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Ottos römischer Aufenthalt 962.
Hersfcld?) von italienischen Bischöfen Gezo von Tortona, Wido vonModena und Hubert von Parma, jener bisher Erzkaplan, dieserKanzler Berengars, nach späteren Angaben auch Walpert von Mai-land, dessen Nachfolger nachmals das Recht in Anspruch nahmen, dieKönige an der Rechten zur Kaiserkrönuug zu geleiten?) Unter denweltlichen Großen stand Herzog Burchard von Schwaben voran, demsich mehrere Grafen (Eberhard, Guntar, Uto, Conrad) und Kron-vassallen anschlossen?) In dieser Aufzählung fehlen die Lothringerund Baiern: diese blieben, wir wissen nicht weshalb, unbetheiligt andem Römerzuge, jene sollten erst später das kaiserliche Heer ver-stärken.
Eine Reihe von Verfügungen des Papstes und des Kaisers zeigenuns beide in voller Ucbereinstimmung gemeinsam wirkend für diekirchlichen Interessen. Schon am 7. Februar verlieb Johann demErzbischöfe Friedrich von Salzburg das Pallium zu erweitertem Ge-brauche, bestätigte ihm den Besitz der in Baiern gelegenen päpstlichenGüter gegen einen Jahreszins von 3 Pfund Silbers, und verbot endlichdem geblendeten Herold unter Androhung des Bannes, noch fernerMesse zu halten, wie er sich bisher augemaßt habe?) So genehmigteJohann die vor vier Jahren zu Ingelheim stattgehabte Besetzung deserzbischöflichen Stuhles von «Salzburg, deren Anerkennung für Ottovon größtem Werthe sein mußte, weil Herold durch einen bloßenGewaltakt von demselben verdrängt war. Desgleichen ertheilte derPapst dem Erzbischöfe von Trier abermals das Pallium, wiewohl er
in splseoimtu sueeesslt. Erchenbald nennt ihn Utousrn mnMlnin, mnAnorumllliuin zllosllwer Vontos III, 3). Den Todestag seines Vorgängers, 15. April, s.ebenda und im Xecrol. Alersovur^. (Neue Mittheil. XI, 233), Xrgentin.(Kranckickier List, cle l'ügliss cko 8trn8l>ourg II, 323).
*) lieber Hatto s. oben S. 327 A 3. Günther folgte 959 aus den erkranktenHagano in der Abtei Hersfeld und starb am 14. September 902 oder 903 (Xserol.Vulck. wsl. und win. 963, 2äun. Hilcisslisiw., I^nrnderti 962), jedenfallskonnte er also an dein Römerzuge theilnehmen.
2« ch>sncku1Ii Hist. Llsckiolsu. II e. 16: vollnuclniitiilus univewai'unigentium populis, rVnIpLi'to tniltum n8tnnts, eoroiintus S8t. Das Rechtdes Mailänder Erzbischofs erhellt aus Xrilnlü 6s8tn nrelrispise. Illeckiol. IIv. 3—6 (mit dem darauf bezüglichen Aktenstücke, 88. VIII, 12 n. 70) und ausLsnsonm ^ck lleinrie. IV I. I e. 9, einer sehr lehrreichen Schilderung.
3) Die Urk. vom 21. Febr. 962 wird ausgestellt rogntu ckileetne eoniugi8no8trns Xckelllolcknv no8trorumgns priinatum, Lurelinrcli ckuei8 2k.Inm,Hliiineet Ilnrtliei-ti epweopi <IIrss8>nu 0 cki>il. p. 1!). Ausfallend ist, daß unter denZeugen >WnttorivIi p. 22) das 8igiiun> Hurgliarti aomiti8 (nicht ckueis) sicherst an dritter Stelle findet. Die andern daselbst genannten Grasen lassen sichmit Sicherheit nicht Nachweisen, doch könnte Uto der von dem Oontin. Legin.zu 964 genannte Udo sein.
') (Kleimayrn) Juvavia Anh. 298—2lü (fälschlich zum I. 981, vgl. llalke2>,31): (oiiesctimus cksnicjUS krntoruitati vestl'6 utencki pnlliuin c,uatuorko8tivit!ltitiu3, guidu8 in nlio zunvilegio vodi8 minime eonv688imn8, uuuovero propter petieionem 0ttoni8 3erunis8imi ntgus invieti8simi impsrntorwcknwl:8 lieeutiain, viclel. in Ie8tivit!>te 8. I^nurentii, in kestiv. 8. illartini,in ld8tiv. 8. Ilockderti et in natnlieü tni clio.