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Kaiser Otto der Große
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Otto in Achen und Nimwegen 968.

Witter einige ältere Schenkungen, namentlich die der auf dem Kron-gute zu Diedenhofen erbauten Kirche, i) Am 17. verweilte er inAchen,dem vorzüglichsten Königssitze diesseit der Alpen," wie es inder Urkunde heißt, von vielen Großen umgeben, darunter auBischöfen Wilhelm von Mainz, Theoderich. von Trier, Theoderich vonMetz, Anno von Worms, Lantward von Blinden und Gerhard vonToul. Er bestätigte hier dem von Karl dem Großen gegründetenMarienstifte die Besitzungen, die es von dem Grafen Jmmo imLüttich-, Mühl- und Auelgaue eingetauscht hatte, nebst einer Kirchezu Düren. Außerdem gestand er in feierlicher Weise nach dem Be-schlüsse der Versammlung den Stiftsherren das Recht zu, sich ihrenProbst aus der eigenen Mitte zu wählen, und verpflichtete sich undseine Nachfolger, die Marienkapelle und ihr Eigenthum niemals wedereinem Bischöfe noch einem Laien zu eigen zu geben, indem er derartigeUebertragungen als einen schädlichen Misbrauch verdammte.

Von Achen zog der Kaiser nach Maastricht, woselbst am 22. und24. Januar sich die Klöster Blandigni, Nyvel und Stavelot ihrenBesitz, das letztere auch Immunität, Selbständigkeit und Wahlrechtbestätigen ließen?) In der Pfalz zu Nimwegen hielt sich Otto einen

'> Beyer Mittelrhein. Urkb. I. 280. 281 (81. 392. 393), beide Oolonisausgestellt. In der ersten erzählt Otto, gualitsr vsnsradilis IViüsrus nbbascts cosnobio 8. blaximini . . Oolonis nostram iinpsrialsm ailisrit cls-wsntiam und bestätigt die Schenkung seines Vaters über die ascclssia innostro rc^ali üsco Nbsoäonis villa nominato constituta nebst Zubehör, inder anderen intcrvsntn clilscts coniugis nostrs 7l.ckalbsickis Läslisgusarcbispiscop! uostri IViUibslmi stellt er das von K. Dagobert geschenkte Gutzu Fell ( vrUlsa) zurück, ut culicss rrguss, sjnos liactonus ob puupsrtatsmasstivo tsmpors pro calicibus vini, guos ÖnAobsitus rsx instituit, rraei-pisbant in antiounin ct pristinuin statum rscksant et mutsntur.

0 Lacomblet Urkb. des Niedcrrheins I, 03 (8t. 394): l^o8 stiam psriculosatsmpora prsclscsssorum nostrorum impsratorum sou rsgum intusntss,guorum aligui czuasckam abbatias, czus 8nb tuitione ot iumunitats im-psrstorum et rsgum srant, slcctiousmgus intsr ss slsgsncki abbateinkabsrsnt uci spiscopia 8su acl abbatias, ssu stiam cznock psiub 08 t iaiciscUssipanclis 8uo prsoepto traclicUsssnt. . eun> oomniuni consilio proosrninnostrorum,. spiscoporum vicksl. VVillebekini ltlaAuntisnsis scclssis arcbi-episcopi, '1'beotsrici Ub^veronsis soel. arcbisp., 4'ksotsrici blstensis oeol.sp., Tnnonis >Vormacsnsi8 eeei. sp., Oantevarcki illinUonsnsis seol. sp.,Osrbnrcki Nulisnsis eoei. sp. rsliguorumcius priinatum nostrornin abkatuincknouin eomitum boo palatiuin ^.izuisgrani prscipuam ois ^.1pS8 rsgiamsscksm bos prsespto ürmamus, ut canonici in prskata capslla. . Ubsraininrsr 8S babsant licsntiam canonicum sliASncli abbatsm, gui moäo xrs-positus ckicitur etc.

ch blirasi Opp. ckiplom. I, 261. 654; V^autsra LlölanAss cl'bistoirs 1,39; blartsns st Üuranci OoU. ampi. Il, 48 (8t. 395397), für den vsns-rabilis abbas IVomarns Llanckinisnsis cosnobii und für den Abt Wercnsridvon Stavelot und Malmedy, beide auf Fürbitte Adelheids und Wilhelms. Inder letzteren Urk- heißt cs: lüt ut nullis umguam tsmporibus alicui inbsnsücinm ceckant, sscl gub nostra nostrorumgus succsssorum tuitionspsrpstuaiitsr consiötant. In den beiden Urk. für die Acbtissin Adalberinavon istyvel, die auf Fürbitte Adelheids und Ottos 11. erlassen sind, führt O-zuerst den ungewöhnlichen Titel iinpsrator augustus Ilomnnorum ac 1?ran-corum, den er bis zum 28. Juli d. I. beidehält, vgl. darüber Stumpf-