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Kaiser Otto der Große
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Lothar König von Frankreich 954.

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gemeinem Wehklagen begrub man zu St. Remi den in der Fülleseiner Kraft dahingerafften Fürsten, der das Alter von 33 Jahrenkaum überschritten hatte. Sein ganzes Leben, so sagt mit Recht einZeitgenosse, war voller Drangsale und Widerwärtigkeiten gewesen, dochhatte er stets mannhaft dagegen angekampft. Seine Witwe Gerbergawandte sich sogleich an Hugo von Francien, der zwar lange Zeit ihrGegner, aber doch auch zugleich ihr Schwager und der mächtigsteMann im Volke war. Freundlich nahm er sie auf, Trost und Bei-stand gewährend, und am Sonntag den 12. November ward in derThal der zwölfjährige Knabe Lothar, Ludwigs und Gerbergas ältesterSohn, der später als kräftig, behend und von guten Anlagen ge-schildert wird, von dem Erzbischöfe Artold von Reims zu St. Remizum Könige geweiht. Dazu wirkte neben Hugo vorzüglich Brunovon Köln, der leibliche Oheim des jungen Königs und hinfort seinuneigennützigster Helfer, mit. Hugo empfieng als Lohn für feine

Nnseine. 954 (88. III, 168. 170, IV, 3i, Linon. min. 949 (88. V, 19):me»86 8eptsmbri; Lolgniui Lllnrtulnr. 8itlne»ss I. II (p. 149): 8nt> n. .954 . - ^toilosissiuius rex oeeicksntnlinm Lrnneorum Illuckoviens cksesssitn snseulo et Itsmis in monssterio snnoti IlennAii est tnmulntus IIII Ick.iieptemdrio; Xsorol. Xntissiockor. iLInrtene et Ournuck Oollsetio VI, 720)zum 10. Sept. Das Xeerol. Ililckesli. (Leiduitii 88. rer. Lrun8v. I, 766)hat -um 17. Locke^viens rex Lrnneins. In dem Xeerol. IluAonis Llnvinino.(88. VIII, 287) steht er fälschlich zum 15. December, zum 10. Sept. auch in demXeerol. 8. lismiAn und dem Gebetl'uchc der Königin Hemma (Ulntiillon Xnn.III, 520). In der Urk. Lothars vom 1. Ja». 955 heißt es von dem h. Re-migius: in enins snero templo Aenitor noster ckuininno Lnckovieus rextnmulntus 6886 ckißnosoitur lllouquet Ileeueil IX, 617). Seine Grabschriftbei ^laliillon Xnn. III. 520, Leibuitii Xnn II, 641.

Xnn. 8. Oolumdne 954: 6nius Llius Olckotünrius inm invsnilibusinerementis ^nuckens ipso anno prickle lelns Xovembr. pntri sueeeckensreAni Aubsrnneuln susespit, eivitnte lismis orckinntious IIuAOnis Lrnn-eorum cknois; Llockonrck! an». 954: Invsnts Hurons priueips ne Lrunonenrelnepiseopo eeterisczus pinesulidus ne proeeridus Lrnnoins IZurANuckinsntgue Xguitninns. dkicher (III e. 12) sagt, daß Gerberga IsAntos ckiri^itt'rntrilnis suis Ottoni re^i ne Urunoni ex praesuls cinei, während Flodoardnur die au Hugo erwähnt, und fährt fort: Xckveniunt itngue nb Ottons rsZsomnes ex IIslAien, ckues lUunone prlneip68, ssä st sx Osrmnnin nligui,doch ist dies wohl willkürliche Ausschmückung. Vgl. linotAsr. e. 39: UrnstersnLotllnrium, sororis snne ülium, cke nutigun rSAUin prosnpin ortnin . .mirlüee ernit et exsltnvit, nee eessnvit, äoneo in loenin pntri8 sui re^smeonstituit; Lolquini Olinrtulnr. 8itd. p. 149: Llius sins, ncküuo pusr, Ülo-tnrius III Icl. Xov. in regeln nt, Xrtnlcko nrekiprnssnls llemensis neeele-sins eonseorntus; vgl. Lothars Urk. für St. Remi (a. a. O.): ubi stinm ipsib. IleiniAio nb exortu nntivitntis spsvinliter odlntus st nt> omnibus Lrno-eorum proeeridus elsetu8 snm ne reAnIi ckinckemnts eoronntu8, guemvicksl. Aenitrix nostrn clominn (IsrdsrAN rs^inn. loenin prns esteris vens-rntur et ckiÜKit. Lothar heißt bei Richer (III e. 2) ckuoäsnuis, er war nachFlodoard gegen Ende des I. 94! geboren, vgl. Xnn. 8. Huintini 940 (88.XVI, 507): I.otlmrius rex nnseitur, daher ist es ein entschiedener Jrrthum,wenn Richer (IV e. 109) ihn 986 nnno . . sexnAssimo ootnvo sterben läßt.Vgl. über ihn üockulti (Ilnbri üistorinr. I. I o. 3: nt ernt NAilis oorporset vnlickus ssnsugue integer, Osrderti sp. 51 (p. 32 eck. Olleris): Lotlrnriusrex Lrnneorum prnslntus sst solo nomine, Ilu-go vero non nomine seänein st opsre.