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Die dänische Mission. Poppos Feuerwunder.
ein ungestörtes Fortbestehen jener Bisthümer schließen, wie auch, vonkleineren Reibungen abgesehen, das Verhältnis zu Dänemark ein fort-dauernd friedliches geblieben war.
Das Christenthum machte in diesem Reiche, in welchem es schonseit so langer Zeit verbreitet wurde, ohne doch völlig durchdringenzu können, eben damals einen großen Fortschritt zur Herrschaft. Beieinem Gastmahle, an welchem der König Harald theilnahm,^) — nacheinigen geschah dies zu Ripen, nach andern zu Schleswig — entstandein Streit über die Verehrung der Götter, wie er so recht einer Zeitdes schwankenden Ueberganges entsprach, indem die Dänen behaup-teten, Christus sei zwar ein Gott, doch gäbe es größere Götter alsihn, die sich den Sterblichen durch noch gewaltigere Wunder undZeichen kund thäten. Dagegen erhob sich ein Geistlicher, mit NamenPoppo oder Poppa, und bekannte, es sei nur Ein wahrer Gott, derVater mit dem Sohne und heiligen Geiste, die Götzenbilder aberseien böse Geister, nicht Götter. Der König fragte ihn darauf, ober diesen Glauben an sich selbst beweisen wolle. Jener erklärte sichungesäumt bereit, Harald aber ließ ihn bis zum andern Morgenbewachen. Am nächsten Tage wurde ein Eisen in Handschuhform vongroßem Gewichte im Feuer rothglühend gemacht und Poppo aufgefordert,zum Erweise der Wahrheit seiner Worte es zu tragen. Er ergriffes ohne Zögern, trug es eine Strecke, soweit der König bestimmte,und zeigte allen Anwesenden seine vom Feuer unversehrte Hand.
(Forsch, zur d. Gesch. XI, 570) hat gegen diese Urk. Bedenken erhoben, aberdieselben auch beseitigt, indem er vorschlägt, die Worte in maroa — Oanorumhinter oonstruotas zu setzen und sie somit als eine ganz allgemein gehalteneJmmunitätsverleihuug auszufassen, die sich besonders auf deutsche Besitzungenbezog.
ff ^Vickuleinck. III o. 65 schiebt mit den einleitenden Worten: Oani anti-czuitus orant obristiani, soll niobilomiiius ickolis ritn Aontili sorviontosdiese Erzählung zwischen Vorfälle der Jahre 962 — 067 ein, womit aber einetwas früherer Zeitpunkt ebenfalls nicht ausgeschlossen ist. Einen Fingerzeigkönnte der Ausdruck geben: olorious quickam, nuno vero roli^iosam vitamckuoons, opisoopus, nomino?oppa, wofern wir bestimmt wüßten, von welchemBischöfe die Rede ist, vgl. Köpke Widnkind S. 175. Auf Bruns Lebzeiten fuhrtRuotgcr (o. 40), indem er schreibt: Ipsorum otiam barbarorum (so. Xorck-mannorum) imwanitatom ot iutolorauckakn ckuckum Isrooiam miti^avit.Liguicksm so temporo ot rox oorum Harolckus oum maZna snao mul-tituckino Aontis rezff ro^um Lkristo oolla summittous vsuitatem respuitickolorum. Endlich Scholion 21 zu Adam, Olosta IlammaburZ, oool. pont. IIo. 22: X. ckom. 966 Oani aä llckom sunt por Ooppouom «^uonckam oon-vorsi, cjui Isrrum oanckons et iZnitum in mockum o^rotooao t'ormatum,ooram populo sins laosiono portavit, guock viclons rox Harolckus . . oumtoto populo ack oolouckum vorum ckoum so oonvsrtit. Sigebert v. Gemblouxist für die Zeitbestimmung ohne allen Werth.
ff lVickuk. a. a. O.: inZontis ponckoris lorrum iZno sueooncki iubot,daraus Dbistm. Obron. II o. 8: Isrrum inZontis ponckoris bonoäiotum, dieo)-rotoea des Scholiasten (s. vorher) stünde damit nicht gerade im Widerspruche.Aoain von Bremen, der das Wunder durch den Bischof Poppo von Schleswig(l0!0—1015) geschehen läßt (6osta Ilammab. oool. pontil. II o. 35), erzähltzuerst, daß er, oum barbari suo mors siZnum guaerorent, nil moratumstatim iAnitum Isrrum gostasss manu, ot illaosum appsruisss, hernachhabe er noch ein größeres Wunder vollbracht: tunioam soll, inckutus ooratam,