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Rückkehr Johanns XII. nach Rom, Flucht Leos.
Campagna, woselbst er sich bisher verborgen gehalten, kehrte er mitMannschaften in die Stadt zurück, Alles fiel ihm wieder zu, und seinNebenbuhler Leo mußte, fast von allen Mitteln entblößt, mit wenigenBegleitern in die Mark Camerino zum Kaiser flüchten. Fern vonRom feierte er mit diesem zusammen das Osterfest (3. April)/) daselbst Otto aus Mangel an Streitkräften nicht sofort gegen dasGeschehene einschreiten konnte. Ungestraft durfte daher Johann anseinen Widersachern Rache nehmen, wofern sie nicht zu rechter Zeitdas Weite gesucht hatten. Dem einen der beiden Gesandten, die einstin seinem Aufträge die Einladung zur Romfahrt an Otto nach Sachsengetragen hatten, dem Cardinaldiaconus Johannes, ließ er die rechteHand abhacken, dem andern, dem Geheimschreiber Azo, die Zunge,die Nase und zwei Finger abschneiden/) sei es, daß er ihrem Abfallebesonders zürnte, oder daß er nachträglich sie für den schlechten Rathzüchtigen wollte, den sie ihm mit jener Einladung gegeben. DenBischof Otger von Speier schützte nicht die Vollmacht des Kaisers,der ihn als Königsboten in Rom zurückgelassen, vor körperlicherMishandlung: er wurde gleichfalls ergriffen und gegeiselt/)
Nicht zufrieden jedoch mit diesen formlosen Gewaltthaten wollteder abgesetzte Papst seine Gegner, von denen er noch einzelne fest-nehmen ließ, auch auf dem Wege des Rechtes und der Kirchengesetzezu Nichte machen. Am 26. Februar versammelte er in der Peters-kirche eine Synode von sechzehn Bischöfen H hauptsächlich aus der
intsr ss st nävooatns sst lokannss xapa äs Lainpauis Luibus, onm ii>-Zsutk rokore in Roma inArsssus sst.
>) Loritill. ReAin. 964: impsratorsw irr Lamsrino änestn xositumaäiit ibigus paseka eslskrrrvit. Benedikt läßt ihn nsgns aä IransLlpiosllaolltis fliehen; Lid. pontliie. (VVattsrielr I, 48): prsäietus äornllns Oso sa-llns et illlssus sd Irae eivitats exivit st udi äomnns Imperator enrn snosxsreitll ill partibns 8polstis erst, aävsnit. Oni liooorities n äomnoiwpsrators susosptus sst.
2) Benedikt, der die Einladung an Otto von Johann und Azzo schon 960in feindlicher Absicht gegen Johann erfolgen läßt, sagt in falschem Zusammen-hänge: Ono ovAnita oailiäitats pootitex apprssusus lonrwes äiaeonus st^.xxo protoserioinm mallum absoiäi preospit, enill c>no krebs soridsbst,st lobaonss äiaeoons nasum sius abseiäi tseit, genauer Liudprand (List.Ott. o. 19), während der Laotin. ReZin. von beiden nur sagt vruäslitsrästrnllsavit, vgl. Osrdsrti ^äeta eoos. Rsm. e. 28: Oetavianus Romainrsäit. Osonem InAat, lolrnousm äiaoonsm naso, äsxtris äi^itis ae linZnamutilat, multagus esäs primorum io urds äsvaoeliatus.
Lootill. LeZin. 964: Otgerum, 8pirenssm spiseopum, oomprs-lrsllsnill st üaxsllatnw, alignamäin liest ineommoäs ssouio ästiouit,darauf bezieht sich wohl Lsnsäieti Linon, a. 37: gus apprsensis missnsäs impsratorss et alignsutos Romanos gor erant eonssutanoi gni srantenrn Osoos paps.
') Die Akten dieser von den Geschichtschreibern todtgeschwiegenen Synodeverdanken wir Baronins (^.nn. seeles. z. I. 964), ans dem Lcibniz s^nn.imp. Ill, 133—136) sie wieder hat abdrucken lassen. Erwähnt wird die Synodezuerst in dem Schreiben Bernhards von Hildesheim an Adalbert (Nonnm. res^Ismannie. illustrantia II, 209) von 1076, aus welchem wiederum Sigebertvon Gembloux a. 963 (88. VI, 350 n. 54) geschöpft hat, vgl. Hirsch Os vitast soriptis 8iZibsrti p. 81.