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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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I.

Ottos Leiter Römerpig. Synode von Ravenna. Kaiser-Krönung Ottos II. 966967.

Die lothringischen Angelegenheiten fesselten den Kaiser in den west-lichen Gegenden bis in den Merz 966 hinein, doch erfahren wir wie ge-wöhnlich von Anordnungen allgemeinerer Art so gut wie nichts. Die her-zogliche Gewalt über das obere Lothringen blieb dem Grafen Friedrich,der dieselbe schon unter Brun geübt hatte, Folkmar von Cöln da-gegen hatte nur seines geistlichen Amtes zu warten. Die Stellungals Erzkaplan, die Brun bekleidet hatte, gieng ebenfalls nicht aufseinen Nachfolger über, sondern wurde jetzt von dem ErzbischöfeWilhelm ausschließlich geübt, so daß eigentlich erst seit dem TodeBruns der Mainzer Metropolit der ständige Erzkanzler des deutschenReiches geworden ist. Die Beziehungen zum westfränkischen Reiche,dem Brun so oft seine Thätigkeit gewidmet hatte, treten jetzt auf-fallend zurück: ein Beweis für die allmäliche Beruhigung, die jenseitdes Rheines eingetreten war. Auch von Besuchen der Königin Ger-berga am deutschen Hoflager verlautet nichts weiter. Sie wird bisin das Jahr 968 überhaupt nur erwähnt. Mit den Söhnen Hugosdes Großen scheint der junge König, der sich in diesem Winter mitEmma vermählte, durchaus in gutem Einvernehmen gestanden zuhaben. H

In Köln eröffnete Otto das neue Jahr in Gesellschaft seinerGemahlin und seiner Söhne Otto und Wilhelm. Am 7. Januarbestätigte er dort noch dem Kloster St. Maximin auf Bitte des Abtes

') Von dieser Zeit heißt es in der Lslntio 8. Liolmrii nddntis iMndillon^.otn snoo. V, 583) v. 12 fs.: kost reZom primus roZni tune iura tensdntjivir üninilis ounotis, ounotis pius nt^us deiÜAnns, H üiius HuAonis NnAniäux inei^tns ltuAo. Ueber die Verbindung mit Emma s. oben S. 375 A. 4.

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