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Kaiser Otto der Große
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Italienische Verhältnisse seit Liudolfs Tode.

verdrängen/) mit dem Bischöfe Waldo von Como lag er zum größ-ten Nachtheile seiner Kirche in offener Fehde, welche über das Land-volk schwere Leiden verhängte. Der ehrwürdige Atto von Vercelli,an den Waldo sich um eine Zusammenkunft gewendet hatte, wiesjede Gemeinschaft mit ihm zurück, mahnte ihn vielmehr an seinePflichten gegen die von Gott gesetzte Obrigkeit und empfahl ihm,lieber dem Grimme des Königs durch Verbannung eine Zeitlang aus-zuweichen, als demselben zu trotzen. Unklar bleibt es. ob ein Auf-gebot zum Feldzuge, das im Mai 960 den Alchcrius und seine Söhnezu Airuno in der Brianza, einen vornehmen und reichbegütertenMann, betroffen hatte, mit dem Streite gegen Waldo zusammen-hängt, und ob wir vielleicht auch die Anwesenheit der Grafen Nantelmvon Seprio und Ato von Lecco auf der von Waldo später belager-ten Insel Comacina im Merz 961 darauf beziehen dürfen. Wieeinem gewissen Rogus als Verräther, weil er sich zum Sturze Beren-gars mit dessen Feinden verbunden habe, sein Hof Urbiano beiNivarolo entzogen wurde, um der Königin Willa damit ein Geschenkzu machen/) so mag es auch noch manchen andern ergangen sein.

>) Innäprsnä! List. Ottonia o. I: czuss (so. IViUa) Nnnnasssn Xre-latsussm spisoopum contra. iu8 fiaeczus blsäiotansnoi ssäi urasfisssrat.Ucbcr Waldo vgl. oben S. 289 A. 1. Atto (Opp. p. 317) schreibt ihm u. a.:t)noä 8i ira priusixia in tantnm ässnsviat. vsl si tam Aravia fiusiit culpa,nt eins Kratiam rsäsnnäi aäitus nnllo moäo repsriatur, nsc>ns saccr-äotati intsrvcntn nsezuc magnatum prscibns, verum stiam ucc fiami-tiarium consiliis vsl supplicationibue nultaczus satisfiactions ip8iu8 ani musplacari possit, tune finAisnäum ssss consulimua. Unbegründet ist die Be-merkung von Fietz iGesch. Berengars II. S. 35 A. I), daßviele UrkundenBerengars von weltlichen Notaren unterzeichnet" seien. Von 958961 findenwir Hubert (den nachherigen Bischof von Parma) als Kanzler, der auch schon951 dies Amt bekleidete, von 952961 den Bischof Wido von Modena alsErzkanzler, eine Urk. Adalberts allein schrieb ein Diaconus Amiens-

2) iVIon. IÜ8t. patr. XIII, 1096: cgo Ttlclicrius tiliua c>uonäam Nsu-taläi llavitator infira rauca ela X^runo, izuia in sxsrcitu vocatus 8nmamlrulanäum cum liliis msia Nsutaläo st Xriprauäo atatui in primisaliczuiä äs redua msis äominum olfisrrs (seine Gemahlin Rodclinda wareine Tochter Xtoni äs Larimalo und daher eine Schwester des früheren BischofsAdalbert von Bergamo). Die zweite Urk. (ebd. 1108) bezeugt einen Kauf, dennach salischem Rechte Xantslmus comss Lcpriciws . . tiliv czuonäamLostanni czui vielt Isj-s 8alicüa mit Xto eomse czuonäam ^Vibsrti itemsomiti Llio äs looo I,soco über Grundstücke abschloß: Xcto Isola Oomsuss.Mit den Rüstungen gegen Otto, wie cs de Angeli (OriAini äsl äominio Ns-äseeo p. 116 n. 2) will, darf man die erstere Urk. (anno rsAni sornm äsoimoMSN86 maäio inä. tsrcia) noch nicht in Verbindung bringen, eher nach demVorschläge des Herausgebers Dozio (p. 1096 n. 3, 1109 n. 1) ans die Ver-teidigung der ioola Oomacina gegen Waldo beziehen.

2) Äon. Inst. patr. XIII, 1103: intsrvsntn ac pctitions WiäonismarcÜionia nostriqus äilsstissimi LIü esn Rniionis iuäicia nostri üäsiisper Iios noatrum precsptum . . tarZimur ^ViUae rsAinas nostracczusäilsots ooninAi st eonsorti rsgni nostri oortsm Ildiani und zwar iäoireofiianc prsäictam sortsm nostras precsptalitsr fiecimus soniugi, czuia volu-mue omnibua noetris Läslibus S886 notum, iruno IloZum enins üascIrsrsäitas Is^alitsr visu finit, i» nostri üäelitatem omnino äsciäisss izuoäczusstatum rsAni nostri nostrasezus psrsonas tractanäo psuitus conssnsittiu