Verfügungen Ottos zu Pavia 962.
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für die Klöster Leno und für Cielo d'oro bei Pavia noch auf denNamen Brunos als Erzkaplans unterfertigt sind/) erscheint in einerdritten vom 20. April, Verleihung der Grafschaft an den BischofErmenald von Reggio auf Bitten des Grafen Adalbert von Modenaund Reggio, des angeblichen Retters der Kaiserin Adelheid, BischofWido von Modena als Erzkanzler, der somit, nachdem er schon Ottonach Rom begleitet, bei diesem das gleiche Amt übernahm, welcheser unter Berengar geführt hattet Das wiederholte Auftreten Adal-berts in Ottos näherer Umgebung dient einigermaßen der Sage zurBestätigung/) Jener Markgraf Otbert, der sich ihm schon in Sachsenangeschlossen, wurde zum Pfalzgrafen für das italische Reich er-nannt/) und ihm überdies noch die reiche Abtei Bobbio, die sichschon längst in weltlichen Händen befand, damals oder später alsPfründe verliehen/) Dem Markgrafen Arduin von Turin hingegenentzog der Kaiser den Besitz der Abtei Breme, den er sich angemaßthatte; die Urkunde Lothars, auf welche er sich stützte, wurde vor allerAugen als eine erschlichene verbrannt und durch eine neue die Selbst-ständigkeit des Klosters, freilich zunächst nur auf dem Pergamente,hergestellt/) Wahrscheinlich gehörte der Graf trotz seiner Ver-
0 Lsessris bsäis äi Lsno p. 71, ülonum. bist, ps.tr. XIH, 1152, 8t.3Ü5: sä viosm Lrunonis srebiespslisni, ebenso die zweite vom 9. April fürden Abt Johann von Cielo doro sä vie. Brno. srsbiesneslisrii bei 8tumpf^ets impsrii insäits 30 >—304, 8t. 306. Vgl. über dies Kloster Lsul. Diso.List. I.sngob. VI o. 57.
r) Virsbosebi üloäsus I, 124, 8t. 307 auf Fürbitte Adelheids st 7l.äsl-berti ineliti eomitis lisgsnsis sivs iVIotinsnsis näslis uostri und zwar sävieem IViäonis srsbiesneslisrii st spissopi. Die Urk. vom 12. Scpt. 9l>3ist ansgestellt Wiäoni vsnersbili spiseopo äilsotogus uostro kiäsli summoqusregnurum uostrorum sonsiiisrio (8t. 332).
0 Außer in dieser Urk. erscheint Adalbert auch am 8. Aug. 964 und imApril 967 (s. unten) in Ottos Umgebung, daher sind vielleicht die späteren An-gaben über ihn nicht ganz verwerflich, s. Obron. Xovslie. I. Vs. 12: OsniczusIläto rernuusrstur sb Ottons, gnis tiäsiis et servitor sssst uxoris snss,et trsäiäit omns ins tsrrss illius; Doni^onis V. iVIstbiläis v. 394: ÜIuns-ribus msgnis 2l.ttonsm äitst et sitis, H eni nonnullos eomitstus eontulitultro. Zwei Grafschaften vereinigte er in der That. Er war der Sohn desGrafen Sigifrid von Lucca, wie außer Donizo (v. 97. 98) auch Urkunden lehren,in denen er heißt 2l.äslbsrtus gui st ^tto eowss bene memoris 8>AiIreäikilius äe eomitstu Lueenss, gui protitsbat ss ex nseious sus lege vivsrsLsn^nobsräorum (Lion. bist. pstr. XIII, 1146. 1194).
^) Eine Urk. vom 27. Sept. 962 beginnt: Dum . . eivitsts Lapis insuite propris Ilotbsrti msrekio eomss pslsti in inäieio rssiäerst ism-äietus Lotbertus insrebio sinAuiornm bominnm iustieiss ete. /Ion. bist,pstr. Obsrt. I, 196), vgl. Ficker Forsch zur Rechtsgesch. Italiens I, 314.
/ Gerichtsurk. vom 20. Ang. 972 (ülurstori Xntieb. Lst. 149): in villsnuneupsts Orsgio . . guss sst ipss vills propris monsstsrii ssnetiOolumbsni guoä nune äoinnus Otbertus msrebio et eomss psllseio äspsrts äomnorum imperstorum in benelitio bsbers viästur, in inäitio rss-siäers prsäietus äomnus Otbertus msrebio st eomss psUsZio unieuigusiustitiss tseienäss ste.
Obronio. Xovslie. V e. 22, vgl. die Klageschrift I^pp. s. 3. DerName des Abtes Gezo ist irrig, s. 88. VII, 115 n. 28, der Zeitpunkt unsicher,doch fällt die Thatsache jedenfalls in diesen Römerzug.
JahrL. d. deutschen Gesch. — Diimmter, Otto der Große.
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