Berennung von Augsburg 955.
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gierig nach beendetem Gefechte in der Stadt umher, ließ die Wälleerneuern, wo es nöthig war, und in ihrem Umkreise die festen Häuserund Bollwerke ausbauen und ausbessern?) Sodann brachte er nochden größeren Theil der Nacht im Gebete zu, indem er nur gegenMorgen sich einen kurzen Schlummer gönnte, die Nonnen aber ließer theils eine Prozession halten, theils in den Kirchen die MutterGottes um die Befreiung der Stadt anflehen?) Nachdem am andernMorgen die Streiter durch den Genuß des Abendmahles und dieErmahnungen ihres Bischofs ermutigt worden, sahen sie in allerFrühe ein unzählbares Heer don allen Seiten anstürmen, mit hin-länglichem Geräthe zur Niederlegung der Mauern ausgerüstet. DieFeinde aber stutzten, als sie die Bollwerke um die Stadt alle starkbesetzt fanden, und schon begannen ihre Führer, die Unlustigen mitGeiselhieben vorwärts zu treiben?) da rief plötzlich ein Signal sievon dem Kampfe zurück und sammelte sie um ihren Oberanführer.Denn in dem ungrischen Lager war Berthold, der Sohn des Pfalz-grafen Arnolf, ein heimatloser Verbannter, dessen Güter gerichtlicheingezogen worden, und Verräther an seinem Volke, aus Reisensburgbei Günzburg eingetroffei?) und meldete die Ankunft des Königs
Gerhard a. a. O. nennt sie ckomos bsili in circuitn civitatis undxropngnacnia civitatis, wäbrend er von der Stadt im Ganzen sagt' quastune nnis sins tnrribus cirsninckata muris tirma sx ssmst ipsa non init,und vorher o. 3: cznam insptis vailicuiis st iiZnis pntriciis circumckatamiuvsnit; vgl. dazu die Chroniken der schwäbischen Städte I S. XIll
2 ) Außer Gerhard erwähnt noch Ekkehart IV in den Oasus 8. Oaiii (88.II, lOI. Uw) eine Belagerung von Augsburg durch die Ungern, von der dieStadt preoibus Ilockairici cpiscopi besreit wird und zwar intantuios nrdisnniversos uv ubcribns inatrum raptos circa 88 coram aitaribus nuckaterra iactari iusserat u. s w. Da er diese Vorfälle ausdrücklich unter Heinrichsetzt und mit der Einnahme St. Gallens (im I. 926) verbindet, so sind Waitz(Jahrb. König Heinrichs S. 89) und Meyer von Knonau (St. Galler Mittheil.XV, 194 A. 662, S 222 A 776) ihm hierin nachgefolgt; richtiger vielleichthatte von Arx (88. II, 104 n. 71 > an das I. 955 gedacht, dennoch wage ichhier nicht, von jenen Angaben Gebrauch zu machen.
2 ) Gerhard a. a. O: czuickain IInArornm tlagsilis alio8 rninantss ackpuZnanckuin cosAsrnnt, vgl. oben S. 234 A. 3 die Geiselhiebe bei Kamerik.
*) Gerhard: Usrsiitolckus tiiius ^.rnolll cks casteilo Ilisinssburc vocitatovsnit ack rsASln IloArorum, doch Wohl derselbe, von dem die änn. 8. Lrn-merammi 951 melden: l'sraiitoick liiius Xrnnipbi sxpulsus sst cks Xorica,und ans den sich die Urk. Ottos II. vom 21. Juli 976 (51on. Uoica XI, 439)bezieht: talem propristatcm, cznalsm I'srstoickus Xrnoiti tiiius ackliuc inxratia mansns impsrataris ack inonastsrium, cznoä vocatnr blstama . .lVisclnIiburA trackickit. rsAaii potsntia rsckckickimns. Das Älndcnken an seineThat erhielt sich, s. instar. Oarstsnss, Xnn. Xckmunt. 955: czuockam8cliirsnss comits sos prockncsnts, cks cnins oriAins sunt paiakini coinitss,wozu die T^nu. 8. Iluckbsrti irrig den Namen Ottons fügen (88. IX, 566.574. 771). Ausführlicher Otto von Freising (lMronic. VI c 20, 88. XX,238>: üuius maximas concussionis anctor luisss sx Laioaria cznickain8kirsnsis coinss msmoratnr, czui tamsn s>sr6ck!as suas posnas soivsns,ckum Ickngarios insauts sckuctos rnorti sxposuissst, ab sis tanguain traäitornecatns sst. Uorro tsrra ipsins i» llscnin rsckacta partim a rsAS intsrsecissias ckivisa, partim bsrsckikus eins cum Castro 8üirsnsi rsiicta. undChonnrad Itllironic. 8cbirsnss s. 17, 88. XVII, 621): Inter bos (8cb^-rsnsss) ijnickam VVsrickisrns comss tuit, czui Ilogaros tsmporibus sancti