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Hoftag zu Köln. Verbannung Reginars.
Nach einem Aufenthalte von mehreren Wochen — noch am29. April schenkte Otto auf Bitten des Herzogs Burchard von Schwabender verwitweten Herzogin Reginlind eine Besitzung zu Würges inNassau H — fuhr er zu Schiffe den Rhein abwärts nach Köln 2 )und besuchte hier seinen Bruder Brun, um die innige Gemeinschaft,die beide stets verbunden hatte, in vertraulichem Beisammenseinzu erneuern.3) Daß sie bei dieser Zusammenkunft jedoch vor allemdie Stnatsgeschäfte im Auge hatten, bewies der lothringische Hof-tag, der hier gegen die Mitte Juni von ihnen unter Mitwirkungdes Grafen Gotfrid abgehalten wurde. Unter den andern wichtigenAngelegenheiten, die zur Sprache kamen, den Belohnungen oderStrafen, zu denen die letzten unruhigen Jahre Anlaß geben, befandsich sicherlich auch die Sache des Grafen Reginar vom Hmnegau, denBrun als seinen Gefangenen an den Rhein mitgeführt Harle. Nachaller Nachsicht, die man bisher mit seinen Ausschreitungen bewiesenhatte, traf ihn jetzt eine harte, doch nicht unverdiente Züchtigung: ermußte auf Lebenszeit nach Böhmen in die Verbannung gehend)
bertus episeopus obirt, wozu eine Hand des II. Jahrh. gefügt hat quartusdeeimus und anno Domini 957 ; seine Weihe cbd. XII Lai. Inn. Ordi-natin Xbrabas opiseopl cher LI. Decembcr ist der Tag des Apostels Thomas).Eine Urk. vom 13. Febr. MN wurde ansgcsi.llt per intervsntum Ileiurioidneis matrisgus suae Inditae neeuon et tidelis nostri Xbrabae Lrisigiensisepiseopi sDnseb >>iplo,»at. 8t)-riae I. 7), ebenso eine andere vom 3. April965 (8t. 352).
Beyer Mittelrh. Urlb. I, 263 (8t. 256): per interventum Unrebardidneis euidam matronao lrdeliqne uostrs Loßinlind, wo namentlich die Ver-wendung Burchards dafür spricht, daß wir es mit der Witwe Burchards I.zu thnn haben. Vgl. Wilmans Äaisernrk. der Provinz Wests, t, 451.
2) Oontin. Rsgin. 958: nndo naviAio Ooloniam plaeitum ibi aetnrnsvenit, 2 Urk. Ottos vom I I und 13. Jnni beziehen sich ans diesen Aufenthalt,diese bei Dnvivier Lecberebes sur Is Ilainaut aneien 339, jene bei >VantorsÜIÄanZas d'bist. 6t d'arebeol. I, 38: euidam tideli nostro Tietboldo.
^) KnotAer. o. 36: Ooloniam vonit; ibi 86 non tarn Iraternis dslieiis,quam mntnis eum illo aspeetibns, allatibns, 6t eunetis omnino iuoun-dissimis usibus oblectavit, von Giesebrccht tKaiserzeit I, 830) mit Recht ansdies Jahr bezogen. Die Urkunde für Kamerik wurde ausgestellt per intervontum6t suü'ragium tratris uostri revsrentissimi Drunonis arebiepiseopi, die fürTietbold rogatn dileetissimi tratris nostri Drunonis arebiepiseopi 6t Dode-tridi eomitis.
H liuotgsr. v. 36: Xee det'nit ibidem severa in improbos 6t impor-tnnos oives reAni eonsura indieii, blanda item in bonos et mites piaedominationis liberalitss. Die ersteren Worte gehen vielleicht geradezu aufReginar, dessen Verbannung erst in das Jahr 958 fällt, denn Flodoard fügt957 hinzu: nee inulto post Irans libonnm in exilium inisit und der Oontin.Legin. 958: Lodern anno taetione Lrun arebiepiseopi keAinberus eomeseomprsbenditur et in Jelavos exnl mittitur; lürietm. VII o. 32: Huiuspater ad lloemiam ab Ottone in exilium nrissus ibidein moritnr. Vgl.Vita 8. Oerardi Lion. e. 19: Ouins rei indieio sst La^inerns eomesLainosnsium band iAnotris, eo^nomonto LonAieollis, gui guia t^rannieesuis importunabatnr eomprovineialibus et uoluit resipiseere, semel etsoeundo eommouitus nune nsgue exulat in iAnotis rvAionibus, proeurantsindustria ambidsxtra arelripraesulis Imins; Lolenioi Oesta abbat. Lob.e. 26: perpetuo exilio damnatns av deportatus; Oesta episvop.
Osmerae. I e. 95: guem (se. Lainerum) . . arebiepiseopus Lrnno . . pro