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Adaldag von Bremen.
Ein wesentlicher Antheil an dieser glücklichen Wendung, die etwaum 96ö erfolgte, gebürte wenigstens mittelbar dem Kaiser, der denErzbischof Adaldag stets auf alle Weise gefördert hatte. In Bremengestattete er ihm damals, einen Markt anzulegen, übertrug ihm Bann,Zoll und Münze und nahm die Bremer Kaufleute unter seinen be-sonderen Schutz. H Auch dem Erzbischöfe Brun aber, der eine Zeitlang die alte Unterordnung des mit Hamburg vereinigten BisthumsBremen unter sein Erzstift wieder angestrebt haben soll, ^) wird eineMitwirkung an jener Bekehrung zugeschrieben, ja man hat sogar inPoppo seinen gleichnamigen Nachfolger auf dem erzbischöflichen Stuhlevon Köln vermutet. Jene Versuche Bruns wurden abgewehrt, undder bremische Probst Erp soll zur Belohnung der Verdienste, die ersich hiebei um seine Kirche erworben, später (976) mit dem BisthumcVerden bedacht worden sein?) Durch die Taufe von Haralds SohneSuen Otto, der angeblich nach dem großen Kaiser benannt wurde,schien auch für die Zukunft die christliche Kirche sichergestellt/) währendin Schweden der mit Harald Verbündete König Emund, Erichs Sohn,sich gleichfalls den Christen freundlich gesinnt zeigte. Nicht minderHako von Norwegen, als er, aus dem Lande vertrieben, durch Haralddahin zurückgeführt wurdet)
si Lappenberg Hamburg. Urkb. I, 48 >8t. 407): vsnsradilis ^.cisiäsAiLsininsdnrA6nsis soolssiao srodispisoopi ÜSAitatilius annusntss sts. (juinstiain nsgosistores, siusäsrn insoiss loci, nostrs tuitionis pstrooiuio eon-äouaviinns prseipisntss dos irnpsrstoris auotoritstis prsospto guo inornnivus tsli patrooinsntur tntsls st potiantur iurs gnsli oetsrarumrsgaliurn institorss nrdiurn. Die Urk. trägt zwar das I. 966, dem a. r. 31entspricht, allein a. imp. 4 und iuä. 8 weisen aus 96S, wohin der Ausstellungs-ort iilsrsbni-A mit dem Datum des 10. Aua. viel besser paßt, als 966, inwelchem Jahre Otto am 15. Aug. schon in Worms weilte.
9 ^.äsini Ossta HammadurA. sael. pont. II o. 5: Invsniinus aälinoin soriniis soslssias nostras Oolonienssin arsdispisoopuin, gui tuno ela-rnit, lirunonsm, postguani üsinrnaburA nostrsrn viclit Imbsrs snikragansos,vstsrsin äs Ilrsina instsuissss gusrslam, doch umsonst. Its vir nodilisillsmgus sapiens snctoritsts pontiLsis ^.äsIcisAi kasils supsratus, inz;rstiain nostras seolssias, ut soribitur, enin satistüotions rscli vit. Es liegtnahe, diese Nachricht mit der vorher (S. 390 A. 1) angeführten Stelle Rnotgersüber den Antheil Bruns an der dänischen Mission in Verbindung zu bringenund daher wäre ich doch nicht ganz abgeneigt, mit Asmussen (Archiv fürStaats- und Kirchengesch. der Herzogth. Schleswig, Holstein u. Lauenb. I, 250»in dem Wunderthäter Poppo den nachherigen Kölner Erzbischof zu sehen.Giesebrecht (Gesch. der deutschen Kaiserzeit I, 320) scheint den Streit zwischenKöln und Hamburg irrig unter Wikfrid zu setzen.
9 Il.äain. II e. 5: gusnäsin Drp, äiaeonsin pontiüois .4äsicIsAi, guiatiäslitsr si sstitsrit in prsolsts oontsutions I^sräsusi ad rsgs episoopatuäonaturn; "I'distmsri 6dron. III e. 4: lirp prspositus Lrsnrsusis intsr-esssions ^stllsIilaAi sretnprssnlis oräinatur.
9 ^läsm. Ossta üaininal). ssol. pont. II e. 3: st iilio psrvnlo, cznsrnrsx uostsr s sssro louts suseeptnrn 8nsiuotto voeavit. Diese nur Adameigenthümliche Nachricht steht und fällt mit dem Berichte von dem DänenzugeOttos, den wir mit Grund verwerfen.
9 ^räsmi Oissts Ilsinmad. ssol. pont. II s. 22: Lnrunä, klins Ilsriei,tuno in 8usäia rsAnavit. Is Ilsroläo eonlsäsrntns ekristisnis so vsnisn-tibus piassbiiis luit. In k^orvsis üsoeon prinssps sist, gnsm . . Hsrol-clus sua virtnts restituit et elnlstieolis plaeatum eiksoit.