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Kaiser Otto der Große
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Otto am Oberrhein. Ausbruch der Uuruheu 953.

arglos den Rhein aufwärts und hielt zu Erstem (südlich von Straß-burg), das er auch im vorhergehenden Jahre besucht hatte, im Februareine Versammlung der Großen aus den benachbarten Gegenden, unterdenen wir besonders die Bischöfe Uto von Straßburg und Hartbertvon Chur, einen seiner vertrauteren, namhaft machen können. Dasdortige Nonnenkloster, eine Stiftung von Lothars I Gemahlin Jrmin-gard, schenkte er seiner jetzigen Schwiegermutter, der verwitwetenHerzogin Bertha von Schwaben?) Als er von hier noch in derFastenzeit nach Franken umkehrte, in der Absicht, das Osterfest inder Pfalz Ingelheim zu feiern, wurde ihm das Treiben der heimlichenGegner ruchbar?) fest mit einander geeint warben Liudolf und KonradAnhänger von allen Seiten, vornehme Jünglinge aus Franken,Sachsen und Baiern sogar schlossen sich ihnen an, verwegene Gesellen,denen ein Bürgerkrieg gerade recht war, um Beute zu machen, fandensich genug?) Burgen wurden in Stand gesetzt und befestigt undschon ziemlich offen die Fahnen des Aufstandes entrollt.

Otto, nur von wenig Getreuen begleitet, hielt es nicht mehr fürsicher, mitten in dieser Bewegung in dem offenen Ingelheim, wie esursprünglich seine Absicht gewesen war, das Osterfest zu begehen?)

und dessen Söhnen bestätigt, paßt hieher das 17. Regierungsjahr, unvereinbarsind das I. Chr. 958 (Hadamar starb 956) und die 6. Jitdiction. In derandern (8slmnimt Ilist. Worumt soä. prod. x. 19), in der Otto der WormserKirche unter Anno den dritten Theil des Zolles zu Ladenburg schenkt, tretensari tratrss nostri Osinrisus st Uruno als Fürbitter auf. Die Daten ja. r.14 950, inä. VI 948, a. i. 951) müssen fehlerhaft sein.

>) Ooutin. Rsgin. 953: inäsgus in Ulsatmm proZreäisns sosrui suasLsrtas . . adlmtmm in Ilrsstsin äsäit. Am 13. Februar bestätigte Otto inHsrenstsin palatio dem Bischöfe Uto von Straßbnrg die von den Karolingernbewilligte Zollfreiheit, am 24. Febr. beklagte sich in looo Lrenstsin Hartbertvon Chur, daß ihm Güter im Elsaß ungerecht entzogen worden: blos vsro inipsa provinoia Imdito solloguio vsritatsm siusäsm äoimtionis tiäsliumnostrorum rslations tsstiumczus iäonsorum approlmtions soram omnibusinvsstigantss . . sanäsm propristatsm min psrisuloss st iniusts so^no-vimus adlatam sonsultu vrossrnm nostrorum bestätigt (IVürätxvsin blovasuds. III, 366. 367; v. Llonr Ooä. Riiust. I. 73, 8t. 220. 221).

2) Oontin. Rsgin. 953: Inns mm animositatss st sonsiiia ossnltesontra sum tasts. palam sospsrsnt apparsrs . . liecisnnts snim illo äs^.Isatia . . Auf denselben Zeitpunkt führt Flodoard, der, nachdem er von derFastenzeit gesprochen, sortfährt: Lxoritur intsrsa intsr Ottonsm rsZsm stiviinäulkum ülium sius, Ollonraäum <;nogus änssm et guosäam regniipsius primatss äiseoräia. Vgl. ^.nn. ZunAnII. mai. 953: Oissoräia sxorts.sst intsr Ottonsm st tiiium sius lüutoltum änssm ^lamannornm, lüusiäl.953: Vurkmtio reAni intsr patrem st tiiium, Ousälinb. u. s. w. 953, 8.LsniAni Oivion. 953: Ooniuratio I.iuäuüi st äueis Oonraäi aävsrsusOttonsm rsKem; iLnn. Imdisns. u. 8. Lonikaeü <88. II, 210; III, 118)fälschlich zu 951 : I^oäultns surrsxit aäversus patrsm sum Oonraäo äuse.

Oontin. ÜSKin. 953: osquam tautoridus st maxims iuvenidus stäs Vransm st äs 8axonia st äs Laivaria sidi soaäunatis. Auf diese Ge-nossen gehen die Worte Nuotgers (V. Lrunonis s. 19): Novit eins iuvsniismanimum anxistas st mstus sIsAantissimorum somitum, e;ui nisi illiusimpias soniurationis tabo ssssnt inkseti, orimtus st iosunäitas ssss xosssutimpsrstorias äiZuitati.

Oontin. lisgin. 953: Itsx igitur Inglondsim psrvsnisus pausissuorum tiäslium sseum dabitis, non tutum intsr msäios llostss passim