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Kaiser Otto der Große
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Familientag in Köln, Juni 965.

liebender Sorge um den lange abwesenden Sohn alle seine Schrittedurch ihre heißen Gebete begleitet hatte. Um ihm den göttlichenSchutz auf seiner Heerfahrt noch mehr zu sichern, stiftete sie inzwischenin Nordhausen, dem Geburtsorte ihres Lieblingssohnes Heinrich undihrer Tochter Gerbcrg, ein neues Nonnenkloster?) Auch Otto warihrer Liebe eingedenk geblieben, indem er ihr schon 962 aus Romkostbare Reliquien nach Quedlinburg übersandte, die Leiber derMärtyrer Fabianus, Eustachius u. a. und der Jungfrau Laurmtia?)Wohlbehalten und im Glanze kaiserlicher Herrlichkeit erblickte sie denSohn jetzt voll tiefen Dankgefühles gegen Gott, der ihr dies zu er-leben vergönnt, mit ihm ihre Enkel, den jugendlichen König Ottound die zarte Mahthilde. Zugleich aber feierte sie ein Wiedersehennicht nur mit Brun, dem Erzbischöfe, sondern auch mit der viel-geprüften Königin Gerberga, die Otto gleichfalls hieher beschieden.Diese führte in dem eben herangewachsenen Könige Lothar und dessenBruder Karl der ehrwürdigen Mahthilde noch zwei weitere Enkel zu,zu denen endlich auch ihr Liebling, der junge Baiernherzog Heinrich,sich gesellte?) Es war das letzte Mal, daß hier wie durch göttlicheFügung alle Glieder des Königshauses zusammentrafen. Als dieMitglieder der königlichen Familie zu traulichem Gespräche vereinigt

Lolonisin vsnit, ibiqus 6erdsrgsm rsZinain, sororsrn suam. euin kilüsill,otlmrio rsxe Xaroloqus puero sv veuisnteiu, sxeepit st euin eissliisqus rnultis proeeribus pineituiu mkAiiuin Imduik; RuotAsr. o. 42:Lolouins . . unk euin ciivn instre, sorors re^ina, uspotidus kiliisczue rsAi-bus totagus illa äso äilsetk kkinilia et eunetis regni seimtoribus atkueruut;Vit» illahtliilciis aut. e. 14: Ouiuque inperator äsvieto I^stio in patrian,rsversus esset, Oolonism urdem petsns, udi kistsr eins Lruno arolü-episeopus prassickebat, matrsm illuo eum reZs kilio pariter et pulekravirgins obviam sibi voeari prseeepit. Venit et rechne OerbuiA, sororeins, et tota regslis utriusgus ssxus progsnies. Sigibert v. Gcmbloux,6kron. u. 965, der die Zusammenkunft nach Achen verlegt, fügt hinzu: eou-eurreutibus ibi a Vraueia sororibus suis, rsAina vickel. Vrausorum (4er-derAk . . et Ilatliuicig uxors üu^ouis l'arisiorum eomitis, eine Nachricht,die bei dem Schweigen der übrigen Quellen wohl nur ans flüchtiger BenutzungRuotgers entstanden ist. Vielleicht darf man ans Sigiberts: tsnto invioemeonArntulatiduis iudilo sst akksetn zu den bei Nuotger ohne Zusammenhangstehenden Worten ssss invieern ein vouAratuIautss ergänzen. Es ist zweifel-haft, ob Hathcwi damals noch lebte. Sie starb am 16. Mai eines unbekanntenJahres, s. die Todtenbücher von Merseburg und Essen: VI. Llaii llstlm-rviß eomitissa (vacomblet Archiv VI, 7k), dagegen hat das Echternacher unterXVII Kal. 8spt. Ilatarvielr tili» rsgis Ottonis.

>) Ebd. e. 14: Ooustruxit etiam iuXortüusen eoeuodium . . sui guoquenepotis Ottonis iunioris eonsensu; V. lllalrtii. post. e. 21: pro anima re^isIleinrioi st sui earissimi kiiii, eui patris uome» imposuerat, et quem inprastata oivitkts proereaverat.

^nualista 8axo 962 (88. VI, 617): lu ipso anno rsiiquis sanetoruinmnrtirum Vabiani, Lustaedü, kantaieouis, Vpoliti, üugsi, Illiniatis, Valentiset eorpus sauste Oaureutie vir^iuis a preciieto imperatoro t^uiilsliuAk-durAensi eivitati transinisss idi rsligiosissims suseepts sunt, ebenso Xnn.AIkAckeburA. 962 (88. XVI, 147).

->> Nur die jüngere V. blaütiu e. 21 meldet: seeurn stiam eomitauteIierili puero Ilsinrieo, quem in loeo tilii clilexit.