.

ft Oontin. RsZin. 965: (jui statini maiorss Romanorum slatiorsanimo guam oporterst inssguitur, yuos in Iirevi inimioissimos st inlsstosxatitur, Gregorovius (Gesch. der Stadt Rom III, 370 A. 2) zieht hiehereine Erzählung des Abtes Hugo von Farsa (88. XI, 540), die ich jedoch mitdem Herausgeber (Bethmann) unter Johann XV. setze, zu dessen Nepotismussie, ebenso wie zu den Jahren des Abtes Johannes (967-998), besser paßt.

ft Vitus Koni, pontil. (. IVattsrioü I, 64): postquam ssäit msns.II äiss XVI oomprsösnsus est a Rolreäo Oamxanino soinits suin Rstropraslssto st aäiutorio vuigi populi. gui vooantur ässaroonss rseluseruntqus suin in eastsüum sanoti XnZsIi; Oontin. RsZin. 965: ad urdis