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Reichstag zu Arnstadt 954.
strebt hatte, und mit ihm das ganze Frankenland dem Könige wiederunterthan. Desgleichen waren alle übrigen Reichslande zum Ge-horsame zurückgekehrt mit alleiniger Ausnahme von Baiern, das trotzdes Unterganges des Pfalzgrafen Arnolf mit seiner Hauptstadt inhoffnungsloser Gegenwehr verharrte. Liudolf und Konrad wurdenbeide nunmehr öffentlich und feierlich begnadigt und im Besitze ihrerEigengüter belassen, die sie ebenfalls verwirkt hatten, aber dieHerzogtümer und Lehen blieben ihnen verloren. H Während überLothringen schon früher verfügt war, wurde Schwaben mit derGrafschaft im Thurgau jetzt einem Grafen Burchard zuertheilt, einemVerwandten vielleicht des vor Novara im Jahre 926 erschlagenenHerzogs Burchard,^ der somit auch zur Sippschaft der KöniginAdelheid gehört haben würde. Wiewohl schon in vorgerückterenJahren, vermählte er sich später init ver jugendlich schönen undwillenskräftigen Hadwig, der Tochter Herzog Heinrichs von Baiern.H
siu 3 Inuäolkuin laota, in looo Uvanstsäi surn sksotus. Den Ort nenntauch (aus den llnn. ^lug.) der Oontin. Rsgin. 954: a populo st olsro InHrusstat oonooräitor sksotus und Ruotger so. 35): krasvsnit irano prss-sursin Iinininsntsin asoolssias pax in plaoito rsgali, quoä in ^rnsstatüaditum kuit, ox intogro oonäita st sx inagna iain parts psr Imporatorisno8tri Iratrumgus sius sapisntiam oontirinata <dic letzteren Worte deutenauf die Anwesenheit Heinrichs und Bruns). Widukind (o. 41) sagt ohne Ort:univsrsaiis oonvsntus popuii oslodratus; ^nn. 8. Lonilaoii 954 (88. III,118): IVillsIisIm episoopus olsotus sst.
Ebd.: Llogontia post annuin st äimiäium rogi traäita ouin ornulLranoia, d. i. seit Anfang der Belagerung im I. 953.
2) rviclnl. o. 41: kilius ao gsnsr in gratiain snsospti ohne nähere An-gaben; Oontin. lisgin. 954: La teinpostats Liutollus in gratiam rsgisrsvooatus, vassaüos guos Iiavnit st äuoaturn patrl rsääiäit . . Olruonraäusstiam oinninm äivitiaruin czuas Iraduit nuäus, omissv äuoatu, in gratiainrsgis introinittitur, vita st patria st praoäio oontentns, d. h. er behieltLeben uno Erbgut und wurde nicht verbannt. Lioäoaräi ann. 955: Elronraäoiam sibi paoikroato.
2) Lontin. Ilsgin. 954: oni Lureliaräus in äuoatu suoosssit; Ileriinanu.Tng. 957: Lt Lurgüaräus Hiamannias äuoatum aoospit. Daß letztereZeitangabe unrichtig sei, zeigte Stalin, Wirtembcrg. Gesch. I, 453 A. 6.Urk. Ottos vom 7. Jan. 959 (erwähnt in dem Eoäsx traciit. Linsiälens. beiHerrgott' Ksnoaiog. Ilabsburg. III, 832): in äuoatu ^lamanuioo in oo-initatu Luroiraräi (Ineis Ourgsrvs nunenpato (Itartmann Lnn. Hsrsinix. 62, 8t. 252). Ans engeren Zusammenhang mit Adelheid, der EnkelinBurchards, könnte es Hinweisen, daß am 16. Mai 960 eine Urk. für Churintsrvsntn äiisots ooniugis nostrs Tüslüsicis ao Lureliaräi äuois ^.Is-inannias ausgestellt wird iv. Nodr ooä. Uirast, I, 78), doch bleibt diese Ab-stammung allerdings sehr zweifelhaft. Bei Purchard (llssta Witigovonisv. 198) heißt er, 'weil er Reichenau mit einem Hose beschenkte: Lurolraräusäuotor, suwmas probitatis amator (88. IV, 626).
«) IViäuü. III o. 44: Lurgüaräus, oni nnpserat kikia tratris rsgis. Esist irrig, mit Stälin (I, 453 A. 8) n. a. aus diesem nupsorat zu schließen, daßdie Hochzeit vor 955 gefeiert wurde, denn Widukind braucht diese Form ebensovon Limgard (I o. 37, II o. 41) zu einer Zeit, wo sie sicher noch nicht ver-heiratet war. Vgl. über sie Llrkökaräi Oasus 8. dalli (88. II, !22): Haäa-rviga Ilsurioi äuois kilia, 8usvorum post Luroüaräuin virum äux viäua . .Ismina aämoäum guiäsm puloüra, nimias ssvsritatis ouin sssst suis langelatsgus tsrris srat tsrribiiis.