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Kaiser Otto der Große
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Belagerung von San Leo 963.

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weiteren argen Thaten fern zu halten; als das dringendste erschiendoch, den Gegenkönig erst vollends zu verdrängend)

Van Pavia, den Po abwärts, fuhr der Kaiser zu Schiffe nachRavenna in Begleitung seiner Gemahlin, und schon am 10. Mailag er mit seinen Mannen in der Landschaft Monte Feltro, vor demFelsen von S. Leo, der dem Könige Berengar, der argen Willa undihren Töchtern eine letzte sichere Zukunft gewährte?) An eine Er-stürmung des nur durch einen schmalen Pfad zugänglichen Bergnesteswar nicht zu denken, vielmehr mußte Otto sich begnügen, unter sorg-fältiger Ueberwachung der ganzen Umgebung, den Ort den ganzenSommer über streng eingeschlossen zu halten, um zuletzt durch Hungerdie Ergebung zu erzwingen?) Die Belagerten dagegen durften sichder Hoffnung hingeben, daß ihre Ausdauer nicht ganz vergeblich seinwerde, wenn es den Bemühungen des Königs Adalbert und desPapstes gelänge, eine Erhebung des Volkes zu ihren Gunsten her-vorzurufen.

In dem kaiserlichen Lager vor S. Leo herrschte die gewohnteRegierungsthätigkeit, die sich besonders zu Gunsten der Bischöfe äußerte.So wurde dem Domstifte von Arezzo auf Bitte Huberts von Parmasein ganzer Besitzstand bestätigt und bestimmt, daß dasselbe seineGüter nur an Bauern zum Nießbrauch ausleihen solle, weil die Kirchesonst allzu oft um den Zins betrogen würde?) Bestätigungen ihresBesitzes erlangten auch das Domkapitel von Reggio, Bischof Adalbertvon Luna, eine Erweiterung desselben Bischof Johann von Belluno?)

0 Ebd. c. 5: Ouoä prius rsrum oräo äsposcit, IZsrsnAarium in Vsrs-trato Monte resistentem propulsemus.

r) Ebd. c. 6. Bom 10. Mai ist die erste Urk. klonte Dsrstrano8anetum Deonsm datiert, die letzte in klonte I^srstri pstram sanctiDsonis vom 12. Sept.. im Ganzen 8 Urk. <8t. 324332). Eine abgerisseneNachricht der ^nn. 8. Illasii a. 063 (88. XVII, 276): Hoc anno äatum esteäictum Ottonis anno rej;ni eins 27. inäictions 6. avtum Verono Xonislunii gehört nicht hicher, sondern bezieht sich ans die gefälschte Urk. Ottos II.vom 5. Jnni 983 (8t. 844).

Oontin. IIsAM. 963: Dum Vase i^itur aAuntur, Imperator a Dapiamovens iter, LsrenAarium in monte saneti Deonis obssäit, totamizus idiaestatem seitens, saepe montem unäiizus eircumäsäit, st ns aliczuatsnuspatsrst exitus vel Introitus proliibuit.

kluratori Xnt. Ital. III, 183: Oriia Hinsels consustuäo est, utaeeepto av eeolssla liksiio In contumaciam convertantur contra ecelsslam,ita ut vix umczuam constitutum rsääant csnsum: prsclplmus moäisgusomnidus iuvsmus, ut nulius eplscopus vel canonlcus IldsIIum aut aiiczuiäscriptum alicui Iiomini laclat, nisi lavoratorivus gul Iructum terraesccissias . . reilclant sine molestla. (Diese Begründung fehlt in der Urk.Adalberts vom 28. Febr. 961. die Otto sonst größtentheils wiederholt.! Vgl.auch Papst in Hirsch Heinrich II, 361. Gerbert klagt in Bezug auf Bobbio :Xescio gulvus coäicivus, czuos libsllos ciicunt, totum sanctuarium äominivsnunäatum est, und: 8i licet advati csuivuscumgus persouis tracisreiwmobiiia monastsrii lidsllario nomine etc., in äivisions sanetuarii äsisecuncium liveliarias leASs tacta (sp. 13. 14. 17, Opp.. Ollsris

p. 8. 10).

0 IlAbsUi It. sacra I, 836; Kluratori Xnt. Ital. V, 965 : Vsrei KlarcaVrevigiana I, 8: vensradili (lobanni! spiscopo Deliuni civitatis nostroczusäilscto liäsli.