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Ottos Rückzug Lurch Tuscicn nach Pavia.
lichen Sitte wird hier den Zuwiderhandelnden eine Geldstrafe von100 Pfund Goldes angedroht. Auf dem weiteren Zuge soll am28. Februar der junge schwäbische Graf Amato oder Amazo vonLenzburg getödtet worden sein, doch bleibt uns der nähere Hergangvöllig verborgen?) Am 13. Merz weilte der Kaiser in Lucca, demSitze der tuscischen Markgrafen, allein der damalige Inhaber dieserWürde, Hubert, war vor ihm entwichen?) Hier bekräftigte Otto nichtbloß den°Domherren von S. Martins den Besitz zweier Höfe, dieKönig Hugo ihnen einst verliehen hatte, er gewährte auch demBischöfe Hubert von Parma, dem Kanzler seiner Vorgänger, diegräflichen Rechte innerhalb seiner Stadt?) Deutlich zeigt uns diesewie andere Urkunden, die freilich unter den italienischen Königen vorOtto nicht ganz ohne Beispiel waren, wohin für Italien seine Politikzielte und wie es in seiner Absicht lag, sich vor Allem auf die Bischöfezu stützen und sie durch Gewährung ihrer Forderungen zufrieden zustellen?)
Zum Osterfeste (dem 30. Merz) kehrte der Kaiser nach Pavia,der alten Königstadt, zurück^) und hier, wo er längere Zeit verweilte,müssen manche wichtigen Beschlüsse gefaßt worden sein. Währenddie beiden ersten daselbst am 2. und L. April ausgestellten Urkunden
blsorol. Hinsiäl. lHorrZott OuusaloK. Ilabsburz;. III, 835): II Ual.Alart. obiit ^.niato ooiuss äs I^simbui-Z, qui äsäit bouaiu pissationeio;ipss ossisus sst aäolssssus in sxpeäitious ImnAobaräisa an. 962, ähnlichder Loäex traäit. (eb. 832): ^ma^o aäolssssus eorunäsui souiituiu Obuuonisst Ilsrukaräi cks Osimsbursb stirpis . . ossisus sst in sxpsäitious Uougo-baräisa clis . . Usbruarii au. 962.
In der für S. Martins ausgestellten Urk. Muratori 2 imt. It. V, 233,8t. 303) heißt es von den geschenkten Gütern: Ut si . . spissopus . . autnllus Invasor . . aliquiä sudtraxsrit, tuue äsveuiaut in potsstatsm äueisst mareliiouis I,ues oivitatis sts, aber es wird kein Markgraf genannt. Dieeinzige zuverlässige Nachricht gibt das Obrouie. Lsueäieti s. 36: I)s i-sgibuslbanAobaräis st äs Ilubsrtus uiareliiouos, gualitsr luxa sapti a rsAuoItalico expulsi, nioäo sileamus, doch läßt uns diese Angabe zwischen denI. 961 bis 964 schwanken, vgl. I'etri vamiaui op. 57 e 3: Ins (so. Obertus)non multo' post inäi^uatiousiu priini Ottonis imperatoris inourrit nssubiuäs relivta eouiuAS Unnuouiain prokuAUS sxulavit. (jui ouin lon^opost tempors rssnmptns in ßp-atiani rsäüt sts., gleichfalls ohne Zeitangabe.
IlNliolli It. saora II, 157, ^.äo 8toria äi Uarma I, 351 (ans llghelli),8t. 304. Wenn dieser schlecht Überlieferten Urk. auch vielleicht ein echtes Allen-stück zu Grunde liegen mag, so muß man sie doch, ebenso wie die Ottos III.vom 5. April 989 l8t. 924> mit Afsö (8toria äi 4>arma I, 242) für eineFälschung halten, deren materieller Inhalt in der wahrscheinlich echten Urk.Heinrichs II. vom 31. Mai 1004 (8t. 1380) glaubhafter wiedcrkchrt, mit demOriginale Ottos II. aber vom 13. Aug. 981 (8t. 803) in unvereinbarem Wider-spruche steht, vgl. über den Inhalt Ficker Forsch, zur Rechtsgesch. Italiens II,15—17. Die Urk. Ottos vom 10. Mai 963 wurde ausgestellt sousultu nsintervsutu vsusrabilis spissopi llubsrti sarissiuii kiäslis uostri (8t. 324).
0 'I'rausl. 8. Upipbauü s. I: svslvsiasqus psr Italiam st ll'ussiain,priorum prinsipum sasvitia uv iusolsutia usAleetas ris ässolatas vanouiesrskorinavit iugus autiquum statuin rsstiruit.
b) I,iuäpr. Hist. (itt. o. 3: I'ost base I'apiain quautotius rspsäavit;Ooutiu. lisgiu. 962: Impsrators augusto ab urbo Loiuana rsäsuuts stI'apias passba oslsbrauts.