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Alberich, Patricius der Römer 252—954.
Unterstützung die Belehnung mit Burgund und Aquitanien. Auchdie Söhne des Grafen Heribert verhielten sich damals friedlich; einervon ihnen, Graf Adalbert von Vermandois, vermahlte sich sogareinige Jahre später mit der Schwester des jungen Königs. Z
Noch ein zweiter Todesfall, der vor wenig Jahren für Otto einegroße Bedeutung gehabt haben würde, erfolgte vor Ablauf diesesJahres. Zu Rom starb Alberich, der Patricias und Senator allerRömer, 2 ) ein Sohn des Markgrafen Alberich von Spoleto und derberüchtigten Römerin Marozia, nachdem er 22 Jahre hindurch diehöchste Gewalt glücklich behauptet hatte, die ihm einst durch einenAufstand der Römer gegen König Hugo zugefallen war. In-dem er diesen ebenso wie Otto nachmals ausschloß, ch sicherte er nachAußen die Selbständigkeit der ewigen Stadt. Mit dem für dieseungefährlichen byzantinischen Hofe trat er dagegen in nähere Be-ziehungen, er verschaffte durch den Papst dem Patriarchen Theophylaktdas Pallium, ja er strebte zuletzt sogar nach der Hand einer griechi-schen Prinzessin, die ihm bereits zugesagt war, als er starb?) Schwerlastete auf den fünf Päpsten, die nach einander zu seiner Zeit regier-ten, sein Joch, und keiner von ihnen durfte sich etwas wider seinenWillen erlauben, b) dennoch erwarb er sich große Verdienste um dieKirche, da er mit dem berühmten Abte Odo von Cluni im engstenVereine es unternahm, in den innerlich wie äußerlich verfallenenKlöstern Roms und seiner Umgebung Zucht und Ordnung wieder-
*) In einer Urk. Lothars fiir Noyon kommt O^uäulkns nspos nostsrXovioworum praesul vor, in einer andern derselbe asssntientibus t'ratridussuis nepotibus oostris Xlvsrto Vironianäsuss coinits et Ouiclons undweiterhin utpote qui es sorori INS»« lnatri eorum äsclsrarn (LouquetReeusil IX, 653. 654), vgl. ^nn. 8. tzuintini 979: Oeuclult'ns episcopusoreiinatur (88. XVI, 508), sein Borgänger Hadnlf starb 2 t. Juni 977.
2) Vioäoaräi SUN. 954: ^.ibrico Patricia lioniLnorurn äskuneto; ^enn.Varlsns. 954 (88. XI, 588): TlAbericus prineeps lioinas oviil.
3) lisneäicü Ollronie. e. 34 (88. III, 717): LIbsrieuin principsm
vertamur artieuluin, et qnalitsr a reAibus terrs Oan^odaräoruin ssu(Drasalpins nullus robors snis tsmporidus in liomnm üuibus non suntinArsssi. .
Ebd.: vsrumtarnsn aä tbalamuin nuptiis non psrvsnit. lieber seinefrüheren Beziehungen zu Äonstantinopel s. Oiuclpranä. Oegatio c. 62. Theo-phylakt, der Sohn Romanus I., dem Alberich das Pallium verschätzte, warPatriarch von 933—956 (Krug Chronol. der Byzantier 174. 289). Auf denVerkehr Alberichs mit Byzanz deutet auch folgende Adresse bei Constantin(Os cerimou. aulae L/xant. II e. 48 p. 689): rov
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^) Oiuclprsnlli OsA. e. 62: cuin impiissiinus Tlberieus . . Roinanameivitatein sidi usurparct clonnnumque apostoiieum quasi servum propriuinin eonelavi teuerst; Lsnsäieti Ollron. c. 32: Orot sniin terribilis niinis,st NA^rabatum est iuAuin super llomanos et in sancts seciis apostolies.Olsetus IVIarinus papa (942 — 946) non ancisdat attiuAsre aliquis sxtroiussio Tlbsriei prineipi. Leo VII. bestätigte 11. Juli 936 die Privilegien vonSubiaco pro rsmsäio aninms nostras nostriqus clilsctissimi titii victsl.^.lbsriei gloriosissimi principis atqus oinnium Ilvmanorncn Senator!»(Nuratori ^.nt. Ital. VI, 201).