Otto in Mainz 953.
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Er wandte sich vielmehr nach Mainz, wo ein längeres Harren vorden Thoren ihm schon einen Vorgeschmack geben sollte von den Ge-sinnungen, mit denen er ungern und zögernd eingelassen wurde. Erz-bischof Friedrich, der sich in allen äußeren kirchlichen Werken stetsungemein beflissen zeigte, mußte erst zum Empfange herbeigeholt wer-den, da er in der Zeit der damaligen vierzigtägigen Fasten mit Ein-siedlern sich frommen Hebungen widmete. Unter der Maske derFrömmigkeit aber verbarg er ein geheimes Einverständnis mit denVerschwörern?) Trotz aller Übeln Erfahrungen der früheren Jahre,trotz der ihm bewiesenen Nachsicht des Königs schloß er sich abermalsseinen Gegnern an, räthselhaft für die Zeitgenossen selbst in seinerHaltung, in der nur ein unbezwinglicher Hang zu feindlichen Ränkengegen die Krone klar hervortrat?)
Während Otto als Gast des arglistigen Erzbischofs einige Tagein Mainz verweilte?) kamen Liudolf und Konrad im Einvernehmenmit diesem aus freien Stücken zu ihm, angeblich um sich von dengegen sie erhobenen Vorwürfen zu reinigen. Jede feindliche Absichtgegen ihren König und Herrn stellten sie unter Bezeugung ihrer vollenUnterwürfigkeit in Abrede, aber sie leugneten nicht, daß sie Heinrichvon Baiern, wenn er nach Ingelheim gekommen wäre, festgenommenhaben würden?) Der König, der sich völlig in ihrer Gewalt sah,
oelsbrauäum ratus; IVickustioä. III o. 13: Ouimvsro rsx sum rsgiouesOrauoorum urbssgus sirouirst, auäivit, guia si iusiäias pararsutur a LlioAsusrogus. Die Nachricht Flodoards: Obouraäus czuasrsbat ut rsZsmoaperot gehört in eine spätere Zeit. Nur Ruotger so. IO) sagt: Orts, sstsubita towpsstas äisseusiouis . . ita nt czuiäam satbauas soeü . . im-xsratorem ipsum . . oouarsutur sxtiuAusre, worauf ich nicht unbedingtbauen möchte (vielleicht gar Verwechselung mit dem I. 941?), doch läßt erspäter auch Otto selbst darauf anspielen (o. 20): gui ms ipsum uticzus . .,sroäo, mauibus nsoatum aut guovis guam aosrbissimo mortis Asusrspsrisss vsllsut. Die V. Lruuouis alt. o. 8 schreibt Liudolf gar die Absichtzu, ut osulis oapti patris srutis libsrs potirstur rsgui lastigiis.
Ooutin. UsAill. 953: Oriäsriao arobispissopo iam sum illis oou-sxirauts. Widukind und Ruotger werfen erst später eine Mitschuld auf ihn,doch sagt jener schon hier: purgauäi looum orimiuis sum sousilio poutiüoispstuut st iupstraut.
Ooutin. Re^iu. 954: vir in sauota rsüZious strsuuus st valäslauäabilis, uisi in boo tautum viäsbatur rsprslrsusibiiis, c^uoä sisubi vsluuus rsZis iuimious smsrsit, ipss ss statim ssouuäum apposuit, vgl.Ruotger s. 16, IViäuIriuä. III s. 15: Os so uostrum arbitramur usczua-czuam aliquiä tsmsrs iuäisars.
b) 'lViäuIr. III s. 13: susospit rsKSM Nogoutias, ibi si alii^uamäiumiuistraus.
') Ooutin. RsAiu. 953: uibil talium ss in sius soutraristatsm SAisssäissbaut, ssä si Osiurious tratsr sius in pasoba luAlsubsim vsuirst, illumss oomprskeusuros non usgabaut. Hiemit stimmt außer Widukind (e. 10.18) namentlich auch Ruotger s. 17: Ot izuouiam czuiäsm uss iutsr bostss«zuisquam tam äsmsus iuvsutus sst, gui maisstatsm rsßiam blaspbsmarst,in Osiurioum Iratrsm sius . . sruäslitatis iusboatas oulpam omusm stmaiitiam rstorczusbaut (die Auffassung des Schriftstellers ändert hier nichtsan der Thatsache); T^uu. Oilässb., tjusäliub. 953: äisssusio sxorta sst iutsrOiuäolkum ülium rsAis st patruum sius Osiurioum, ipso rsZs partss tratrissuiiuvauts; Osrliaräi V. Ouäalrisio. I0:Ouwgus sos sLiutols und Heinrich, die