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Kaiser Otto der Große
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344
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344 Verbindung des Papstes mit Adalbert 963.

Mangel an Büchern geherrscht, war der Schatz von theologischenund philosophischen Werken, den Othwin gleichfalls über die Alpenheimführte.

Noch bis über das Osterfest (19. April) 963 hinaus weilte derKaiser in Pavici?) wo zn den andern deutschen Fürsten in seinerUmgebung auch Abt Gerbodo von Lorsch sich gesellte. Schon hiererreichten ungünstige Gerüchte sein Ohr, als ob der Papst, abtrünnigvon den eidlich betheuerten Verpflichtungen, sich mit dem unstetenKönige Adalbert in ein Verständnis eingelassen habe. Denn dieser,aus Italien vertrieben, suchte bald bei den Saracenen von Garde-Fralnet, bald auf der Insel Corsika Unterstützung?) Da Otto hörte,daß Johann ihn zu sich geladen habe, um ihm seinen Beistand zugewähren, denselben Adalbert, gegen den er einst den Kaiser alsseinen Retter angerufen, schickte er vertraute Boten nach Rom, die derSache auf den Grund kommen sollten?) Sie meldeten heimkehrendaus dem Munde vieler römischer Bürger die schandbarsten Dinge vondem Papste und bestätigten durchaus, daß er sich Adalbert zum Be-schützer erkoren?)Er ist ein Knabe", so soll Otto auf diesen Berichtausgerufen haben,leicht wird er noch durch das Beispiel tüchtigerMänner zu bessern sein." Durch freimütige Ermahnungen undwohlgemeinte Vorwürfe hoffte er auf ihn zu wirken und ihn von

*) Ebd. e. 2: lubrornin niellilorninus tarn ckivinae Isetionis guarnpllilosopllieas üetionis tantam oonvsxit eopiam, nt gni illornm psnnriainsrti ante torpsllant otio, IrsgNsnti nunc stuckii ealsant ns-;otio. Sieverbrannten leider am 21. Januar 1013 (il.ur>. Ililcksslleim. 1013): 8sck llooad! all! nobis rsstat InASnänm, guia in sockem inoenckio onm prs-eiosissiino missall ornamento insxplioallills st inrevuperabills eopiaperiit lillrornm.

Oontin. IIsZin. 963. Aus Pavia sind Urk. vom 25. Sept. 962 bis26. Januar 963 (8t. 316323, datiert, darunter mehrere unecht oder zweifel-haft. In der letzten für den Abt Gerbodo von Lorsch (88. XXI, 391) führtOtto den Titel rex llllaneornm st UnKobarckornm ae patritins Lomanorum,im übrigen aber bietet die Urk. keinen ernstlichen Anstoß, da sie in ihrem Inhaltenur eine frühere von 956 >8t. 237) wiederholt. Vgl. 7l.nn. 8. Xaxarii 964(88. XVII, 33) : Osrbocko allbas Romam pstiit st all Imperators eartamsisvtionis aequisivit (um ein Jahr zn spät.)

6ontin. ksAin. 963: Interim ^äalbsrtus llns illuegue ckisoursansgnosoumgus potsrat silli unckigus acktraxit, seck st Oorsieam, illi 86 tusrinitsns intravit. Romannm stiam pontiliesm multiplloitsr in 8unm ackin-torinm sollleitavit. Liudprand (List. Ott. o. 4) läßt den Papst zuerst zuAdalbert schicken und fügt hinzu: T^ckeo snim suncksm 7).ckelllsrtnm . . Im-perator 8anetu8 tsrrusrat, nt omnsm Italiam cksssrsns Lraxinstun> aäirst,segne 8arraesnorum tickei eomrnsnckaret (vgl. e. 7: a Lraxinsto reckisns);Ollron. 8alsrnit. e. 169: Xckslvertus enm suis Aermanis paneisgus suisizusLcksllllus luAam iniit atgns in insnlam Oorsveain vsnit.

^1 Daß unter den guibusckam famillaribus Liudprand verstanden sei, istdeshalb unwahrscheinlich, weil er sich später ja ausdrücklich nennt.

5) Hist. Ott. v. 4: Illi llaee nt impuoits llosat, ^.ckeipertum sillipatrsm, tntorsm, äelsnsorsm parat.