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Kaiser Otto der Große
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339
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Odelrich, Erzbischof von Reims 962.

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wurde, widerrechtlich zum Bischöfe von Verdun geweiht, nahm daranTheil i) blieb in ihren Ansichten getheilt und beschloß, die Sachean den Papst zu bringen. Dieser entschied, wie es sein damaligesEinvernehmen mit Otto nicht anders erwarten ließ, durchaus indessen Sinne gegen Hugo. Er hielt an der von Agapit im I. 949über diesen verhängten Ausschließung aus der Kirchengemeinschaft fest,welche auch die Synode von Pavia bestätigte?)

Als durch den Erzbischof Brun dieser Bescheid nach Reims ge-langte, wagten die Anhänger Hugos nicht länger, sich zu widersetzen:nach dem Willen Lothars, Gerbergas und Bruns wühlten die Reimsersich Odelrich, den Sohn eines Grafen Hugo, der sich der Verwandt-schaft mit dem karolingischen Hause sowie mit Adalbero von Metzrühmte, zu ihrem Bischöfe, einen gelehrten Zögling der Metzer Schulevon entschlossenem Charakter?) Wie diese Wahl dem deutschen Ein-flüsse im Wcstreiche eine neue Stütze gab, so legt sie auch Zeugnisvon der mächtigen Stellung ab, die Brun fortwährend daselbst ein-

9 Hugo von Flavigny (Obrouie. 1. I, 88. VIII, 364) gibt zu Flodoardden selbständigen Zusatz: ubi oräinstus sst lVigtrsäus Viräuususis epi-seopus, viveuts säbue äomim Lersugsrio . . Oräinstus sst sutsin ob sissbsgus eonseisntis mstropolitsni, so czuoä äomuo Rsreugsrio iuimiesrsn-lur etc. Auch bei Flodoard wird hernach Odelrich u. a. geweiht von IVielrsäoViräuneusi, einem Baier, nach den Oests spiseop. Viräunsns. contra. e. 3(88. IV, 46). Nach seiner Grabschrist (ülsbilton ilnst. vet. 379) wurdeBerengar zuletzt Mönch (monsebus tsetus) und starb 12. August. Eine Urk.aus dem I. 959 ist ausgestellt anno oräiustionis äomni 4Vielriäi ssnetssViräuusnsis seetssiss sutistitis prima (llist. äs bist? III b, 74). Hugolaßt Berengar erst unter Otto III. am 12. August sterben (a. a. O. p. 367,vgl. x. 373).

S. die oben S. 338 A. 1 angeführte Stelle, die gewöhnlich, z. B. beiäsLe, Reg. pontik. p. 322, so gedeutet wird, als habe Johann XII. im Früh-jahr 962 deshalb eine Synode in Rom gehalten: möglich ist es jedoch, daßdamit einfach auf die Synode Agapits im I. 949 verwiesen wird, auf welcherder Papst Hugo bereits excommunicicrte, s. oben S. 175 A. 3. Den baldigenTod Hugos meldet Richer (Ilistor. III e. 17).

2) RIoäosräi nun. 962: Ouius tsgstionis rsääiti esrtiorss psr Rru-uousm srebiepiseopum etsgimus episeopstum Remeussm Oäslrieumillustrem slsriouru, Ilugonis eurusäsm eomitis ülium, lsvsuts Rotbsriorege suiu rsgius instrs prssfstogus Rrunons; Rieder. Ilistor. III e. 18:Rruno itstzus . . ouiäsm ex eoitsgio osnouiooruin lllsttsusium nomineOävtrioo spuä regem prsssutstum gusersbst . . tjui vir msmorsbiliscum sssst äivitiis st uobilitsts littsrsrumgus seisutis säeo elsrus ete.,^pp. Rtoäosräum (. 8irmouä p. 401b): äomnus Oäsirieus viruobilis st bousstus. lieber seine Herkunft belehrt eine Schenkung seiner Mutter(vgl. Vits lobauu. Oorx. e. 101) Rvs uobiiissimi tzuouäsm oomitisIlugonis uxor an das St. Arnulsskloster in Rietz, guonisin äs gsnestogisprstiosissimi eonlsssoris Obristi llrnutpki lilius msus ex psrts pstris suioriginsm äuxit, sx guo stism reges Rrsneorum äivinitus orti suut. IhrSohn Udelrich war in oräins oisriestus eonstitutus und wiederholte nachmalsdie Schenkung der Mutter (Ostmet llist. äs Rorrsins I, 357. 365), vgl.Xserol. 8. ^rnuiü zum 19. Februar, wonach Eva iu soäem (se. monssterio8. XrnuIL) tumulsri voluit eum llugone sponso eomits st üliis suisXrirulpbo st Ilirieo srcbispiseopo Rbsmsusi (llist äs blstr II, 45>.

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