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Versammlung zu Kloppen 960.
In Frankfurt hielt sich der König nach der Weihnachtsfeier dieersten Wochen des neuen Jahres 960 hindurch auf, denn er bestätigtedort noch am 12. Februar eine Stiftung der Frau Aeddila an dasNonnenkloster zu Hilwartshausens) Am 2ö. Februar treffen wir ihnsodann in Worms, wo er auf Fürbitte Poppos von Wirzburg feinemGetreuen Thiatgoz eine Reihe von Besitzungen in den mittelrheinischenGauen schenkte aus der Erbschaft Hunalds, die diesem gerichtlich ab-gesprochen waren, vielleicht eine Nachwirkung des Bürgerkrieges?)Üeber Kloppen bei Mannheim, wo er am 16. Mai mit Adelheid,Burchard von Schwaben, Hartbert von Chur und andern Fürstensich aufhielt, und mit dem Könige Konrad von Burgund, seinemSchwager, zusammentraf?) zog Otto nach Köln H — hier wurde dieStiftung des Nonnenklosters Bouxisres (aur Dames) durch denBischof Gauzlin von Tont bestätigt — und von da noch im Juniüber Dortmund in die Gegenden des östlichen Sachsens?) in denener sich am meisten heimisch fühlte. Von hier unternahm er den schonerwähnten Zug gegen die Slaven. Am 26. Juli starb daselbstBischof Dudo von Paderborn, dem der Korveier Mönch Folkmar inseiner Würde nachfolgte?»
dtnlnpk Xota imp. p. 8, Xr. 268^ Xetum Vransonolurt.
2) Wenck Hess. Landesgesch. II, 60, 8t. 269 Worinaoia oivitats: intsr-vsntiouidno Vopponio iVireilmi'Aeimis essivaias spissopi olltsinpsrantsa.Vgl. oben S. 119 A. 5
v. üloür Oock. cki;>1. I, 18 (8t. 210): intsrvsntu ckilsots eoniuAwiiostov Xckslksicks so Ilureliarcki ckneia Xlsmannias für den Abt Victor vonDissentis, ausgestellt Ololüvim nostro palatio. Auf diesen Aufenthalt beziehensich 2 weitere Urk. Ottos, eine undatiert, eine vom 17. Mai 961, deren Ori-ginale in Chur, beide deshalb unecht, weil er bereits Imperator nn^nstus darinheißt. Uebereinstimmend wird in diesen Bestätigungen von Tauschverträgeu desBischofs Hartbert von Chur über eine Besitzung desselben gemeldet: gnäm uosipsi. vum mann praelidati prasaniis, in toeo Oloküsim, pras8euti1iN8 nostrieoitoguii gnain plurimio, a rege Olruonracko, ckatio in .4l8atia sinockemsovlsoiae prascküs in isgitimnin eoneamvinm reespimuo (Wirtemb. Urkb.I, 213—2>5, 8t. 271. 286): dagegen gibt es von der letzteren Urk., einen Tauschzwischen Hartbert und dem Grasen Konrad als Abt von Schwarzach betreffend,eine Bestätigung, in der es ebenso lautet: <pnas noa in loco Oloküsim nnaeum manu prastali spisoopi 6s rege Oüonracko in lsgitimum eonoambinmäst» prasckio-praWeripti epiaeopi in Xloatia multis pras8Sntik>U8 rsospimna(v. Llolir I, 83, 8t. 287); der Inhalt der ersteren aber wird in einer echtenUrk. Ottos II. vom Jan. 976 wiederholt (Wirtemberg. Urkb. I, 220, 8t. 672).Die Lage des Ortes ist zweifelhast, doch scheint die Wüstung Kloppen demNamen nach am besten zu passen. Andre dachten an Kostheim.
*) In Köln sind Urk. am 3. und 4. Juni ausgestellt; über die erste s. obenS. 301 A. >, die zweite erwirkt sgregino U'ullsnom eeelsaias par-tor Ooas-linus uns. vuin ckilsotwaiinas oouiugio nootras ^cksldeickae oubvsntn progginckam ioeo Uuxier ckioto, d. i. BouxiereS aux Dames, Bestätigung derStiftung selbst und der Besitzungen (Oaiiia vüristiana XIII, 456 ohne Ort,8t. 272. 273), vgl. Vita lokann. 6012. s. 52; WIckrisi Vita 8. Osrarcki s. 17.
°) Aus Dortmund ist eine Urk. vom 13. Juni für B. Drogo von Osna-brück, aus Magdeburg vom 13. Juli für Sesto (s. S. 313 A. 1 mit aign.ckomni Ott. inviotiooirni imperatoria auguoti», 21. und 26. August und10. September für das Morizkloster, für Hcrsfeld und das Nonnenkloster Drü-beck (8t. 271 — 276, Xeta imp. ineck p. 300).
°) Drüarck It.egS8ta llist, Veotl I, 130. Folkmar starb nicht, wie dort