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Krieg gegen Berengar und seine Familie.
nahm. Schrieb man ihm doch sogar später die Absicht zu?) gegenden Herzog Richard von der Normandie, mit dem der französischeHof eine Zeitlang gespannt war, hinterlistige Pläne im Schilde ge-führt zu haben. Eine der vielen Fabeleien, woran die ältere nor-mannische Geschichte reich ist.
Von Pavia aus eröffnete der Kaiser den Krieg gegen das zwarzur Seite gedrängte, doch keineswegs noch gestürzte italienische Königs-haus. Das Haupt desselben, Berengar selbst, hatte Mannschaften vonallen Seiten zusammengerafft und sich mit diesen in die steile undunzugängliche Felsenburg San Leo (westlich von S. Marino) oderMontefeltro zurückgezogen?) Seine Söhne Adalbert und Wido, derKönig und der Markgraf, schweiften unstet im Lande, hielten abermit ihrem Anhänge noch die Festen Garda am Gardasee, die InselComacina im Comersee und Valtravaglia am Langensee besetzt?) dieKönigin Willa endlich schloß sich auf der kleinen malerisch gelegenen
0 Dudo (I. III s. >03 — 106) berichtet, daß Graf Tetbold von Chartresden König und seine Mutter gegen Richard aufgehetzt habe, worauf diese sichum Beistand an Bruno wenden. Dieser kommt in den Virmsuäeusem ps^umund ladet Richard zu einer Zusammenkunft, um ihn zu verderben. Gewarntbleibt derselbe aus st sl> uuivsrsis Lruno st Tetvoläus snstsrchus Isutorsstslis sonsiiii st osiliäitatis vitupsrsutur. Trotz der Verteidigung des neuestenHerausgebers Lair (p. 207 u. s.) läßt sich diese Erzählung chronologisch durch-aus nicht unterbringen. Flodoard erzählt 06l von feindlichen Plänen Richardsgegen den Hof, 062 davon, daß der mit den Normannen verfeindete Graf Tet-bald sich demselben angeschlossen; beides hat aber mit Bruns Reisen nicht dasmindeste zu schaffen. Räthselhast bleibt die Andeutung Ruotgers (o. 40), daßvor den Normannen sä ss (so. Lruuousm) «gussi sä tutlssiruum portuiusouIuMrsut oinn63, qui guistsm st psssru smsrsut. Sollte damit aufTetbold augespielt werden?
2) Vloäosrä. 962: (juoä (die Krönung Ottos, Lsrsugsrius Itsliss rexiuäiAns Isrons rsAiouss, guss rsAsrs äsbsbst, iussuckers atgus vsstsrscospit; Ooutiu. Ilsgiu. 962: LsrsnKsrius in (pioä-im rnouts, ipii äieitursä Lsuotuin Osouem, plurimis uuäsgus ssous sopiis sttrsetis ss munivit;iOiuäpr. List Ott. s. 6: montsm Vsrstrstuin, gui ssusti Osonis äieitur,vgl. ^.nasti Oixiousrio oorogrsl. VII, 1249 über die Lage des kleinen Ortes,der jetzt 550 Einw. zählt: sopra erto s' ssssos» eollo oks si iualent isolstoIrs il Öones s II Nsrseeliis, sinto all' intoruo äs. seivs, giogüi s bslxo.L qussto oollo, s eui äs uu lato sovrssts il nionts OsrpSAiis, non sissssuäe elis psr uus sols s rusIsAsvois vis, eüs eouäues slls eitts psrdsu gusrästs Ports, lieber der Stadt befindet sich noch jetzt ein Castell. Daßdie steile Bergfeste sehr bekannt war, beweist ihre Erwähnung bei Dante (luleruoI v. 105, kurvst. IV v. 26).
3) Oontin. LsAiu. 962: ^.ällivertus st IViäo lius illuoqus inesrtivsAsbsutur, czussäsm tsmsn inuuitiouss euiu suis ssguseivus säiiuopossiäsbaut, dos sst Osrä essteliuin st Trsvsliium st iusulsm in IssuOuiusuo; ^.ruuiti Ossts 1 o. 7: titiis oireumqusqus äispsrsis ^Viäous^äsiverto st Oonons. Die Feste auf der Insel Comacina wird schon beiksuius Oiseou. Hist. Osugob. III e. 24, IV s. 3, V s. 38, VI s. 19. 21erwähnt (vgl. oben S. 314 A. 2, LsAswiui Ossts Vriäsr. iiup. IV o. 28),über Garda s. oben S. 191 A. 5, für Travallium erinnert Muratori (ännsliä'l tslis zu 962) an das Thal Travaglia an dem nordöstlichen Ufer dcsLangen-sees, innerhalb dessen die Burg gesucht werden muß.