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Kaiser Otto der Große
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Synode in der Peterskirche 2628. Februar 964.

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näheren Umgebung Roms nur Johann von Martorano^) undJohann von Salerno kamen aus weiterer Ferne und von derrömischen Geistlichkeit selbst. Unter jenen befanden sich eilf, welchedie Absetzung Johanns mit unterzeichnet hatten?) unter diesen eben-falls eilf, die in dem gleichen Falle gewesen waren?) vielleicht ent-schuldigten sie sich damit, daß sie ihre Theilnahme an dem früherenConcile jetzt als eine erzwungene darstellten. In drei Sitzungen andiesem und den beiden folgenden Tagen wurde die Synode vom4. December als eine völlig ungesetzliche verdammt, der ein-gedrungene Papst Leo als ein Eidbrüchiger jeglicher geistlichen Würdeund bis auf seinen letzten Augenblick, wofern er sich priesterliche Amts-handlungen anmaße, sogar der Abendmahlsgenieinschaft beraubt, allevon ihm ertheilten Weihen durch das schriftliche Zeugnis der Ge-weihten 5) für ungiltig erklärt. Mit dem Kirchenfluche wurde bedroht,wer dem rechtmäßig Abgesetzten seinen Rath oder Beistand gewährthabe zur Erlangung der kirchlichen Ehren.

Das gleiche Loos der Ausstoßung aus dem geistlichen Standetraf den Bischof Sico von Ostia, der den Laien Leo durch die ganzeStufenfolge kirchlicher Würden bis zum Papste geweiht hatte?) Er

9 Statt des überlieferten loanns Llartnransnoio eesl. episs. wollte derHerausgeber Llantnanensio verbessern, aber mit Unrecht, denn der damaligeBischof von Mantua hieß Wilhelm, s. die auf eine Urk. desselben vom 12. Oct.962 bezügliche Gerichtssitzung des Pfalzgrafen Otbert vom 6. Dec. 964, an derer gleichfalls theilnahm (blnratori Xutislntü Dstsusi I, 139142). Vgl. 6uws8sris3 spiseop. p. 894.

2) Als Beisitzer werden sechzehn Bischöfe in den Akten aufgezählt, wozuals siebzehnter der gleichfalls anwesende Benedict von Porto kommt. Außerdiesem nahmen an beiden Synoden Theil die Bischöfe von Gallese, Anagni.Narni, Veroli, Silva candida, Albano, Fercntino, Sabina, Nepi, Trevi, wozuendlich noch Tcrracina zu rechnen sein dürfte, wenn wir für Dsrrarisiiow nachLiudprand '4'arraoinsusis ändern, weil der Bischof an beiden Orten 8adbatinn8heißt. In Ferrara war damals Martin Bischof, s. Oums 8sriss sxiosop. x.694, an den Ratherius am 29. Nov. 963 einen Brief richtete, s. VogelRatherius Ik, 97105.

2) Die Aufzählung der Cardinäl: beginnt bei Liudprand: 8tsplmnn3 oar-äinrrlio arslnprssvitsr titnli Lnldinas, Dominions titnli Xnastasias, inden Akten vom 26. Fcbr. 964: 8tsplmno arsliiprssd/tsro tituli sanotorumXersi st ^.drillst, Dsons prsgdzttsro titnli sanetns diallnnas, Domno prsod.tit. 8t. ^.naatnsias, hiernach scheinen mir bei jenem die beiden ersten irrig ineins gezogen. Ergänzen läßt sich ans den Akten bei jenem auch der vor titnlivanotor. gnatuor Loronntor. ausgefallene Name llieoplrz'lavtus. Hiernachstimmen 9 Cardinalpricster an beiden Orten überein, wozu noch der Archi-diaconus Benedict und der Diacon Bonofilins kommen.

Man nannte sie: Urostidnlnm t'avsns aclnltsro, invasori seil, alisnassponsas, nemps Deoni intruso.

^.nu. imx. 411, 135: Nnuo iäsm vsniAnisslmus papa prassspitinAreäi 608 in oonsilinm onm vsstimsntis, planstis atgus stolis st nnnmeznemgns sornm in slmrtula seridsrs leoit lininsmocli vsrba: Unter msnsnidil sidi Imbuit, nilril midi äeäit. Dt oie son sxutoo privavit lionors,cznsm clsäsrat sis ip8S iuvaoor. (Nach dem lib. pontiüe. p. 47 hatte Leosieben Priester und zwei Diaconen geweiht.) Vgl. über diese Bestrafung meinenAuxilins und Vulgarius S. 23 A. 4.

°) Der Papst fragte: Hnicl ssnsstis cls 8ieons spieoopo a nobia änäumeon8serato, c>ui in nostro pntriareliio Dsonsm . . psrinrum nootrum iam