Vcr annung des Grafen R> . r 'V 287
Sein Land wurde, unter Ausschluß seiner Söhne, einem gewüRichar, einem vornehmen Manne verliehen.*) Dem Bisthum Kani.-eH.das unter den Räubereien Reginars und seiner Genossen be»-mder-ischwer zu leiden gehabt hattet) schenkte Otto eine bei diese" Ge-legenheit von ihm eingezogene Besitzung zu Wambaix im Henmgau?)Von manchen Seiten wurde die Strenge dieser Bestrafung getadelt,der Erfolg aber rechtfertigte sie durchaus und Brun gereichte cs zumhöchsten Ruhme, Lothringen auf solche Art von den Räubern befreitzu haben.*) Auch nach dem Tode jenes Richar blieben die SöhneReginars, Reginar und Lantbert, enterbt, indem die Gebrüder Werner(Werinzo) und Reinald (Reginzo) mit ihrem väterlichen Eigen belehntwurden; dennoch wagten jene, so lange Otto am Leben war, nichts gegendiese Verfügungen zu unternehmen?) Einen Herd von Unruhen bildetefortwährend das Bisthum Kamerik, dessen damaliger Hirt, Berengar,
in8oIsntÜ8, pro rapinis, pro useeleoius ine,.soionil>u8, pro inultm stiamseeteribus 8aeps arAusnüo oorrigebat, 8»sps venslisiw eins 8svitiainplaeando lenievat, ssd sinn tarnen siua lsritatsm . . nnüo moäo prsrnsrspotusrit, iir sxiiio tanclem psrpstno äampnatum Iratri sontraäiäit; 8igs-vsrti Osmblao. Oüron. 959: pro so rpioü iSANuin dsllis ingnistadat, vslc^uocl vsrin8 ürisso llieitur. pro so qnoc! inortuo (Uslsbsrto Unes eon-8»nAninso suo ea «guas Oisisbsrtns uxori 8uas Osrdsr^as sorors impsra-toris in eiotvm eontnlsrat, violenter si anlerrs prsoumedat.
*) Ebd.: tsrramgus 8na>n priinurn Rieliario nodili viro . . contulit.
In einer Urk. Ottos vom 2. Juni 965 (ebd. 348, 8t. 869), die sich auf dasHcnnegau bezieht, kommt liielmrius eoms8 tiüslis nostsr vor.
2) 88. VII, 439 n. 46, Onvivisr Oainaut aneisn p. 340: Lass suntnomina malsfaetorum, ^ui scelssins missrs oum somits Uainsro suo-venelerunt, folgen 43 Namen ans einer Handschrift von Kamerik.
S- die Urk. Ottos (Onvivisr p. 339): üscliinns . . arl aeoolsoiam . .in eastsllo Onmsraosnsi eonstruetam . . lmealsin nostras clominationiatsrrain, gnam a rsdellibno st pavi guistigus nostrns inviäsntibu8 aseels-maingus (iüristi cliutnriia Aravic>us molsstia sonturbantidus, IsAalitsrliseatnm reospimus, inriqus nostro et clominio eonsensn totius sannrnsapisntib populi vsnüienvimns, viciei. villarn «gnas vooatnr VVamdia, sitnrnin pago Ilsinia, in eomitatn Oocislricli sts. (8t. 257). Das angeblicheOriginal dieser Urk. kann nicht echt sein, weil Otto darin Imperator auZubtnsheißt, ferner ist das s^o OiuUoltns anstößig, sowie das 23. Regierungsjahr,das zu 959 passen würde. Die ttssta spp. Lamerao. haben die Urk. nicht.Dennoch glaube ich eine echte Vorlage voraussetzen zu dürfen.
? Ans Reginar beziehe ich die Worte Ruotgers (o. 34): in so, guoänslarios guo8clam patrias siviumgus prasclonss cts rsAno, nvi guisti stpaoiliei S88S notnsrnnt, czuasi psstsin vonorum sxpulit st sxnlari sosAit,ip8i8, liest ns8eisntidn8, proleeto eon8niuit, woran sich eine weitere Aus-führung schließt. Den folgenden Satz: Ono eniin äiutnrnior (est) nsguam,so Araviorsin et prolixiorem 8ivi eomparabat poenain wandte schon Folkuin(6e8tn adkat. Oobisnb. o. 26) auf Raginer an.
Ossta spissop. Oainsrae. I e. 95: üoe ( 80 . Rieliario) clslnnstoWarnern st Uavnalclo . . (tsrram) sontnlit, liliosgns siua praslstos apatrii8 lünidu8 pro sisäsm In8olentii8 sliminavit, daher klagen sie to. 96):88 viclsl. sxlisrsclso st sxuto8 patrimonii8 Iaeto8 sxtorre8 patsrnas Iiavi-tationis: DInetmar. VII e. 32: ip8S (8v. Oandsrtim) eum tratrs 8uirnstUsinAsrio IVirinInrrium st eiu8 Asrmanum Rsin^onsm paritsr oociUit;Il.nn. ^Vltaii. 974: Oesi8N8 Wsiin^o, tratsr sin8 RvAin^o cls OotlisrinAsacum nlii8 multi8 n Rstzlndsrio et ü,antpsrto.