Die Schlacht aus dem Lechfelde 955.
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waren es 26,000 gegen 128,000 Mann. Die größte Freude erregtedas Eintreffen des abgesetzten Herzogs Konrad mit starker Reiterei,denn keinem schenkten die Krieger so großes Zutrauen, als seiner viel-erprobten Klugheit und Kühnheit. Sein Wunsch, zu schlagen und,wenn nöthig, durch einen Heldentod sein früheres Vergehen zu sühnen,begegnete sich mit dem allgemeinen Verlangen der Truppen?) Daüberdies streifende Reiter die Nähe des Feindes gemeldet hatten, sowurde am 9. August zur Vorbereitung auf die Schlacht ein all-gemeiner Fasttag angeordnet 2) und für diese selbst der folgende Lau-rentiustag angesetzt.
Am frühen Morgen dieses Tages gaben im deutschen Heere allesich gegenseitig Frieden und gelobten mit feierlichen Eiden ihrenFührern wie einander unverbrüchliche Treue?) der König aber legtefür sich das Gelübde ab, dem h. Laurentius, wenn Christus durchseine Fürbitte ihm den Sieg verleihen wolle, zu Ehren in Merseburgein Bisthum zu stiften und den daselbst begonnenen Pallast zur Kirchefür ihn auszubauen?) Mit fliegenden Fahnen rückte hierauf das
0 VUUuü. III e. 44: euius nUvsutu srssti militss mm optavaut nonUitksrre ssetamen. In dem üloUua Ottins treibt Dux Ononrüt intrspiäus,gno mm lortior alter die Truppen zum Kampfe: ixss s^o 8iAniIsr stknUsroprimus sunAninsm iinmieum; IIuotAsr. s. 35: XUsrat ibi Ouono, noniam Uux set miles . . eilitio msmvra. Uomana sts.
2) IIuotAsr. e. 35: in vi^ilia suueti Imnrentii mart^ria; WiUnk. e.44: Isiunio in oaatria prasUieato iussnm sat omnes in oraatino purutos6SSS aä vsllum. (Meickelbcck, Hist. Imming. In, 170 bemerkt dazu: I'eruntisiunium czuoU bssto äivi Imnrsntii voUiegus prasmittitur, originsm tra-iiers uv so isiunio, czuocl iUsm Otto impsrator priUis unts oonttiotnm . .mi1itibu8 suis incvxsrut). Hiernach und da überall der 10. August alsSchlachttag angegeben wird, namentlich außer den Todtcnbüchern in den Hmn.8anAs.I1. msi (ganz gleichzeitig) und rVsisssnvurZ., Immvsrti, auch in derChronik Hugos von Flavignv I. I (.88. VIII, 364), Ton. 8. Luäbsrti8sIisbui-A. 955 (ebd. IX, 771), ist cs, wie schon Gicsebrccht (Kaiserzeit I, 828)erkannte, unmöglich, mit Thictmar (Ovron. Il o. 4), der nur Widukind mis-verstanden hat, die Schlacht aus den 9. und 10. August zu vertheilen. Im I.966 gestattete Papst Johann XIII. dem Erzbischof Theodcrich von Trier, proinestimsvili »mors äilsstissimi tilii nostri ciomni Ottonis das Pallium u. a.anzulcgeu in nstsls vsstissimi lOsurentii, quo IUsm gloriosus suAustusUimiesnUo suorum vostium msrnit vistor sxistsrs (Beyer Mittelrhein. Urkb.I, 280). Eine ganz verworrene Erinnerung in den Ossts spiseop. ülsttsns.o. 46 (88. X, 452), woselbst die Ungernschlacht Ottos I. (auf diese deuten dievorangehenden Gesichte des h. Odelrich) mit der Saracenenschlacht von 982verwechselt wird: Vsets sonArsssions anv iuvoestions Ovristi st sina msr-tiris vsursutii Vo8t68 tsrZs vortnnt . . st sx ills tsmpsststs ksstum8. Imursntii sslsvrin8 Iisvstur.
fl VViUrrü. s. 44: primo ciilnsulo sui-Asotes; kuotAsr. s. 35: primossnetas Isstivitstis äilusulo susssptum. Vgl. über das Vorausgehende dieBeschreibung der Schlacht von Lenzen VUcluIr. I e. 36 und meine Gesch. desOstfränk. Reiches II. 417.
fl Tvistmsr. II s. 4 (vgl. s. 28) in diesem einen Umstande glaubwürdig,aber nicht darin, daß er Otto von dem h. Udalrich sonlsssors suo das Abend-mahl empfangen läßt, denn, wie Brunner (a. a. O. S. XXXVI A. 8) mitRecht ans Gerhard schloß, nahm Udalrich an der Schlacht gar nicht Theil;Bulle Johanns XII. vom 12. Febr. 962 (88. VI, 616): ^IsrsburASnssmonsstsrium, c^uoci ipss püssimns Imperator, cpris OnAsros prostrsvitkntnrum Uso Usvovit.