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Kaiser Otto der Große
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Unzufriedenheit Liudolfs und Konrads.

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etwas.durch seine jüngsten in Ungarn erfochtenen Siege verstärktwurde. Von seinem großen Einfluß zeugte vor allem die BehandlungBerengars, dessen Aufnahme zu Gnaden trotz der Bürgschaft Konradsnur mit vieler Mühe und unter den ungünstigsten Bedingungen durch-gesetzt worden war, ferner die Abtretung der italienischen Marken anBaiern, das, nicht mit Unrecht ein Reich genannt, unter den übrigenHerzogtümern ohnehin die mächtigste Stellung einnahm.

Mußte es daher nicht als sehr möglich erscheinen, daß, alsAdelheid ihrem Genialste einen Sohn Heinrich gebar, es ihrermütterlichen Liebe im Vereine mit dem eng verbundenen Schwagergelingen werde, diesem Kinde anstatt Liudolfs die Nachfolge imReiche zuzuwendend Heinrich zeigte sich gegen letzteren so abgeneigtund in Worten und Werken verletzend, er. hatte ihm längst die ihmzugedachten Ehren so sehr beneidet, daß man ihm das ärgste in dieserBeziehung Zutrauen durfte. Wie tief dieser Haß zwischen Heinrichund Liudolf in beider Herzen wurzelte, mag man schon darausschließen, daß er auf ihre Söhne sogar in voller Stärke sich vererbte.So brütete Liudolf im Trübsinn über diesen noch ganz unbegründetenBesorgnissen für die Zukunft -) und fand bald einen gleichgestimmtenGenossen an seinem Schwager Konrad, dessen einstige Busenfreund-schaft mit Heinrich unlängst, wie es Bruno vorausgesehen, in diebitterste Feindschaft umgeschlagen war. Für seine leidenschaftlicheGemütsart genügte eine einmal erlittene Demütigung, um ihn zumAeußersten zu treiben.

Zu Anfang des Jahres noch scheint der König der gegen ihnsich vorbereitenden Umtriebe unkundig gewesen zu sein. Von Frank-furt, wo er noch in der ersten Hälfte des Januar verweilte, mit ihmHadamar von Fulda und seine Brüder Brun und Heinrich, zog er

oontsmptni 6NIN eospit Iiadoro. Hrotsvith, die schon früher (v. 681) dieFreundschaft Adelheids und Heinrichs erwähnt, fährt hernach fort (v. 735 ff.):Oeuigus tamosi natns rgAis Imuclnltiis ^nt ooanovit amioitiao signis satisaptis, H quauto psrtaetao ticisi cliloxit amoro jf Lönriouin, rsAis kratrsw,i'SAma üclslis H gnocigns suao üäsi stuäio ss sudäiüit omni, ^ tanAituriuterni iaoulis seoroto üoloris.

') IVIäuIriucl. III o. 12: dlati sunt untern rsZi tllü ex ssrsnissimarogina prlinogonitns Hoinrious, derselbe, den das dieerolog. ülerssdnrg.zum 7. April aufführt: Leinrioüs Llius Oääouis I 0 AIS obiit. Seine Geburtmuß etwa Ende 052 oder Anfang 053 fallen nach Vloäoaräi non. 053: dsatosiguiäem rsgi iiiio sx moctsrua ooniuZo tdrsdatur oiäsm pusro rsxrsAnnin snum promittsro, ouocl oiiin . . Inuciullo äole^avsiat. Aehnlichwie Flodoard äußert sich die Vita Drnnonis alt. o. 8 (88. IV, 276).

2) Ilrotsvitlras Kosta Oclct. v. 714 ff.: Osooptusgns inalis permnltorumsnaäolis, H pertirnnit trsKilis pro oonsnotuclino msntis, f gnoü post non uträonis Uevsiet Ironoris i oonäiAni, secl toito loeurn sudirs seeunäuin, be-stätigt durch Flodoard z. I. 953. Aber auch Ruotger (V. Lrunonis o. 18)scheint darauf hinzudeutcn: oontiAit illi. . nt Irsroclitas, guaw lestinavitin prineipio, in novissirno bsusäiotions earsrst.

f) Hieher setzt Sickel die llrk. 8t. 153. 101, beide von dem Kanzler Hoholtgeschrieben. In der elfteren (8tuinpb Täeta imp. insä. 298), in der Ottointervootionibus Ilaclarnari sanotas Vultonsis eeolosiao voosradilis abdatisobtowperantos einen Tausch des Klosters Fulda mit seinem Getreuen Rudolf