Taufe des Königs Harald.
391
Das scheinbare Wunder, welches noch lange in der Ueberlieferungfortlcbte und weiter dahin ausgesponnen wurde, daß Poppo einandres Mal ein Kleiv von Wachstuch ohne Schaden an seinem Leibehabe verbrennen lassen in Gegenwart des Königs Erichs des Sieg-reichen von Schweden, der damals zugleich über Dänemark herrschte,machte als Zeugnis für die christliche Lehre einen tiefen Eindruck:Harald selbst empsieng mit seiner Gemahlin Gunhild die Taufe undbefahl allen seinen Unterthancn, die Götzenbilder abzuschaffen. Z Eingroßer Theil des Volkes folgte, zum Theil gezwungen, seinem Bei-spiele, und die christliche Geistlichkeit gelangte erst jetzt zu rechtemWirken und Ansehen. Jener Poppo, der die Feuerprobe bestanden,wurde zum Bischöfe,-) vielleicht von Arhus, geweiht.
oum stsret in meckio populi oiroo, tu nomine ckomini prssospit esin in-osncki, worauf er ooulis so msnidus in oostum rsusis völlig unversehrtgeblieben sei. Ouius novitsti mirsouli et tune mults milis orsckicksruutper eum, et usgus dockis per populos et seolssiss Osnorum oslsbrs nowenOopponis süsrtur. Er fügt hinzu (e. 34): Rase sligui spuck Xipsm Agstseonürmsnt, siii spuck llsiäibsm. Saxo Grammaticus (llist. Osnies I. Xp. 499 sü. Llültsr), der das Ereignis in einen seeländischen Hafen verlegt, er-zählt übereinstimmend mit dem Scholiasten: osncksntem lerri Isminsm odiro-tdeose lormsm dsdentsw expsckiri iussit eigne drsedium oubito tsnusinssruit, so protinus per omnss interrits oiroumlstsm ante prineipis psckssexoussit, äextrsmgus nulls ex psrts oorruptsm . . monstrsvit, vgl. PetersenDanmarks Historie II, 03 ff., angeführt von Grund in den Forsch, z. d. Gesch.XI, 569. 582. 584.
ü rViäuü. III e. 85: Xck dseo rex oonversus, Ldristum cksum solumeolsnckuln ckeerevit, iäols rsspusncks subisotis Asntibus impsrst, ästssoerckotidus st miuistris donorsm cksditum ckeiucks prssstitit; Xcksm.Oests Osmmsb. seel. pont. II e. 3: Xee mors dsptmstus sst ipss
Osrolckus eum uxors öundilck lin falschem Zusammenhänge s. Grund a. a- O.L. 590), e. 22: Ilsrolckus, rex Osnorum, relixious ne lortituckins insiAnis,odristisnitstsm in regno suo ism ckuckuin dsnigns susospit st oonstsutsrretinuit usgue in tioem, e. 25: Osrolckus, gui poputo Osnorum odristisni-tatsm primus incklxit, gui totum septentrionem eeelssiis et prssckiostoribusreplevit . . Älemoris eins et uxoris Oundilcks spuck oos perpstus msnedit.
2) Nur Saxo Grammat. a. a. O. sagt: Husmobrsm Ooppo s msximopontitios Orsmensi XckstcksAo spuck Xrusium donorsm ASrencki pontiüoii,vitse stgus opsribus suis psrgusm cksdituin iwpetrsvit, während die andernkeinen Bischofssitz nennen. Giesebrecht (D. Kaiser;, t, 836) verweist auf die ganzspäten Xnn. IJ-eusss (88. XVI, 399): guis (so. Osrstckus) sä prss-ckiestionem Oopponis espellsni ckomini pspss bspti^stus tüerst und aufStainkel s. 964 (Giesebrecht Xnn. Xitsd. S. 36): Osois oonvertitur skoppone ospellsno pspss, um scharfsinnig zu folgern, daß Poppo einitalienischer Begleiter Benedicts V. gewesen sei, allein in den Xnn. Xltsd.selbst hat sich 'die Notiz Staindels ' nicht wiedergesunden, der Name Poppo(Folkmar) ist für Italien unerhört und das Schweigen Thietmars und Adamsspricht sehr gegen eine aus so trüben Quellen geschöpfte Annahme. DasFtammenwunder Poppos haben sich auch die Trierer für ihren Erzbischof Poppo>,1615— 1047) angemaßt, s. Oests l'rsvsror. o. 3! ooä. II, 0 (88. VIII,173): Ilio rvAstus s guocksm Osnorum eomite Ottous Osnism venit,Ksutsmgus Osnorum säduo ickolis ssrvientsm sck Odristum oonvertit; udiinorsckulis repuAnsntidus o^rotdscsm terrssm üsri prseospit ssmgusissniri u. s. w. wie bei Adam. Ovo usqus dockis spuck vsuos oeledri IsmsvuIZatur, s guidus st XnsZsrius (!) voostur . . 8spuiodrum eins Vrsberis Osnis Ireguentstur (daraus Vits Asin^veroi episo. o. 142, 88. XI, 136).